Wie Robert Fico und Viktor Orbán zu Verbündeten wurden
Die Regierungschefs Ungarns und der Slowakei bekämpften einst einander. Heute sind sie enge Verbündete. Zur Weltkriegsfeier nach Moskau reist trotzdem nur einer.
Die Regierungschefs Ungarns und der Slowakei bekämpften einst einander. Heute sind sie enge Verbündete. Zur Weltkriegsfeier nach Moskau reist trotzdem nur einer.
Der slowakische Regierungschef Robert Fico feiert das Weltkriegsende weiter mit Russland. Die Regierung in Prag wirft Moskau dagegen vor, Geschichte zu instrumentalisieren.
Osteuropas Handelsaustausch mit Amerika ist klein. Dennoch werden Trumps Zölle tiefe Spuren hinterlassen, und das ausgerechnet bei seinen größten Bewunderern.
Alle zwei Wochen demonstrieren Zehntausende gegen die Russlandnähe und den autoritären Kurs der slowakischen Regierung. Ministerpräsident Fico hat viele Gegner – doch er trotzt allen.
Ursula von der Leyen will, dass die EU-Staaten einen Plan zur „Wiederbewaffnung Europas“ beschließen. Wie sieht der aus? Und wie stehen die Chancen, dass sich die Staaten einigen? Die wichtigsten Antworten.
Alle EU-Staaten wollen sich selbst militärisch ertüchtigen – dazu will Ursula von der Leyen an diesem Dienstag Überlegungen präsentieren. Wenn es aber um die Stärkung der Ukraine geht, scheren zwei Regierungschefs aus.
Ungarns Ministerpräsident Orbán sieht sich in seiner Kritik am Ukrainekurs Brüssels bestätigt und frohlockt über Trumps Zugeständnisse an Putin.
Seit mehr als einer Woche leidet der Papst an der Atemwegserkrankung – und muss deswegen nun in einem Krankenhaus behandelt werden. Öffentlich auftreten soll er in den nächsten Tagen trotzdem.
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico muss um seine Mehrheit im Parlament bangen. Auch auf der Straße macht sich Protest gegen seine politische Linie breit. Nun holt er zum Gegenschlag aus.
Rund 100.000 Slowaken protestieren gegen die Regierung. Ministerpräsident Robert Fico wähnt ausländische „Instrukteure“ dahinter und droht.
Früher stritten sich Nationalisten in Mitteleuropa noch über die Geschichte. Nun treiben sie Europa gemeinsam vor sich her.
Beispiel Slowakei: Der kulturelle Kahlschlag in den Nachfolgeländern der ehemaligen Donaumonarchie ist nur der Auftakt für ein größeres Zerstörungswerk.
Die Demonstranten werfen Ministerpräsident Robert Fico Verrat an westlichen Bündnispartnern und der Ukraine vor. Fico hatte sich vor Weihnachten mit Wladimir Putin getroffen.
Kiew beendet den Transit russischen Gases – mit bitteren Folgen für die Slowakei. Ministerpräsident Fico gibt sich immer russlandfreundlicher. Er dürfte innenpolitische Motive dafür haben.
Die Ukraine stellt mit dem Beginn des neuen Jahrs den Transit russischen Gases ein. Vor allem die Slowakei stellt das vor Probleme. Sie hat einen langjährigen Vertrag mit dem russischen Konzern Gazprom.
Der slowakische Regierungschef drischt beinahe täglich auf die Ukraine ein. Robert Ficos Motive liegen aber in den Schwierigkeiten im eigenen Land.
Russland und die Slowakei werben für eine Friedenskonferenz auf slowakischem Boden. Als Vorbild für einen Frieden in der Ukraine dient dem slowakischen Regierungschef Robert Fico das Münchener Abkommen.
Die slowakische Opposition wirft dem Ministerpräsidenten nach dessen Besuch im Kreml „Verrat“ vor. Sie hat damit recht.
Auf dem EU-Gipfel stritt der slowakische Ministerpräsident Robert Fico mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über das Ende des Gastransits. Daraufhin reiste Fico nun nach Moskau. Die EU schweigt.
Wladimir Putin hat den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico in Moskau empfangen. Laut Fico war das Treffen eine Reaktion auf die Ankündigung der Ukraine, keinen Transit von russischem Gas mehr zuzulassen.
Die Ukraine will den Vertrag über die Durchleitung russischen Gases nicht verlängern. Trotzdem könnte es weiter strömen, denn daran sind viele interessiert.
Kurz bevor sich die Tschechische Republik vom russischen Öl abnabeln will, bleibt die Pipeline leer. Einen technischen Grund dafür gibt es nicht. Ungarn und Slowaken wollen auf russische Energie nicht verzichten.
Mit einem ganzen Tross ist der slowakische Ministerpräsident nach China gereist. Dort schlossen die beiden Länder eine „strategische Partnerschaft“ ab. Die Reise kommt zu einer Zeit, in der die EU mehr Abgrenzung sucht.
Beim Treffen der drei Staatsführer von Serbien, Ungarn und der Slowakei wurde vor allem die Gefährlichkeit von illegaler Migration betont. Über Putin und die Ukraine sprachen die drei nur kursorisch.
Die Kulturministerin nannte er neofaschistisch, dafür droht ihm nun eine Haftstrafe: Der slowakische Schriftsteller Michal Hvorecký spricht über die bedrängte Lage in seinem Land.
Der slowakische Regierungschef Robert Fico hat Oppositionsführer Michal Šimečka als Parlamentsvizepräsident absetzen lassen. Im Gespräch mit der F.A.Z. sagt Šimečka, wie er seine Oppositionsarbeit fortsetzen will.
Der neue ukrainische Außenminister Andrij Sybiha wird in Wien, Bratislava und Bukarest freundlich empfangen. Aber die Slowakei sieht einen NATO-Beitritt der Ukraine skeptisch.
Hizbullah-Chef Nasrallah hält eine Rede, EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen besucht Flutgebiete in Breslau und Leverkusen und Leipzig müssen in der Champions League ran. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Regierung von Robert Fico versucht, den liberalen Oppositionschef aus dem Parlamentspräsidium zu drängen. Dazu werden angebliche Interessenkonflikte herangezogen.
Im August 1944 erhoben sich die Slowaken gegen die deutsche Besatzung. Über den Aufstand tobt seit Russlands Krieg gegen die Ukraine ein Deutungskampf. Die Fico-Regierung sieht den „Faschismus“ nun im Westen.
Der Kanzler will die Unterstützung für Kiew fast ganz aus den eingefrorenen russischen Geldern finanzieren. Damit gibt er den Russland-Freunden Ungarn und Slowakei einen mächtigen Hebel in die Hand.
Gefährdete Experimente: Das Kulturfestival Kiosk in Žilina beschwört Dystopien, verspottet aber auch den hurrapatriotischen Kurs der Regierung.
Die Slowakei droht Kiew mit Vergeltung wegen der Lukoil-Sanktionen. Gleichzeitig rufen Ungarns neue Einreiseregeln für Russen und Belarussen in der EU Sicherheitsbedenken hervor.
Politischer Einfluss, neue Spielregeln, die Erde als flache Scheibe: Soňa Weissová vom öffentlich-rechtlichen Radio in der Slowakei erzählt, was das Mediengesetz der Regierung Fico für ihren Sender bedeutet.
Die Entwicklungen unter der Regierung Fico geben Brüssel Anlass zu „ernster Besorgnis“ – das ist die höchste Alarmstufe und könnte zu finanziellen Einschränkungen führen. Brüssel tadelt auch die italienische Regierung.
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hatte im Frühjahr eine Strafrechtsnovelle durchs Parlament gepeitscht. Jetzt wurde die Novelle mit Blick auf den drohenden Verlust europäischer Fördermittel eilig novelliert.