Boykott gegen Russen
Der Ukrainer Andrej Krawtschuk hat in Russland Fußball gespielt. Nun wird er bei Manchester City aufgenommen. Wie hätte er auch bleiben können?
Der Fußballverband RFS hat drei Varianten entwickelt: Ein europäisches, ein asiatisches und ein internes Szenario für die Dauer der Sanktionen.
Das Grand-Slam-Turnier will russische und belarussische Athleten ausschließen. Der Kreml kritisierte die Ausschlussregel, die noch weitere Folgen haben könnte.
Ukrainische Sportler versteigern ihre Medaillen. In Deutschland gibt ein ukrainischer Schiedsrichter sein Drittliga-Debüt und ein russischer Kartfahrer zeigt den Hitlergruß. Sport in Zeiten des Krieges.
NATO lehnt „Friedensmission“ ab / Russland aus Europarat ausgeschlossen
Wie würde die NATO reagieren, wenn es in der Ukraine zu einer Giftgasattacke käme? Beim Treffen der Verteidigungsminister in Brüssel scheint die Antwort eindeutig: Auch dann würde die Allianz nicht eingreifen.
Geplant war der Anschluss erst später. Doch der russische Überfall führt nun zu einer schnelleren Absicherung des ukrainischen Stromnetzes durch den Westen. Ganz ungefährlich ist das für Europa nicht.
Es sollen schon Tausende sein, die sich freiwillig auf den Weg in die Ukraine machen, um dort gegen die Russen zu kämpfen. Wer sind diese Kämpfer, warum gehen Sie diesen Weg und ist das überhaupt legal?
Der Bundesverband Deutscher Galeristen und Kunsthändler verurteilt Putins Angriffskrieg und bittet um Spenden für die Menschen in der Ukraine.
Wie könnte eine mögliche Neutralität der Ukraine aussehen? Ein Modell wie Schweden oder Österreich schlägt der Kreml vor. Kiew will aber Sicherheitsgarantien von westlichen Staaten.
Der Internationale Gerichtshof hat Russland aufgefordert, den Krieg sofort zu beenden. Und das Ministerkomitee hat Moskau aus dem Europarat ausgeschlossen. Ob das russische Moratorium für die Todesstrafe nun länger Bestand haben wird, ist ungewiss.
Russland hat nach eigenen Angaben fällige Zinsen auf seine Auslandsanleihen beglichen. Sollte dies aber in Rubel erfolgt sein, käme dies einem Zahlungsausfall gleich. Finanzminister Siluanow sieht amerikanische Behörden am Zug.
Willy van Ooyen, Linken-Politiker und Friedensaktivist aus Frankfurt, rät den Ukrainern zu passivem Widerstand gegen Russlands Truppen. Die geplante Aufrüstung der Bundeswehr hält er für „unsäglich“.
Von ukrainischer Seite hieß es, etwa zwei Drittel der Raketen, mit denen Russland ukrainische Ziele beschieße, würden zivile Gebäude und Infrastruktur treffen. Russland bestreitet weiterhin, zivile Ziele anzugreifen.
International private Hilfsgelder zu mobilisieren, ist nie einfach. Krypto-Befürworter verweisen auf die Situation der Ukraine: Digitalwährungen gäben dem Land dazu vergleichsweise einfachen Zugang.
Reiche Russen leben gerne an der Costa del Sol, wo oft Ukrainer für sie arbeiten. Doch auf einmal sitzen sie mit gesperrten Karten und Konten an den spanischen Küsten fest – während die Superreichen ihre Yachten überhastet abziehen.
Putins Militarisierung der Gesellschaft beginnt bei den Jüngsten: In der „Jungen Armee“ zieht Russland seine Bürgersoldaten heran. Eine finnische Militärexpertin hat das nun genau analysiert.
Die Sanktionen treffen in Russland auf eine schon marode Wirtschaft. Ein Gespräch mit dem Ökonomen Oliver Holtemöller über ein Ölembargo, steigende Preise – und den Rückzug privater Unternehmen aus Russland.
Wegen seiner engen Verbindung zum russischen Präsidenten Wladimir Putin wird Eishockey-Star Alexander Owetschkin von vielen Fans in Amerika angefeindet. Nun erlebt er in der NHL einen ganz besonderen Moment.
Die Luxemburger Kommunistenzeitung erklärt den Krieg in der Ukraine. Der Tonfall kommt Putin entgegen. Und zu Vertriebenen aus der Ukraine fällt dem Chefredakteur etwas Besonderes ein.
Für Kryptowährungskritiker ist der Ukrainekrieg Wasser auf die Mühlen. Sie ermöglichten es zwar Russland bislang nicht wie vielen Kriminellen, Sanktionen zu umgehen. Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
Russlands Krieg gegen die Ukraine dürfte für das Land auch wirtschaftlich gravierende Folgen haben. Dem Internationalen Währungsfonds zufolge kann er die globale Wirtschaftsordnung grundlegend verändern.
Michail Fridman war der erste Oligarch, der sich öffentlich gegen den Krieg aussprach. Vor Strafmaßnahmen schützte ihn das aber nicht. Über die beklagt sich der russische Milliardär nun bitterlich.
Über 50 Jahre waren Inder und Russen Waffenbrüder. Nun aber muss sich Neu Delhi vom Paria Putin abwenden. Die Türen der Demokratien stehen weit offen.
Die NATO-Verteidigungsminister beraten zur Lage in der Ukraine, die US-Notenbank Fed steht vor der geldpolitischen Wende – und Künstler Ai Weiwei zeigt der Welt den Mittelfinger. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Als letzte Deutsche ist Angelique Kerber aus dem WTA Masters-Turnier in den USA ausgeschieden. Die ehemalige Nummer eins der Weltrangliste verlor gegen die Polin Iga Swiatek.
Die Regierungschefs von Polen, Tschechien und Slowenien sind „unter strengster Geheimhaltung“ mit einem Sonderzug nach Kiew gefahren. Sie nutzen ihre Reise auch für einen Seitenhieb gegen Brüssel.
Der britische Premierminister Boris Johnson verhängt weitere Sanktionen und Exportverbote gegen Russland. Der Westen müsse seine Sucht nach russischer Energie überwinden.
Historisch hohe Kostenanstiege können auf die Verbraucher überwälzt werden.
Jede Menge Ausbauten plant der Fraport-Konzern im In- und Ausland für die Zeit nach Corona. Doch erstmal bereitet Russlands Krieg Sorgen - auch wegen einer Beteiligung in St. Petersburg.
Auch Industrie- und Handelsbetriebe müssen ihre Geschäftspartner auf Kontakte nach Russland durchleuchten. Sonst könnten sie selbst auf amerikanischen oder europäischen Sanktionslisten landen.
Der ehemalige Wirtschaftsminister sagt, dass die Liberalisierung des Energiemarktes der Grund sei, wieso Nordstream 2 nicht verhindert worden sei.
Sollte China Russland Militärhilfe leisten, hätte das erhebliche Konsequenzen, sagt der amerikanische Sicherheitsberater. Der sieben Stunde lange Dialog mit seinem chinesischen Gegenüber sei "ernsthaft und offen" gewesen.
Der Protest der Russen gegen Putin ist so beeindruckend wie gefährlich: Eine Journalistin kapert für Sekunden die Hauptnachrichten. Aber es reicht schon, ein weißes Plakat hochzuhalten, um eingesperrt zu werden.