Guten Morgen!
Das russische Militär hat seine Luftangriffe auch in der Nacht zum Montag fortgesetzt. Nach ukrainischen Medienberichten wurden unter anderem Kiew sowie Luzk, Riwne und Charkiw von Explosionen erschüttert. Indes berichten ukrainische Truppen von erfolgreichen Gegenangriffen.
In der Talkshow von Anne Will weist Bundeskanzler Olaf Scholz die Kritik zurück, Deutschland finanziere den Krieg in der Ukraine mit seinen Energieimporten aus Russland mit. Auch einen sofortigen Importboykott lehnt der SPD-Politiker abermals ab.
Die Linke verliert im Saarland mehr als zehn Prozentpunkte. Die AfD freut sich über den Einzug in den Landtag, FDP und Grüne scheitern knapp an der Fünfprozenthürde.
Vergeblich hatte der frühere Ministerpräsident Abe versucht, gute Beziehungen zu Russland zu entwickeln. Sein Nachfolger Kishida räumt mit dieser Politik nun auf.
Moskau erklärt, aserbaidschanische Einheiten seien in den Verantwortungsbereich der russischen Friedenstruppen eingedrungen. Baku spricht von Abwehr armenischer Sabotage.
Niedersachsen und Bayern drohen jenen mit Konsequenzen, die mit dem Symbol „Z“ ihre Zustimmung für Putins Angriffskrieg in der Ukraine kundtun.
Die Ukraine hat Händlern zufolge wegen der Blockade seiner Schwarzmeerhäfen durch Russland mit den ersten Getreidelieferungen per Zug nach Europa begonnen
Geschlossenheit gegenüber Russland in seit dem Ausbruch des Ukrainekriegs in der EU das Gebot der Stunde. Dabei sind sich die Staaten bei den Folgen für die Energiesicherheit, die hohen Preise und den Klimaschutz alles andere als einig.
Wie sollen Konzerne mit Russland umgehen? Die Pharmabranche verweist auf ihre Pflicht gegenüber der Zivilbevölkerung. Neben den ethischen Pflichten vergessen die Unternehmen aber auch das Geschäftliche nicht.
Der amerikanische Außenminister Blinken sagte, Washington strebe keinen Machtwechsel in Russland an.
Regimewechsel – welcher Regimewechsel? Die Warschauer Rede des US-Präsidenten war für die Geschichtsbücher angelegt – vergleichbar mit der Kennedy-Rede in Berlin. Doch ein Satz am Schluss überschattete alles.
Himmelsmacht vor Leichenbergen: Die Weihe von Russland und der Ukraine an das Unbefleckte Herz Mariens rührt an den Skandal des Christentums.
Russlands Präsident Wladimir Putin verbreitet Propaganda. Sie wirkt auch dort, wo noch die Wahrheit durchscheint. Selbst Mütter glauben ihren Söhnen nicht mehr – sondern verstoßen diese als Verräter.
Hildegard Müller ist Präsidentin des Autoindustrieverbands. Im Gespräch fordert sie auch für deutsche Mittelständler schnelle Baugenehmigungen und warnt davor, den Verbrennungsmotor beim Klimaschutz zu vergessen.
Niedersachsen und Bayern gehen gegen das „Z“-Symbol vor, das als Zeichen für die Unterstützung der russischen Armee im Ukraine-Krieg gilt. Die öffentliche Verwendung soll bestraft werden. Auch NRW prüft rechtliche Schritte.
Die russische Zensurbehörde Roskomnadsor sperrt die Webseite der „Bild“-Zeitung. Das Springer-Blatt informierte seit einigen Tagen auch in russischer Sprache. Von Sperrungen betroffen sind auch weitere Medien.
Natürlich darf ein Kriegsverbrecher und Schlächter wie Putin nicht mehr Russland regieren. Indem er das aussprach, hat der amerikanische Präsident dem Kreml aber ein großes Geschenk gemacht.
Große Empörung in Russland über Bidens Rede in Warschau: Der US-Präsident sei schwach und womöglich krank, die Rede ein Ausdruck von Hysterie. US-Außenminister Blinken stellt klar, dass Biden kein Regimewechsel gefordert habe.
Der ukrainische Präsident Selenskyj hat mit seinen Videobotschaften und Auftritten vor den Parlamenten ein neues Genre der politischen Kommunikation geschaffen. Jetzt gibt es ein neues Wir, das die Ukraine vielleicht retten könnte.
Die russische Opposition wurde vom Krieg überrumpelt. Sie kämpfte zwar gegen die Korruption, Putins Imperialismus war ihr aber lange egal. Für sie ist die Ukraine vor allem ein Kollateralschaden der Habgier im Kreml.
Angesichts der russischen Invasion in der Ukraine sind Schweden und Finnland längst nicht mehr neutral. Sie sollten daraus ihre Konsequenzen ziehen.
Der Bürgermeister von Mariupol spricht davon, dass die russischen Angreifer seine Stadt ausradieren wollen. Ein nuklearer Forschungsreaktor in Charkiw kommt unter Artilleriebeschuss. Und Präsident Wolodymyr Selenskyj ruft den Westen zur Lieferung schwerer Waffen auf.
Der Ukrainekrieg verschärft die Lage der Ärmsten in Afrika. Erst waren es Dürren, dann Corona – jetzt sind es die rasant steigenden Preise für Weizenimporte. Selbst versorgen können sich die meisten Länder nicht.
In der umkämpften Konfliktregion im Kaukasus sollen russische Truppen den Frieden sichern. Nun sollen aserbaidschanische Truppen in ihr Verwaltungsgebiet eingedrungen sein. Moskau fordert den Rückzug.
Im Zeichen des Kriegs in der Ukraine absolviert Joe Biden seinen ersten Besuch in Polen. Auch zwei Minister aus der Ukraine kamen zu dem Treffen. Der US-Präsident nennt Wladimir Putin einen „Schlächter“ – und sorgt mit einem Satz für Aufsehen.
Die russischen Streitkräfte wollen trotz des Patts in der Ukraine weiterhin keine Reservisten einziehen. Im Süden werden die heftigsten Kämpfe geführt, die Menschen in Kiew können kurz aufatmen.
Auch in Czernowitz in der Westukraine kommt der Krieg immer näher. Doch der Kulturkrieg ist schon seit Jahren da. Die Ukrainer trennen sich von den Resten der russischen Welt.
Europa wäre gerne von Russlands Gas unabhängiger. Dabei gibt es selbst in der Europäischen Union noch ungenutztes Potential. Bis genügend Investoren gefunden und geopolitische Entscheidungen getroffen sind, dauert es aber noch.
Heinrich Brauß war General der Bundeswehr und der NATO. Er kann kaum glauben, wie sehr Russlands Armeeführung in der Ukraine versagt hat. Und er ist beeindruckt von der Kampfkraft und Moral der Ukrainer.
Wie immer, nur näher. Auch in anderen Weltgegenden sind Russen und der Westen indirekt im Krieg miteinander. Ein Gastbeitrag.
Bei Anlagen in Schwellenländern ist Vorsicht geboten. Nach der Corona-Pandemie und dem Ukrainekrieg gibt es Gewinner und Verlierer. Exporteure von Rohstoffen profitieren, während Importeuren schwere Zeiten bevorstehen.
Das Beispiel Russland zeigt, wie schnell sich ein Land in die falsche Richtung entwickeln kann. Anleger müssen darauf achten.
Amerikas Präsident sichert bei seinem Besuch in Warschau Polen die Treue des Nordatlantikpakts zu. Russland sei mit dem Versuch gescheitert, die Ostflanke vom Bündnis trennen.
Nach einem Monat Pause sollen wieder alle russischen Aktien an der Moskauer Börse gehandelt werden. Zuletzt waren nur 33 Papiere zugelassen. Für Montag ist allerdings zunächst ein verkürzter Handelstag angesetzt.