Erst Anteilnahme, dann Wut
Die Nichteinladung Putins zur Beerdigung Elisabeths II. ändert den Tonfall Moskaus drastisch. Das Staatsfernsehen diffamiert die Verstorbene sogar persönlich.
Die Nichteinladung Putins zur Beerdigung Elisabeths II. ändert den Tonfall Moskaus drastisch. Das Staatsfernsehen diffamiert die Verstorbene sogar persönlich.
Dmytro Kuleba bedankt sich im F.A.Z.-Interview bei Deutschland für die versprochenen Fahrzeuge – aber er klagt: Kampfpanzer brauche die Ukraine viel dringender. Warum Berlin die nicht liefere, sei Kiew ein Rätsel.
Der CDU-Vorsitzende rügt „anmaßende“ Ideen des Bundeskanzlers über Waffenruhe – und fordert, der Ukraine Kampfpanzer zu liefern. Die Union will die Ampel-Koalition mit einem Antrag im Bundestag unter Druck setzen.
Lange haben die Menschen vor allem in der Uckermark um die PCK Raffinerie in Schwedt gebangt. Nun übernimmt der Staat die Kontrolle. Laut Bundeskanzler Scholz ist der Standort gesichert. Dazu kämen hohe Investitionen.
Viele haben die Stärke der ukrainischen Streitkräfte unterschätzt. Dabei verfügt Kiew über eine große Zahl aktiver Soldaten, zudem stehen 900.000 Reservisten bereit. Mangel herrscht jedoch an anderer Stelle.
In Gesprächen mit Erdogan an diesem Freitag will Russlands Präsident Putin Änderungen am Abkommen zur Ausfuhr ukrainischen Getreides durchsetzen. Er gibt den Anwalt Afrikas – verfolgt aber eigene Interessen.
Der ukrainische Präsident Selenskyj gab Russland die Schuld für das Massengrab. Jedoch steht die forensische Untersuchung der Leichen noch aus.
Der Bundesrat stimmt über das Infektionsschutzgesetz ab, Berlin prescht bei der Nachfolge zum Neun-Euro-Ticket vor, die deutschen Basketballer stehen kurz vor dem Finale der Heim-EM und das Oktoberfest ist zurück.
Eine UN-Kommission untersucht Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverstöße im Ukrainekrieg – auf beiden Seiten. Aber Russland verweigert bislang Auskünfte.
Russland greift einen Staudamm im Süden der Ukraine an. Das „Oberhaupt“ der „Volksrepublik“ von Luhansk sieht eine „ernste Lage“. Russland ist weiter auf der Suche nach Kämpfern.
Putin bekommt in Samarkand vorerst nicht, was er sich erhofft hatte. Eine öffentliche Rechtfertigung des Angriffskriegs durch China bleibt aus. Xi Jinping erhält von den zentralasiatischen Gastgebern dagegen die Bühne, die er sich erhofft hatte.
Putin wäre ohne Chinas Unterstützung viel isolierter. Trotzdem wird sich sein Schicksal in der Ukraine entscheiden, und da lässt Xi Jinping ihn alleine.
Von Freitag an wird Russland nicht mehr Vertragspartei der Europäischen Menschenrechtskonvention sein. Die Übergangsfrist des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte läuft aus. Ein Kommentar zum vorläufigen Ende des russisch-europäischen Experiments.
Im usbekischen Samarkand sind Russlands Präsident Putin und Chinas Staatschef Xi erstmals seit Beginn des Ukrainekriegs zusammengetroffen. Zwischen den Zeilen kommt durch, dass Xi Putins Angriffskrieg nicht gutheißt.
Bekamen Matteo Salvinis rechtspopulistische Lega und die postfaschistischen Brüder Italiens Geld aus Russland? In Italien hat ein Bericht des amerikanischen Außenministeriums die Debatte darüber neu entflammt.
Piombino an der Küste der Toskana wäre aus Sicht der Regierung in Rom der ideale Standort für ein Flüssiggasterminal. Aber die Stadt will davon nichts wissen.
Sahra Wagenknecht darf weiter von einem angeblichen „Wirtschaftskrieg“ Deutschlands gegen Russland reden, sagt Dietmar Bartsch. Dennoch kritisiert der Linken-Fraktionschef seine Parteikollegin.
Die Ukrainer kämpfen um ihr Leben. Sie setzen sich gegen den russischen Angriff mit allen Mitteln zur Wehr. Im Internet zeigen sie ihren widerständigen Witz.
Die Annäherung der beiden Länder begann nicht erst mit der Annexion der Krim. Nun braucht der Kreml die Partnerschaft mit China wegen der Sanktionen des Westens mehr denn je. Doch vor dem Treffen Xis und Putins ziert sich Peking.
Der ukrainische Präsident Selenskyj spricht von einem russischen Versuch, seine Heimatstadt unter Wasser zu setzen. UN-Generalsekretär Guterres nennt die Chancen für diplomatische Lösung „minimal“. Der Überblick.
Chinas Staatschef und Russlands Präsident sprechen über den Krieg in der Ukraine. Baerbock fordert zügigen Beschluss über Kampfpanzer. Und Kardinal Woelki droht eine neue Untersuchung. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Dass der russische Oberbefehlshaber nicht auf den Rückschlag in der Ukraine reagiert, hat System: Putin zelebriert Normalität.
Die grüne Außenministerin erhöht den Druck auf die Ampel-Koalition: Die Entscheidung über Kampfpanzer für Kiew müsse bald getroffen werden. Und sie benennt einen Fehler, den Deutschland nie wiederholen dürfe.
Zum ersten Mal seit beinahe tausend Tagen verlässt Chinas Staatschef seine Heimat – und trifft wohl Putin. Vor dem großen Parteitag will er Stärke demonstrieren.
Das State Department unterrichtet Partnerländer über russische Einmischungsversuche. Mindestens 300 Millionen Dollar habe Moskau seit 2014 investiert.
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beschwört in ihrer Rede zur Lage der Union die Einheit und Tatkraft der EU. Doch die hohen Energiepreise werden zur Belastungsprobe.
Das französische Unternehmen Eutelsat bringt Propagandasender wie Rossija 1 in fünfzehn Millionen russische Haushalte. Das soll gestoppt werden – fordert die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ mit guten Gründen.
Nach Gesprächen mit dem Präsidenten Kasachstans will Xi zum Gipfel der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit reisen. Dort ist auch ein Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin geplant.
Selten habe sie nach einer Rede so viel Zustimmung erhalten, sagt Wagenknecht. Sie hatte der Regierung vorgeworfen, einen Wirtschaftskrieg gegen Russland „vom Zaun zu brechen“. Etliche Linken-Politiker distanzierten sich davon.
Trotz vieler Appelle bleibt die Lage zwischen Armenien und Aserbaidschan angespannt. Das Verteidigungsbündnis ODKB will Beobachter schicken.
Finnland blickt zuversichtlich auf das Ratifizierungsverfahren für seinen NATO-Beitritt. Das sagte der Unterstaatssekretär im finnischen Außenministerium der F.A.Z. Der skeptischen Türkei bietet er neue Gespräche an.
Am Sonntag wollen wieder Kreml-Unterstützer in der Frankfurter Innenstadt demonstrieren. Angemeldet hat den Protest ein neuer Verband, der die Öffentlichkeit bislang noch scheut.
Der ukrainische Präsidentenberater kündigt weitere Vorstöße an. Präsident Selenskyj will alles dafür tun, damit sich das Leben im Osten schnell normalisiert. Putin zeigt im Telefonat mit Olaf Scholz kein Zeichen des Einlenkens. Der Überblick.
Ursula von der Leyen hält ihre „Rede zur Lage der EU“. Die Ampel-Regierung will die Einführung des Bürgergeldes in die Wege leiten. Und das EU-Gericht urteilt über eine Milliardenstrafe gegen Google. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Sahra Wagenknecht spaltet mit ihren prorussischen Auftritten die Linkspartei. Bekannte Politiker treten aus, doch die Führung scheut Konsequenzen. Der Verfall der Linken geht weiter.