Gazprom senkt Lieferung durch Nord Stream 1 auf 20 Prozent
Der russische Energiekonzern kündigt an, ab Mittwoch die Gas-Lieferungen nach Deutschland weiter zu reduzieren. Grund soll eine weitere Turbine sein. Der Gaspreis reagiert prompt.
Der russische Energiekonzern kündigt an, ab Mittwoch die Gas-Lieferungen nach Deutschland weiter zu reduzieren. Grund soll eine weitere Turbine sein. Der Gaspreis reagiert prompt.
Russland reduziert die Gaslieferung durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream weiter. Die Durchleitungen würden von Mittwoch an, auf täglich nur noch 33 Millionen Kubikmeter Gas am Tag gekürzt, erklärt der Energiekonzern Gazprom.
Ulrike Franke vom European Council on Foreign Relations spricht über die Wahrnehmung Deutschlands unter internationalen Sicherheitsexperten und die aktuelle Entwicklung in der Ukraine. Außerdem nehmen wir Sie mit auf die Couch zu unserem „Hauspsychiater“ Thorsten Kienast.
Erst weist Putins Sprecher Zweifel an Russlands Zuverlässigkeit zurück, dann wird die Liefermenge weiter reduziert. Und Außenminister Lawrow bekräftigt, Moskau strebe das Ende der ukrainischen Regierung an.
Oppositionsführer Friedrich Merz hat Bundeskanzler Scholz und seine Ukrainepolitik demaskiert. Er kann sich damit als seriöse Alternative präsentieren.
Bis zum russischen Angriff auf den Hafen von Odessa ist der Weizenpreis wochenlang gefallen. Sind jetzt doch wieder Hungersnöte zu befürchten?
Antiamerikanische Reflexe und die Angst vor der eigenen Marginalisierung: Wie Frankreichs Intellektuelle über Russlands Angriffs auf die Ukraine streiten.
In einem Gefängnis in Kiew sitzen russische Kriegsgefangene ein, die auf eine schnelle Rückkehr in die Heimat hoffen. Russland tauscht nach ukrainischen Angaben aber bevorzugt hohe Dienstgrade und Tschetschenen aus. Viele andere gehen demnach leer aus.
Für Millionen Ukrainer gibt es nur einen Weg aus dem Krieg: nach Osten, zum Feind. Manchen gelingt über russische Umwege die Flucht in die EU. Andere landen in Lagern.
Die Deutschen kaufen exzessiv Heizlüfter. Tunesien stimmt über eine neue Verfassung ab. Und Vorwürfe überschatten den Auftakt der Bayreuther Festspiele. Alles Wichtige im F.A.Z.-Frühdenker.
Der russische Außenminister äußert sich wie nie zuvor über den Willen, die ukrainische Regierung stürzen zu wollen. Aus Kiew folgt prompt die Antwort: Selenskyj bezeichnet Moskau als „geschichtsfeindliches Regime“.
Während Ungarns Regierungschef die EU-Politik gegenüber Russland kritisiert, bemüht sich sein Außenminister in Moskau um zusätzliche Gaslieferungen.
Die Ukraine und mehrere westliche Staaten bezeichnen das Abkommen zum Schutz von Getreideschiffen als gebrochen. Moskau bekannte sich zu dem Abkommen.
Russland greift Odessa abermals mit Raketen an. Die Ukraine will den Export von Getreide dennoch vorbereiten. Für Kiew geht es dabei um viel.
Lange war das Land stummer Befehlsempfänger der NATO. Unter Erdogan hat sich das dramatisch geändert. Er gestaltet die Außenpolitik nach seinem Sinne, wo immer er kann.
Erst hat die Tennisspielerin Darija Kassatkina von ihrer Freundin erzählt, dann gezeigt, wie Putins Krieg in ihr arbeitet. Damit geht sie deutlich über die Grenzen dessen, was in Russland erlaubt ist.
Kurz nach einer Einigung zur Ausfuhr von Getreide über den Hafen der ukrainischen Stadt, hat Russland eben diesen angegriffen. Der ukrainische Präsident reagierte erbost. Moskau wiederum gibt an, militärische Infrastruktur zerstört zu haben.
Nach dem russischen Angriff auf den Hafen von Odessa äußert Selenskyj Zweifel am zuvor geschlossenen Getreideabkommen mit Moskau. Russland weist den Vorwurf des Angriffs zurück. Der Überblick
Schon nach einem Tag steht das Getreide-Abkommen auf der Kippe. „Was Russland auch verspricht, es findet immer einen Weg, es nicht zu erfüllen“, sagt der ukrainische Präsident Selenskyj nach dem Angriff auf den Hafen von Odessa.
Der sächsische Ministerpräsident hat einen Plan, wie die Ukraine Frieden und Deutschland russisches Gas zum Warmduschen bekommt. Kriegt er jetzt den Nobelpreis für Frieden oder den für Wirtschaft?
Das Gespräch beginnt harmlos. Dann dreht es sich um Homosexualität und Krieg – und endet in Tränen. Die beste russische Tennisspielerin offenbart, wie sehr das Putin-Regime ihren Seelenfrieden terrorisiert.
Am Freitag haben die Ukraine und Russland zwei Abkommen zum Getreideexport in Istanbul unterschrieben. Heute legt Selenskyj die vorhandenen Getreidemassen in der Ukraine als Beweis dafür aus, dass sein Land den Krieg standhalten kann. Das exportfähige Getreide sei insgesamt 10 Milliarden Euro wert.
Das russische und chinesischen Machtstreben drängt die Wissenschaftsdiplomatie zu einer realpolitischen Wende. Welche Konsequenzen und Kosten diese hat, wird auf einem Podium in Hamburg diskutiert.
Olaf Scholz schleudert harte Worte gegen Russland und verlangt ein souveränes Europa. Aus Frankreich kommt schon Beifall, aber manche sagen: Die Worte sind leer. Die Reaktionen auf das Manifest des Kanzlers.
Die Organisation, die jüdische Auswanderung nach Israel fördert, wird unter Druck gesetzt. Moskau tut damit seine Unzufriedenheit über Israels Haltung zum Ukrainekrieg kund.
In Cherson sollen russische Soldaten in eine „taktische Umzingelung“ geraten sein. Und der ukrainische Präsident sieht die Getreide-Vereinbarung mit Russland „voll und ganz“ im Interesse seines Landes. Der Überblick
Die Ukraine hat nach Informationen der US-Regierung mehr als 100 wichtige russische Militärziele getroffen. Russland setze inzwischen bereits 85 Prozent seiner Armee für den Krieg ein.
Olaf Scholz unterbricht seinen Urlaub, um die Deutschen in der Energiekrise zu beruhigen. Seine Pressekonferenz erinnert an Auftritte von Angela Merkel und Mario Draghi in früheren Krisenzeiten.
Die Ukraine soll wieder Getreide exportieren können. Dafür muss das Land Minen vor ihren Häfen räumen.
UN-Generalsekretär António Guterres hat die Unterzeichnung eine Vereinbarung über den Export von Getreide aus den ukrainischen Schwarzmeerhäfen in Istanbul als „Vereinbarung für die Welt“ bezeichnet.
Es ist zu hoffen, dass der Export ukrainischen Getreides über das Schwarze Meer nun beginnen kann. Aber niemand sollte überrascht sein, wenn Russland das Abkommen scheitern lässt.
Der Staat wird Großaktionär bei dem angeschlagenen Energiekonzern. Auf die Gaskunden kommen höhere Preise zu.
Seit Wochen forderte die internationale Gemeinschaft Russland dazu auf, den Export von ukrainischem Getreide zu ermöglichen. Heute haben sich die beteiligen Länder in Istanbul auf eine Lösung geeinigt. Zuvor hatte die Ukraine darauf bestanden, dass sie das Abkommen nicht direkt mit Russland schließen werden.
Ein Abkommen mit Russland wollte die Ukraine nicht unterzeichnen, deshalb sind es zwei separate, aber gleichlautende Verträge, die den Seeexport von Getreide ermöglichen sollen.
Die EU hat ihre neue Liste mit sanktionierten Personen und Einrichtungen veröffentlicht. Darunter sind kremlnahe Rocker, tschetschenische Kommandeure und der Bürgermeister von Moskau.
Zum „Volksaufstand“ wird es in Deutschland nicht so schnell kommen. Wohl aber werden die Deutschen der Logik der Energiewende schneller gehorchen, als den Grünen lieb sein kann: Heizung durch Strom.