Schiff mit Getreide verlässt Hafen von Odessa
Seit Monaten war der Export von Getreide über die verminten ukrainischen Schwarzmeerhäfen unmöglich. Noch immer sind mehr als 20 Millionen Tonnen nicht exportiert worden.
Seit Monaten war der Export von Getreide über die verminten ukrainischen Schwarzmeerhäfen unmöglich. Noch immer sind mehr als 20 Millionen Tonnen nicht exportiert worden.
Während Russland und Nordkorea mit dem Einsatz von Atomwaffen drohen, bemühen sich die Vereinten Nationen um Abrüstung – auch die deutsche Außenministerin will helfen. Aber die Ambitionen sind bescheiden.
Mehr als ein Hoffnungsschimmer ist die Wiederaufnahme der Getreideexporte aus der Ukraine nicht. Wenn Moskau einen Vorwand für neue Hindernisse sucht, wird es ihn finden.
Gegen einen ukrainischen Beschuss mit HIMARS-Raketenwerfern sprechen Bilder vom Ort des Geschehens. Russland zieht derweil Truppen aus dem Osten der Ukraine ab, um die südliche Front zu verstärken.
Im F.A.Z.-Interview schildert der polnische Präsident Andrzej Duda, wie Angela Merkel auf seine Einwände gegen Nord Stream reagierte und was sich Polen vom Panzer-Ringtausch erhofft hat.
In Italien droht eine rechtspopulistische Regierung an die Macht zu kommen, der Präsident in Frankreich hat keine Mehrheit im Parlament, Großbritannien sucht einen Premierminister und Deutschland zaudert. Ausgerechnet jetzt.
In Russland hat sich praktisch die gesamte Kulturelite gegen den Ukrainekrieg gestellt. Putin und seine Getreuen finden kaum Alliierte in der Kunst, sie verhängen vor allem Verbote. Moskauer berichten.
Demnach sieht Russland die USA und die Nato als „größte Bedrohungen“ für seine nationale Sicherheit. Zudem will Russland seine Position in der Arktis stärken.
Der russische Machthaber will mit der Doktrin die Seegrenzen in der Arktis und im Schwarzen Meer festlegen. Der ukrainische Präsident äußert sich zum Krieg: Kein russischer Angriff bleibt unbeantwortet, sagt er.
Iwan Bunin verließ Russland 1920. Die Erzählungen der ersten Emigrationsjahre handeln von seiner Verachtung für die Bolschewiken, dem Schmerz, die Heimat zu verlieren, und dem Glück, sie einmal gehabt zu haben.
Russland hat für einen Gefangenenaustausch im Gegenzug für zwei inhaftierte Amerikaner offenbar auch die Freilassung des Tiergarten-Mörders gefordert.
Laut Russland streben die Vereinigten Staaten die Dominanz auf den Weltmeeren an. Eine Parade in Sewastopol wurde wegen eines angeblichen ukrainischen Drohnenangriffs abgesagt.
Für den Inselstaat brechen schwierige Zeiten an: Die russische Kundschaft bleibt aus. Und einige Russland-Geschäfte haben jetzt sogar ein Nachspiel vor Gericht.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisiert „Hunderttausende“, die es bisher ablehnen, das Donbass zu verlassen. Es drohen laut Kiew Terrorakte – und ein Winter ohne Gas.
Nicht nur der Krieg in der Ukraine auch hausgemachte Fehler trüben die wirtschaftlichen Aussichten in Mittel-Ost-Europa. Nicht nur die Folgen des russischen Überfalls auf die Ukraine lassen Analysten zurückhaltend sein. Das hat auch Folgen für Anleger.
Der frühere Bundeskanzler ist wieder einmal nach Moskau gereist. Dass Präsident Putin, sein alter Männerfreund, mittlerweile in Europa Krieg führt, schreckt ihn nicht. Für Deutschland wird Schröder damit zur Belastung.
Der ukrainische Präsident fordert die Bevölkerung in umkämpften Gebieten zur Evakuierung auf. Die USA wollen Russland für Gräueltaten zur Rechenschaft ziehen. Das war die Nacht
Russland will gefangene ukrainische Soldaten vor ein Tribunal stellen, die Ukraine ermittelt gegen mutmaßliche russische Kriegsverbrecher. Aber dürfen Kriegsgefangene überhaupt vor Gericht gestellt werden?
Ob in populären Liedern, Gefängnissen, Waisenhäusern, Kliniken, privaten Haushalten oder in der Armee – gewaltförmige Beziehungen dominieren das russische Leben. Gastbeitrag über eine Bilanz des Schreckens.
Die engen Verflechtungen mit Russland bildeten bisher ein Hauptstandbein, nun muss sich Uniper von seinem langjährigen Partner trennen. Der Versorger braucht ein neues Geschäftsmodell.
Moskau hat in Verhandlungen über die Freilassung zweier in Russland inhaftierter Amerikaner offenbar die Überstellung des in Deutschland verurteilten Russen im Tiergartenmordfall gefordert. Die USA weisen die Forderung zurück.
Bei dem Angriff auf ein Gefangenenlager in Oleniwka sollen am Freitag über 50 ukrainische Soldaten getötet worden sein. US-Außenminister Antony Blinken und sein Moskauer Kollege Sergej Lawrow verhandeln über den Austausch von Inhaftierten. Der Überblick.
Vor dem Sturz von Ministerpräsident Draghi soll Lega-Chef Salvini Kontakt zur russischen Botschaft gehabt haben. Und kremlnahe Wagner-Söldner in Libyen könnten in seinem Sinne die Migrationskrise verschärfen.
Der Abschied von Russland wiegt schwer für Renault. Nach den Absatzzahlen zeigt sich nun auch in der Konzernbilanz ein deutliches Minus.
Der österreichische Petrochemiekonzern OMV gilt als ein Nutznießer der hohen Rohstoffpreise.
Viktor Schklowskis neu übersetztes Buch „Zoo – Briefe nicht über Liebe, oder Die dritte Heloise“ erschien auf Russisch zuerst im Berlin der Zwanzigerjahre und wirft ein Schlaglicht auf die Russlandsehnsucht des Emigranten.
Zum ersten Mal seit Beginn des Ukrainekriegs haben die Außenminister Amerikas und Russlands miteinander telefoniert. Es ging dabei auch um einen möglichen Austausch von Gefangenen.
Der CDU-Chef erntet Lob in Polen und Litauen. Gastgeber Kaczyński in Warschau beklagt aber Differenzen bei der Frage der Reparationen. Litauen warnt vor Russlands strategischen Zielen.
Die amerikanische Regierung hat einen Gefangenenaustausch mit Russland vorgeschlagen, mit dem auch die Basketballerin Brittney Griner freikäme. Doch die Kommunikation und der mögliche Deal sind umstritten.
Kurz nach dem russischen Einfall in die Ukraine fielen die Kurse russischer Papiere drastisch. Einige Marktteilnehmer gingen die Wette ein, dass sich das bald wieder bessern würde. Bisher ging das noch nicht auf.
Der ukrainische Präsident Selenskyj sieht Russland als Unterstützer von Terrorismus – und will das auch international so eingestuft wissen. In Libanon soll ein Schiff mit Getreide aus der Ukraine eingelaufen sein.
Vor drei Jahrzehnten erhoben sich prorussische Separatisten in der Republik Moldau, weil sie einen Anschluss des Landes an Rumänien fürchteten. Geschützt werden sie seitdem von russischen „Friedenstruppen“.
In der Bundesregierung ist die Angst groß, die Ukraine-Politik könnte zu Protesten führen. Wirtschaftsminister Robert Habeck bekommt während seiner Sommerreise die gereizte Stimmung im Land zu spüren.
Außenministerin Baerbock will in Ankara vermitteln. Zur Gender-Sprache bei Audi spricht das Landgericht Ingolstadt ein Urteil. Und das Wochenende steht im Zeichen des Fußballs. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Der Industriegasekonzern muss Sonderbelastungen verbuchen. Wegen des wegfallenden Geschäfts in Russland droht in München ein Stellenabbau.
Ab Oktober sollen Gaskunden bis zu 5 Cent mehr je Kilowattstunde zahlen. Der Wirtschaftsminister verspricht Entlastungen – aber nicht für alle.