Staudamm-Zerstörung für Scholz „neue Dimension“ des Krieges
Bundeskanzler Scholz und Außenministerin Baerbock machen Russland für den Dammbruch am Dnipro verantwortlich. Laut einem hohen NATO-Beamten profitiert Russland von der Zerstörung.
Bundeskanzler Scholz und Außenministerin Baerbock machen Russland für den Dammbruch am Dnipro verantwortlich. Laut einem hohen NATO-Beamten profitiert Russland von der Zerstörung.
In Kiew beschuldigt man Russland, Teile der Südukraine unter Wasser gesetzt zu haben, um die Gegenoffensive der Ukraine zu verhindern. Moskau weist das zurück.
Was genau den Bruch der Kachowka-Staumauer bewirkt hat, kann derzeit nicht mit Sicherheit gesagt werden. Aber es spricht sehr vieles dafür, nach Russland zu sehen.
Im politisch brisanten Duell gegen die Ukrainerin Elina Switolina siegt die Belarussin Aryna Sabalenka – und distanziert sich überraschend offen vom Staatschef ihres Heimatlandes.
Der Westen muss sich Gedanken machen, was er der Ukraine bieten will, wenn sie nicht der NATO beitreten kann. Den größten Schutz könnte ein Arrangement bieten, das gerade keine Garantie wäre.
Zu einer Zahlung von 40.000 Euro hat der Europäische Gerichtshof Russland wegen mangelhafter Ermittlungen im Fall Nawalny verurteilt. Alexej Nawalny macht Putin für seine Vergiftung verantwortlich, während Moskau die Vorwürfe zurückweist.
Nach der teilweisen Zerstörung des Kachowka-Staudamms sind mehrere Ortschaften von Überschwemmungen bedroht. Der Stausee versorgt auch das Atomkraftwerk Saporischschja mit Kühlwasser. Der Bundeskanzler äußert sich besorgt.
Für die Räumung zahlreicher Ortschaften bleiben nach Behördenangaben nur wenige Stunden. Die Ukraine und Russland geben sich gegenseitig die Schuld für die Katastrophe. Das Ausmaß der Zerstörung muss noch überprüft werden.
Der FBI-Agent hatte für die Sowjetunion und später für Russland spioniert und ging als „schädlichster Spion“ in die Geschichte der US-Bundespolizei ein. Nun ist er mit 79 Jahren gestorben.
Kardinal Zuppi will mit der ukrainischen Führung über Möglichkeiten für „einen gerechten Frieden“ sprechen. Russlands Präsident Putin hingegen will den Vermittler vorerst nicht treffen.
Nach dem Preisverfall von Öl überrascht Saudi-Arabien die Anleger am Ölmarkt. Russland dagegen sagte auf dem jüngsten Opec-Treffen nichts zu.
Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau hat Russland einen Vorstoß ukrainischer Truppen im besetzten Gebiet Donezk vereitelt. Ein russischer Feldkommandeur widerspricht der angeblichen Erfolgsmeldung. Der Überblick.
Zum 47. Geburtstag des inhaftierten Kremlkritikers Alexej Nawalnjy haben seine Unterstützer in Russland für eine Freilassung demonstriert. Die Polizei nahm nach Angaben aus Oppositionskreisen 109 Personen fest.
Nach dem Krieg ist vor dem Krieg: Sigmar Gabriel sucht bei dem Bestsellerautor Rüdiger von Fritsch nach Absolution für seine Russlandpolitik.
Nawalnyjs Geburtstag nutzten dessen Unterstützer in verschiedenen Ländern als Anlass, um gegen seine politisch motivierte Inhaftierung zu demonstrieren. Auch der Kreml-Kritiker selbst meldete sich zu Wort.
Mirra Andrejewa ist erst 16 Jahre alt und will mehr Grand-Slam-Titel gewinnen als Novak Djokovic. Trotz ihres Ausscheidens bei den French Open könnte sie in die Fußstapfen von Maria Scharapowa treten.
Auch in der Nacht zum Sonntag gab es wieder Luftangriffe auf ukrainische Städte. Unterdessen geben bewaffnete russische Putingegner an, wieder auf russisches Gebiet vorgedrungen zu sein.
Der Donbass gehört zur Ukraine. In einem Film bei Arte erschien das anders. Oder doch nicht? Der Reportagechef Philippe Brachet erklärt sich.
Der ukrainische Präsident Selenskyj wirft Russland neuen Terror mit Angriffen gegen zivile Infrastruktur vor. Aber er sieht sein Land auch bereit für die Großoffensive gegen die Invasion. Der Überblick.
Angriffe auf zivile Ziele sind laut Kriegsrecht verboten. Die Ukraine sollte deshalb schon den Anschein vermeiden, dass sie solche Angriffe gutheißt. Doch genau das tat sie bei Drohnenangriffen auf Moskau nicht.
Russlands Regierung will Öl exportieren. Westliche Konzerne aber dürfen die dafür benötigten Tanker nicht versichern. So fahren hunderte Schiffe, die kaum seetüchtig sind.
Tausende Menschen sind in Belgorod im Süden Russlands gestrandet, nachdem die Grenzregion zur Ukraine unter tagelangem Beschuss stand. Moskau klagte, dass die Angriffe von der Weltgemeinschaft nicht verurteilt wurden.
Immer wieder droht China mit einer Eroberung Taiwans. Doch ein Angriff steht in naher Zukunft nicht bevor, glauben Fachleute. Daran soll auch Russlands Einmarsch in der Ukraine nichts geändert haben.
Polens Opposition plant am Wochenende die größte Demonstration seit 1989. Nun will Präsident Andrzej Duda das umstrittene Gesetz zur Einflussnahme Russlands in Polen entschärfen.
Ohne Russland stellt sich für den Ostseerat die Frage, wozu es ihn noch braucht. Außenministerin Annalena Baerbock und ihre Amtskollegen wollen neue Themen in den Mittelpunkt stellen.
Die sogenannten BRICS-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika kritisieren Europa und die USA. Selbstbewusst formulieren sie ihren Anspruch auf eine „globale Führungsrolle“.
Warum kein Tempolimit? +++ George Berkeley +++ Positionen zur Ukrainepolitik +++ Recht auf Leben, Rechte im Sterben
Die Ukraine setzt auf neue Hilfen des Westens für einen Sieg im Kampf gegen Russland. Doch der erhoffte schnelle NATO-Beitritt ist nicht in Sicht. In Kiew gibt es Probleme mit dem Zugang zu Luftschutzbunkern. Der Überblick.
Eine Frau demonstriert am 9. Mai mit ihrer ukrainischen Freundin am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow gegen das Putin-Regime. Zwei Polizisten verhindern, dass sie ihr Anti-Russland-Plakat weiter zeigen kann.
Kein Land der Welt hat die Ukraine stärker unterstützt als Lettland. Das war auch das Verdienst des bisherigen Außenministers Rinkevics
In Moldau hat der ukrainische Präsident den Druck auf die Allianz abermals erhöht. Die reagiert mit Skepsis.
Für Russlands Präsidenten häufen sich die schlechten Nachrichten. Er gibt sich unbeeindruckt. Doch sein Bild der Stärke bekommt immer mehr Risse.
In den besetzten ukrainischen Gebieten werden Sportverbände Russland angeschlossen. Will Thomas Bach weiter der Idee anhängen, russische Sportler könnten in aller Unschuld an Olympia teilnehmen?
Wir sprechen mit unserem F.A.Z.-Korrespondenten Thomas Gutschker auf Schloss Mimi, schalten zur Leiterin der Konrad-Adenauer-Stiftung in Chisinau und hören die Rolle Moldaus in der Geschichte von unserem Haushistoriker.
Der Name BRICS steht für Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Jetzt aber wollen viele Staaten der Gruppe beitreten. In Kapstadt beraten darüber die fünf Außenminister.
Mit der Reportage „Donbass: Leben auf verbrannter Erde“ leistet sich der deutsch-französische Kultursender einen Akt der Geschichtsklitterung, der lange nachhallt. Als hätte Moskau Regie geführt.