Letzte Option Groningen
Die Niederlande rufen die Gaskrise aus, setzen auf Kohle. Das eigene Gasfeld soll nur in äußerster Not herhalten, wie Wirtschaftsministerin Adriaansens im F.A.Z.-Gespräch erklärt.
Die Niederlande rufen die Gaskrise aus, setzen auf Kohle. Das eigene Gasfeld soll nur in äußerster Not herhalten, wie Wirtschaftsministerin Adriaansens im F.A.Z.-Gespräch erklärt.
Die Versorger müssen zu höheren Preisen einkaufen und werden das bald an ihre Kunden weitergeben. Die Netzagentur hält eine Verdreifachung der Gaspreise für möglich. Es lohnt sich, an den Herbst zu denken.
Der Präsident der EU-Förderbank EIB rechnet für einen möglichen Wiederaufbau der Ukraine mit höheren Summen als andere. Doch bevor daran zu denken sei, müssten Probleme gelöst werden – etwa der Transport von Getreidevorräten.
Russlands Präsident hat die NATO nicht immer verteufelt. Auch seine Aussagen zur EU und einer Mitgliedschaft der Ukraine klangen früher anders als heute.
Heizung runter stellen und Energiespar-Duschkopf: Um den Gasverbrauch zu senken, sollen nun alle mithelfen. Bundesnetzagenturchef Müller hält eine Verdreifachung der Verbraucherpreise für Gas für möglich.
Sorge um die Gasversorgung: Nach 50 Jahren erfährt Deutschland ein weiteres Mal die hohen Kosten von Energieabhängigkeit.
Russland war in Europa willkommener Partner. Es gab keine „Demütigung“ – schon gar nicht seit Putin. André Lange legt die Entwicklung im Bereich der Medien dar. Sein „Comité Diderot“ kämpft gegen die europäische Kollaboration mit der russischen Propagandamaschine. Ein Interview.
Russische Truppen stoßen bis an den Stadtrand von Lyssytschansk im Osten des Landes vor und kesseln ukrainische Gruppierungen in den Ortschaften Solote und Hirske ein. Die Vereinigten Staaten haben weitere Waffenlieferungen im Umfang von 450 Millionen Dollar ankündigt. Der Überblick.
Robert Habeck befürchtet, dass in naher Zukunft noch weniger Gas aus Russland nach Deutschland fließt. Er warnt vor einem Domino-Effekt für den Markt. Es brauche nun „Maßnahmen zur Geschlossenheit – damit Putin nicht gewinnt“.
Eigentlich hatten sich beim EU-Gipfel alle Augen auf die Ukraine richten sollen, die nun offiziell Beitrittskandidat ist. Doch verärgerte Westbalkanstaaten machten den Plan zunichte.
Russlands Präsident nutzt die Aufwertung der Landeswährung zu Propagandazwecken. Doch in der Regierung fürchten viele Schäden für die Wirtschaft.
Anders als viele selbst im Westen glauben, treffen die Sanktionen schon jetzt die russische Wirtschaft. Auch wenn Putin das anders darstellt.
Die Wirtschaft sucht bereits nach Alternativen zu russischem Erdgas. Heizöl und Ferndampf könnten Alternativen darstellen. Hessens Wirtschaftsminister rechnet damit, dass das Kohlekraftwerk Staudinger 5 am Netz bleibt.
Russlands Krieg gegen die Ukraine wirft die Frage auf, wie sich der Westen gegenüber autoritären Staaten verhalten soll. Frühere politische Strategien bieten Wegweiser, auch wenn sich die Geschichte nicht wiederholen wird. Ein Gastbeitrag.
Wer immer noch „rational“ über den völkermörderischen Angriff von Putins Truppen auf die Ukraine diskutieren will, muss den „Guardian“ lesen. Auch ein Storytelling der Amerikaner hilft weiter.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat wegen der angespannten Lage auf den Gasmärkten die zweite von drei Eskalationsstufen des Notfallplans Gas ausgerufen. Es handelt sich um die sogenannte „Alarmstufe“.
Auch Moldau möchte in die EU aufgenommen werden, um seine Unabhängigkeit von Russland zu manifestieren. Die würde sich dadurch einen weiteren „gefrorenen Konflikt“ ins Haus holen.
Beim EU-Gipfel kann die Ukraine mit einem klaren „Ja“ rechnen, die Ampelkoalition beschäftigt sich mit den hohen Verbraucherpreisen und Boris Johnson steht abermals unter Druck.
Während die Ukraine auf den Status eines EU-Beitrittskandidaten zusteuert, verschärft Russland seine Offensive im Osten des Landes. Präsident Selenskyj plädiert für ein Tribunal zu Kriegsverbrechen wie einst in Nürnberg. Der Überblick.
Der Bundeskanzler hält eine Partnerschaft mit Moskau vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs „auf absehbare Zeit“ für „unvorstellbar.“ Der Kreml wirft Deutschland „russenfeindliche Hysterie“ vor.
Im Donbass rückt die russische Armee vor. Auch Charkiw steht wieder unter Beschuss. Ukrainische Drohnen haben derweil offenbar eine grenznahe Raffinerie auf russischem Boden angegriffen.
Der Kanzler verspricht der Ukraine „bestmöglichst“ in ihrem Kampf gegen Russland zu helfen. Die NATO-Grundakte will er aber nicht gekündigt sehen. Die Lieferung der ersten schweren Waffen nimmt der Union Wind aus den Segeln.
Auf den bevorstehenden Gipfeln von EU, G7 und NATO kann sich Deutschland als ein Land präsentieren, das seine Fehler in der Außenpolitik hinter sich lässt. Reicht das gegen Putin?
Russland will bei Dnjepropetrowsk 50 Offiziere der Ukraine, darunter auch Generale getötet haben. Kiew spricht von einer Falschmeldung. Moskaus Offensive stockt derweil.
Es brauche einen „Marshallplan“ für das von Russland angegriffene Land, sagte der Bundeskanzler in Anspielung auf das Wirtschaftsförderungsprogramm, mit dem die USA europäische Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg förderten.
Als erster Regierungschef aus Asien will Indonesiens Präsident Joko Widodo die Ukraine und Russland besuchen. Damit will er auch versuchen, einen diplomatischen Eklat abzuwenden, der seinem Land droht.
In einer Regierungserklärung hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz gegen eine Aufkündigung der NATO-Russland-Grundakte ausgesprochen. Den östlichen NATO-Partnern sagte er volle Bündnissolidarität zu.
Die Bundesregierung arbeitet angesichts gesunkener Gaslieferungen aus Russland am nächsten Notfallinstrument. Energie könnte dann für Verbraucher noch teurer werden.
Der Gasfluss aus Russland stockt und die Energiesorgen wachsen. Der Gazprom-Speicher in Rehden bleibt ein Sorgenkind.
Ein „Europa der zwei Geschwindigkeiten“ galt in Polen früher als Symbol der Ausgrenzung. Jetzt findet das Regierungslager das Konzept plötzlich attraktiv. Gemeinsam mit Kiew und London will man „sein“ Europa aufbauen.
Die meisten Deutschen haben klare Vorstellungen, was europäische Werte sind. Und sie wollen eine selbstbewusste Antwort Europas auf die russische Aggression.
Auch die militärische Lage in Luhansk sei sehr schwierig, täglich sterben bis zu 200 ukrainische Soldaten. Noch könne man den Sieg Russlands verhindern. Problematisch ist vor allem die mögliche Einkesselung der ukrainischen Soldaten.
Kanzler Scholz gibt eine Erklärung vor dem EU-Gipfel ab, Moskau droht Litauen, der saudische Kronprinz besucht die Türkei und Campino wird 60.
Im stark umkämpften ostukrainischen Gebiet Luhansk droht ukrainischen Einheiten in mehreren Ortschaften die Einkesselung durch russische Streitkräfte. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat weitere Sanktionen gegen Russland gefordert. Die Nacht im Überblick.
Für Deutschland zählte bisher vor allem wirtschaftlicher Erfolg, nicht Demokratie und Menschenrechte. Was ändert der Krieg gegen die Ukraine? Oder die Unterdrückung der Uiguren? Fragen an den Wirtschaftshistoriker Adam Tooze.
Der russische Angriff auf die Ukraine trage „Züge eines Vernichtungskrieges“, schreiben vier Forschungsinstitute im „Friedensgutachten 2022“. Sie befürworten Waffenhilfen und warnen vor einer nuklearen Eskalation.