„Sie sind alle Europäer“
Im Berliner Stadtteil Neukölln wurden Wohnungen für Roma saniert. Aus einem Slum wurde ein Vorzeigeprojekt. Der Begründer will nun in Rumänien für Wandel sorgen – mit einem „Musterdorf“.
Im Berliner Stadtteil Neukölln wurden Wohnungen für Roma saniert. Aus einem Slum wurde ein Vorzeigeprojekt. Der Begründer will nun in Rumänien für Wandel sorgen – mit einem „Musterdorf“.
Als man Wilhelm zu Wied anbot, Fürst von Albanien zu werden, war der 37 Jahre alte Prinz Rittmeister des 3. Garde-Ulanen-Regiments in Potsdam, beliebt bei den Kameraden und gern gesehen in den besten Berliner Kreisen. Wilhelm II. war bei der Sache nicht wohl. Der Kaiser sollte mit seiner Ahnung recht behalten, dass der Deutsche sich blamieren würde.
Trainiert in Armut, verwurzelt in kommunistischer Nostalgie: Auch wenn durch die Mitgliedschaft in der EU der Reichtum nicht vom Himmel gefallen ist, haben die meisten Rumänen ein spezielles Verhältnis zu Europa.
Am Widerstand gegen das Freihandelsabkommen wird deutlich: Geht es um sichere Lebensmittel, trauen die Deutschen Amerika nicht über den Weg. Warum?
Das Bündnis sucht nach einer Antwort auf die Ukraine-Krise. Entschieden wird gemeinsam, aber Amerika gibt den Kurs vor. Der ist kompliziert: Moskau ist kein Partner mehr, soll aber auch kein Gegner sein.
Der Ford Fiesta wird weiter in Köln gebaut und nicht in Rumänien. Die Mitarbeiter freuen sich über eine lange Beschäftigungsgarantie. Zugleich müssen sie aber Zugeständnisse machen.
Fürst Vlad III., besser bekannt als Graf Dracula, war angeblich hier gefangen, Schloss Bran wurde zur Vorlage für die Vampirburg. Jetzt soll das rumänische Schloss verkauft werden. Die Burgherren sind in die Jahre gekommen.
Wenn ihm kein Überflugrecht gewährt werde, werde er Rumänien demnächst mit einem Bomber ansteuern, drohte der russische Regierungsvize Rogosin auf Twitter. Die Regierung in Bukarest findet das gar nicht witzig.
Die Vorwürfe angeblichen Sozialleistungsmissbrauchs durch Rumänen und Bulgaren fußen offenbar auf dünner Beweislage. Nach Angaben der Bundesregierung listet die Kriminalstatistik für das Jahr 2012 nur 112 Verdachtsfälle auf.
Deutschland ist der größte Kunde des Gasproms-Konzerns - aber bei weitem nicht so abhängig wie andere EU-Länder. Sind am Ende die Russen stärker auf die Energielieferungen nach Europa angewiesen als wir?
Vizekanzler und SPD-Chef Gabriel hat die Äußerungen der Verteidigungsministerin zur Rolle der Nato in der Ukraine kritisiert: Es solle nicht der Eindruck entstehen, „wir würden mit militärischen Optionen auch nur gedanklich spielen“.
Haben die EU und Amerika verstanden, was auf der Krim passiert ist? Die Sendung von Sandra Maischberger am Dienstagabend zeigte: offenbar nicht.
Das Saarland bereitet sich auf den Ansturm von Freiern aus Frankreich vor. Es herrscht Kondomzwang. Der Straßenstrich wird eingeschränkt.
Sollte Moskau in der Krim-Frage nicht einlenken, könnte die EU noch diese Woche die zweite Eskalationstufe der Sanktionen gegen Russland starten, sagt der französische Außenminister. Sein deutscher Amtskollege Steinmeier besucht derweil zur Krisendiplomatie das Baltikum.
An der EU-Außengrenze zur Ukraine ist man derzeit wachsamer denn je. Die vier Visegrad-Staaten fürchten nichts mehr als eine russische Intervention. Andererseits will man die Wirtschaftsbeziehungen zu Moskau nicht gefährden.
Die Republik Moldau erinnert angesichts der Krise in der Ukraine an Transnistrien: Nach dem Bürgerkrieg unterstützte Moskau die Sezession der Provinz. Der international nicht anerkannte, totalitäre Ministaat Transnistrien wäre ohne russische Hilfe nicht lebensfähig.
Die Krise auf der Krim hat weltweit die Börsen auf Talfahrt geschickt. Russlands Aktienmarkt brach um 10 Prozent ein, der Dax schließt 3,5 Prozent tiefer.
Drei Kinder einer Einwandererfamilie sind bei einem Brand in Mannheim ums Leben gekommen. Die Mutter entkam den Flammen. Brandstiftung schließt die Polizei allerdings aus.
In der Ukraine feiern die Menschen den Umbruch - bei der Nato stellt man sich hingegen auf einen neuen Brennpunkt in Europa ein. Diplomaten warnen vor unterschiedlichen Szenarien - beruhigend sind sie alle nicht.
Mehr als 1000 Prostituierte sind der Stadt zu viel: Weil sich Saarbrücken zu einer Hochburg für käuflichen Sex entwickelt hat, soll nun die Straßenprostitution stark eingeschränkt werden.
Der Autokonzern will die Verluste in Europa eindämmen. Dem Werk in Köln droht ein Abzug des Kleinwagens Fiesta – der dann wohl in Rumänien vom Band liefe.
Ein Fußballspiel zwischen Armee und Geheimdienst unter Ceaucescu und Gespräche über eine „säkulare“ Öffentlichkeit in Iran: Im Berlinale-Forum schaffen Dokumentationen mit minimalen Mitteln weitreichende Implikationen.
Einer der führenden Köpfe der ukrainischen Revolution ist Oleh Tjahnybok, Führer der nationalistischen Partei „Swoboda“. Welche Bedeutung hat der Nationalismus in der ukrainischen Opposition?
Die EU-Kommission findet, dass Einwanderung Deutschlands Wohlstand mehrt. Aber manche Städte tragen eine enorme Last. Sozialkommissar László Andor traf in Duisburg auf die ungeschminkte Wirklichkeit.
Die Herausforderung ist groß – doch jetzt bekommen Kommunen mit vielen Einwanderern aus Rumänien und Bulgarien Hilfe. Mit dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ sollen die Probleme gemindert - und die Einwanderer besser geschützt werden.
Im Konzentrationslager spielte sie Geige für die Offiziere. Das rettete Violette Silberstein das Leben. Nun starb die Frau mit 88 Jahren in Paris.
Aber Platz ist keiner da: Wenige Tage vor der Volksabstimmung über eine Zuwanderungsbegrenzung tobt in der Schweiz eine wilde Debatte.
In dieser Woche soll das neue Gesetz, das Einwanderern den Zugang zu staatlichen Leistungen erschwert, im Unterhaus debattiert werden. Premierminister David Cameron droht ein Aufstand.
Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier spricht im F.A.Z.-Interview über Einwanderung, die Grünen, Fluglärm und Max Mustermann.
Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) warnt davor, die Fehler bei der Einwanderungspolitik der 60er Jahre zu wiederholen. Den CSU-Slogan „Wer betrügt, der fliegt“ findet er „ziemlich platt“ - und die Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts „generell richtig“.
Sieben Jahre nach dem Beitritt zur EU erfüllen Rumänien und Bulgarien immer noch nicht die europäischen Standards im Justizwesen. Allerdings werden im jüngsten Kommissionsbericht zum Rechtsstaat Bukarest größere Fortschritte bescheinigt als Sofia - auch bei der Korruptionsbekämpfung.
Aleksandar Vučić ist für ein europäisches Serbien. Vor den EU-Beitrittsverhandlungen spricht der stellvertretende Ministerpräsident über Selbstkritik, heikle Reformen und wirtschaftliche Probleme.
Dichter, Übersetzer, Wissenschaftler: Tuvia Rübner hat sich auf vielen Gebieten verdient gemacht. Obwohl er von den Nationalsozialisten verfolgt wurde, ist er der deutschen Sprache treu geblieben. Am 30. Januar wird er neunzig.
Jetzt kann wirklich keiner mehr behaupten, dass die CSU gegen Armutsmigration aus dem Osten ist.
„Armut auf Wanderschaft. Wie viel Freizügigkeit können wir uns leisten?“, so lautete das Thema bei Maybrit Illner. In der Diskussion wurde deutlich: Es kommt auf die Perspektive an.
Die Schweizer stimmen am 9. Februar über ein Volksbegehren gegen Migration ab. Die Regierung hat die Sozialhilfe für Einwanderer aus der EU bereits gekippt. Wirtschaftsminister Schneider-Ammann beteuert nun, es gebe keinen Zusammenhang.