Impfbereitschaft nimmt in Italien nach Dekret zu
In Italien sollen viele Orte nur noch von Geimpften betreten werden dürfen. Auf den Straßen formiert sich der Protest. Doch die Einführung des „grünen Passes“ zeigt schon einen positiven Effekt.
In Italien sollen viele Orte nur noch von Geimpften betreten werden dürfen. Auf den Straßen formiert sich der Protest. Doch die Einführung des „grünen Passes“ zeigt schon einen positiven Effekt.
Abstrafung und Ausschluss sind Kehrseiten einer Politik, die angeblich alle einschließen will. Anmerkungen zu symbolischem Reflexhandeln, LGBTQ und der Beziehung mit Ungarn. Ein Gastbeitrag.
In Italien hat der tödliche Schuss eines Lokalpolitikers der rechtsnationalen Lega auf einen Marokkaner die Debatte über Notwehr neu entfacht. Lega-Chef Salvini spricht von „legitimer Selbstverteidigung“. Augenzeugen widersprechen.
In welcher Rolle sprach Merkel ihr „Machtwort“ nach der Wahl Kemmerichs? Für die AfD steht fest, dass sie es als Kanzlerin tat. Das letzte Wort in dieser Frage haben die Richter in Karlsruhe.
Vor einem Jahrzehnt ermordete ein Rechtsextremist 77 Menschen auf der norwegischen Insel Utøya und in Oslo. Vier Geschichten vom Weiterleben.
Friedrich Merz will in den Bundestag und ärgert seine Gegner mit Bemerkungen über Frauen, Schwule oder Gendersternchen. Daheim im Hochsauerland stört das keinen.
Die abgesagte Neuwahl des Landesvorstands soll zu der Entscheidung von Barbara Meyer-Gluchau geführt haben. Lediglich eine neue Liste für die Bundestagswahl soll aufgestellt werden. Allerdings ohne den früheren Parteivorsitzenden.
RTL zeigt heute ein Sonderprogramm zum Unwetter. Danach geht es den ganzen Abend lang um Angela Merkel. Wem das nicht reicht, dem sei die Doku „Frau Bundeskanzlerin“ von Katrin Klocke und Stefan Aust empfohlen.
Vor drei Jahrzehnten trat Volker Hauff nach nur zwei Jahren als Frankfurter Oberbürgermeister zurück. Jetzt spricht er über die Hintergründe die zu der Entscheidung führten.
Auf dem Leipziger Parteitag 2003 brach Angela Merkel mit dem konservativen Sozialstaat. Darauf kam sie nie wieder zurück. Ein Vorabdruck.
Die Bundeskanzlerin äußert sich erschüttert zu den Überschwemmungen im Westen Deutschlands und dankt den Helfern. Annalena Baerbock und Olaf Scholz brechen ihren Urlaub ab. Und Armin Laschet macht sich in Hagen ein Bild von der Lage.
In einigen Provinzen Südafrikas herrscht nach der Inhaftierung des früheren Präsidenten Jacob Zuma Ausnahmezustand. Präsident Cyril Ramaphosa hat angekündigt, das Militär einzusetzen. Das könnte die Lage weiter eskalieren.
Nicht erst nach der Bundestagswahl stellen sich für Armin Laschet entscheidende Fragen: Wie kann die CDU für Konservative eine Heimat bleiben – oder wieder eine werden? Und wie viel Abgrenzung von der Kanzlerin ist dafür nötig? Die F.A.Z.-Machtfrage.
Auch nicht pflegende Mitarbeiter in französischen Krankenhäusern müssen sich von September an gegen das Coronavirus impfen. Wer sich weigert, soll nicht weiter bezahlt werden.
Marine Le Pen versagt sich die radikalen Parolen ihres Vaters und redet von Feminismus. Kann sie so Präsidentin werden? Eine Reportage.
Als Abschreiber überführt, als Aufschneider verdächtigt: 1987 war Joe Biden in der Lage, in der Annalena Baerbock jetzt ist. Sein Sturz und Wiederaufstieg zeigen, welche Rolle das Persönliche in der Politik spielt.
Spätere Bundeskanzler erkannte man schon früh an ihrer Fähigkeit, gute Mitarbeiter um sich zu scharen. Gelingt das auch denen, die sich heute um das Amt bewerben?
Vor fünf Jahren porträtierte J.D. Vance im Buch „Hillbilly Elegy“ die armen Weißen der Appalachen-Region. Nun will der Republikaner Senator werden – und spricht ganz anders über Donald Trump als damals.
In Rheinland-Pfalz hat Malu Dreyer der SPD gezeigt, dass Wahlsiege noch möglich sind. Bei einem Besuch in Mainz sucht Kanzlerkandidat Olaf Scholz Dreyers Schwung für den Bundestagswahlkampf mitzunehmen.
Zum Auftakt des Bundestagswahlkampfes betont FDP-Generalsekretär Volker Wissing die „ambitionierten Klimaschutzziele“ der Liberalen und bekräftigt seinen Wunsch, deutlich zweistellig abzuschneiden zu wollen.
So unhaltbar der ehemalige Verfassungsschutzpräsident auch sein mag: Die CDU sollte sich nicht zur Parteiausschlusspartei machen lassen. Davon gibt es schon zu viele in Deutschland.
Im Europäischen Parlament könnten sich die beiden Fraktionen rechts von der EVP verbünden und die drittgrößte Kraft werden. Ihre Vertreter zeigen demonstrative Einigkeit. Doch die alten Konflikte bleiben.
Nach heftiger Kritik an seinen Äußerungen zur Tagesschau sagt Hans-Georg Maaßen: Gesinnungskontrollen journalistischer Arbeit dürfe es nicht geben. Das hatte zunächst anders geklungen. Ein Ausschlussverfahren fordern aber nur einzelne.
Das schwache Abschneiden bei den Regionalwahlen beunruhigt das Rassemblement National. Beim Parteitag setzt Marine Le Pen auf ihre Strategie der „ruhigen Kraft“. Aber die Zweifel an ihr wachsen.
Dass die Vorsitzende der Grünen ein schnell zusammengerührtes Manifestchen geschrieben hat, kann man bestenfalls als Anpassung deuten. Aber auch als Anmaßung.
Donald Tusk kehrt in sein Amt als Vorsitzender der „Bürgerplattform“ zurück. Er will die Partei aus der Krise holen. Sein schärfster Gegner wird auch künftig PiS-Chef Jarosław Kaczyński sein.
Für die ersten Fehltritte ihrer Kanzlerkandidatin hatten sich die Grünen noch entschuldigt. Jetzt wechseln sie die Strategie. Hinter den Kulissen wird aber auch über Schwächen geschimpft.
Mathias Wagner von den hessischen Grünen wollte gerne einmal mit Nancy Faeser von der hessischen SPD wandern. Sie wollte das auch. Dabei heraus kam etwa ihr erstes richtiges Zwiegespräch.
Zwei Asylbewerber aus Afghanistan in Wien werden verdächtigt, ein 13 Jahre altes Mädchen ermordet zu haben. Die Grünen fordern, Abschiebungen nach Kabul auszusetzen. Kanzler Kurz macht klar: Mit ihm wird es das nicht geben.
Die Fußball-EM geht ohne Deutschland weiter, die neuen Arbeitsmarktzahlen könnten erfreulich werden und Donald Trump reist nach Texas an die mexikanische Grenze. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Die Kanzlerkandidatin der Grünen soll Passagen in ihrem kürzlich erschienenen Buch abgeschrieben haben, wirft ihr ein Plagiatsgutachter vor. Die Grünen sprechen von versuchtem Rufmord.
Der Machtkampf in der Union ist vorüber, die Reihen sind geschlossen. Das hat mit der unaufgeregten Art des Kanzlerkandidaten zu tun.
Während Kulturdezernentin Ina Hartwig weiter nach oben strebt, muss SPD-Chef Mike Josef seine Versprechen einlösen. Nach dem schwierigen Start der Römer-Koalition bleibt fraglich, ob ihm das gelingen wird.
Nach dem Gegenwind der vergangenen Wochen wirkt die Grünen-Vorsitzende angespannt. Als würde sie ständig versuchen, bloß keine Fehler zu machen, und dann erst recht stolpern. Ist Annalena Baerbock zu streng mit sich?