„Die Lage ist sehr ernst“
Der Shell-Konzern will auf Öllieferungen aus Russland verzichten. Wer Heizöl bestellt hat, könnte bald enttäuscht werden
Der Shell-Konzern will auf Öllieferungen aus Russland verzichten. Wer Heizöl bestellt hat, könnte bald enttäuscht werden
Die USA wollen künftig weder Rohöl noch Gas aus Russland importieren. Laut Wirtschaftsminister Habeck ist das mit den europäischen Partnern abgestimmt. Deutschland will dem aber nicht folgen.
Die Wirtschaftssanktionen des Westens gegen Russland sollen ein Ende des Angriffskriegs gegen die Ukraine erzwingen. Sie könnten aber ins Leere laufen. Ein Gastbeitrag.
Der israelische Premier Bennett hat sich überraschend in die Ukraine-Diplomatie geworfen. Und auch die Türkei will mitmischen: Haben Vermittler von der Seitenlinie bessere Chancen als Macron, Scholz und Co.? Und: Warum kommt der russische Vormarsch kaum voran?
Als Reaktion auf den Ukrainekrieg ziehen sich viele internationale Unternehmen vom russischen Markt zurück. Was machen Anleger, die in russische Gesellschaften investiert haben?
In der Ukraine ist am Dienstag die erste mit Russland abgestimmte Evakuierung von Zivilisten aus umkämpften Städten angelaufen. Im belagerten Sumy im Nordosten des Landes bestiegen Einwohner Busse, um nach Poltawa im Zentrum der Ukraine zu fliehen. Der Gouverneur von Sumy, sagte, Behinderte, schwangere Frauen und Kinder aus Waisenhäusern hätten Vorrang.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat einem Stopp von Gas-, Kohle- und Ölimporten aus Russland vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine vorerst eine Absage erteilt. Die "reale Gefahr der Unterversorgung" von bestimmten Branchen müsse verhindert werden, sagte er.
Eine deutsche Panzergrenadierbrigade bereitet sich in einem Gefechtssimulationszentrum darauf vor, als Speerspitze der NATO gegen jeden Gegner anzutreten. Russlands Angriff auf die Ukraine ist allgegenwärtig.
Auf der Suche der Anleger nach Sicherheit ist Gold gefragt. Der Preis des gelben Edelmetalls steigt angesichts des Krieges in der Ukraine zusehends. In Euro gerechnet ist er schon historisch hoch.
Sanktionen gegen Russland schwächen nicht nur Putin, sondern auch die EU. Die Leopoldina hält einen kurzfristigen Lieferstopp von Gas für handhabbar – und fordert zugleich zahlreiche Begleitmaßnahmen.
Drei Tage nach Inkrafttreten des russischen Gesetzes gegen „Falschinformationen“ sind Bürgerrechtlern zufolge schon 144 Personen festgenommen worden. Das Regime in Moskau benutzt für seine Inszenierungen selbst Kinder.
Nach Einschätzung des US-Verteidigungsministeriums kommt Russland bei seiner Invasion in die Ukraine nicht in dem Tempo voran, wie es sich Moskau ursprünglich vorgestellt hatte. Es sei interessant, dass jetzt sogar syrische Kämpfer zur Verstärkung angeworben würden, sagte Pentagon-Sprecher John Kirby.
Foratom-Chef Yves Desbazeille spricht über die Atomgefahr in der Ukraine und mögliche Laufzeitverlängerung von Atomwerken in Deutschland. Schließlich gibt es immer mehr Stimmen, die für Kernenergie plädieren.
Der Beck-Verlag wird die Bestseller von Gabriele Krone-Schmalz nicht mehr nachdrucken. Die Autorin, sagt der Verleger, habe eingestanden, dass ihre Bücher widerlegt seien. Ein solches Eingeständnis gibt es nicht: Krone-Schmalz setzt ihre Putin-Apologetik fort.
Putins Regime greift gezielt an, was besonders geschützt ist: Zivilpersonen, Wohnblocks, Krankenhäuser. Diese Aggression darf sich nicht lohnen.
Die Koalitionäre haben sich zu ihr bekannt, aber nun werden ihre Vertreter von allen Seiten als ahnungslos und scheinheilig kritisiert: Was wird aus der feministischen Außenpolitik?
Im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg setzt der polnische Fußballer abermals ein deutliches Zeichen. Robert Lewandowski hat seinen Vertrag mit dem Huawei-Konzern gekündigt. Das chinesische Unternehmen soll angeblich Russland bei Cyberattacken unterstützt haben.
Nachts um eins kam die Mail der Zensurbehörde: Ein russischer Reporter berichtet darüber, wie die Redaktion von „Mediazona“ auch weiterhin informieren will über den Krieg in der Ukraine.
Der deutsche Biathlet Erik Lesser stellt seinen auch bei vielen Russen beliebten Instagram-Kanal einem weiteren Athleten aus der Ukraine zur Verfügung, der dort Kriegsbilder posten darf. Die Quittung aus Russland folgt prompt.
Vor zwei Jahren rief die Ukraine ein Digitalministerium ins Leben. Heute steht der Minister im Kampf gegen die Russen auf einer der wichtigsten Kommandohöhen.
Verschlusssache Jugoslawien +++ Johann Georg Reißmüller +++ Das IOC +++ Platz in den Geschichtsbüchern +++ Keine „Weltgemeinschaft“
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine geht weiter. Selenskyj wirft Putin vor nur Fluchtrouten nach Russland und Belarus freizugeben. Derweil diskutiert die EU weiter über russische Öl- und Gasimporte. Kommt Russland mit einem Stopp von Nord Stream 1 der EU zuvor?
Russlands angedrohter Gaslieferstopp zwingt die deutsche Politik zum Umdenken im Atomausstieg. Doch die Betreiber verweisen auf rechtliche Probleme und fehlendes Uran. Auch Wirtschaftsminister Robert Habeck spricht sich gegen eine Laufzeitverlängerung aus.
Der internationale Judoverband löst sich vom russischen Präsidenten Wladimir Putin, lässt russische Athleten aber weiterhin kämpfen. Alles andere sei Gewalt, heißt es. Irre.
El Salvador hat die russische Aggression gegen die Ukraine nicht verurteilt. Will das Land sich die Türen für russische Bitcoin-Investitionen offenhalten?
Der ukrainische Präsident verspricht, sein Land nicht zu verlassen. Russland sagt zu, neue Fluchtkorridore zu öffnen, und die westukrainische Stadt Lwiw bittet um Unterstützung bei der Unterbringung von Kriegsflüchtlingen.
Ukraine und Russland wollen verhandeln, der Streit ums Öl spitzt sich zu und der FC Bayern würde sich mit einer Pleite gegen Salzburg die Saison verderben. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Ein Stopp von Energieimporten aus Russland droht Deutschland laut Industrievertretern härter zu treffen als die Regierung in Moskau. Die wirtschaftlichen Folgen könnten demnach dramatisch sein.
IAEA-Chef Grossi mahnt, nukleare Anlagen von Kampfhandlungen auszunehmen. Sorgen hat die Atomenergiebehörde auch, weil russisches Militär im ukrainischen Kernkraftwerk Saporischschja das Sagen hat.
Lange hieß es, China gehe vorsichtig auf Distanz zu Russland. Doch davon kann nicht die Rede sein. Wer Solidarität mit den Ukrainern zeigt, wird mundtot gemacht.
Eine Delegation aus den Vereinigten Staaten ist zu Gesprächen nach Venezuela gereist. Washington ist auf der Suche nach Alternativen zu Erdöl aus Russland – und prüft eine Lockerung der Sanktionen gegen die venezolanische Öl-Wirtschaft.
Vize-Regierungschef Nowak warnt im Staatsfernsehen vor „katastrophalen Folgen für den Weltmarkt“ im Falle eines Embargos. Russland könne sich zudem andere Absatzmärkte suchen.
Das Schicksal ihres Landes sei eng verknüpft mit jenem der Ukraine, sagt die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja. Im Interview fordert sie mehr Entschlossenheit im Umgang mit Machthaber Lukaschenko.
In einer gemeinsamen Video-Konferenz verurteilen Joe Biden, Olaf Scholz, Emmanuel Macron und Boris Johnson den russischen Angriff auf die Ukraine. Schärfere Maßnahmen kündigen sie aber nicht an.
30 Millionen Russen sind jeden Tag auf Yandex. Lev Gershenzon war früher Chef des Portals. Er fordert ehemalige Kollegen auf, sich gegen Putin zu wehren.
Gut 2000 deutsche Firmen sind in der Ukraine aktiv. Viele von ihnen mussten ihre Standorte schließen und sammeln nun Spenden für ihre Mitarbeiter.