„Deutschland erwartet tätige Reue Amerikas“
Der CSU-Vorsitzende Seehofer ist für die Einsetzung eines NSA-Untersuchungsausschusses. Auch die SPD verlangt Aufklärung.
Der CSU-Vorsitzende Seehofer ist für die Einsetzung eines NSA-Untersuchungsausschusses. Auch die SPD verlangt Aufklärung.
Die Geheimdienste speichern alles, lesen aber nur auf richterliche Anordnung. Diese Sicht sei falsch, sagt der Aktivist Jacob Appelbaum: „Wer Maschinen kontrolliert, kontrolliert Menschen.“
Sie waren als Webguerrilla gefürchtet, jetzt sind sie abgetaucht. Was ist eigentlich aus der „Anonymous“-Bewegung geworden?
Hacker haben das Konto von Skype bei dem Kurznachrichtendienst Twitter angegriffen. Auch der Internetdienst Snapchat hat Ärger mit Hackern.
Telefónica Deutschland bringt die Übernahme von E-Plus auf den Weg, die Deutsche Annington will 2014 eine Dividende zahlen und Apple bestreitet die Zusammenarbeit mit der NSA.
Apple hat Berichte über eine Kooperation mit dem amerikanischen Geheimdienst zurückgewiesen. Man habe nie mit der NSA zusammengearbeitet, um elektronische Hintertüren in seine Produkte einzubauen.
Ein Kanzlerkandidat ist genervt, weil Pannen ihm den Wahlkampf verhageln. Die NSA-Affäre wird vorzeitig für beendet erklärt. Und die Kanzlerin zieht sich Spott im Internet zu. Das vergangene Jahr in Zitaten.
Nazi! Rassist! Sexist! Ein anonymer Twitteraccount fällt gnadenlose Urteile und fordert zum Ausgrenzen auf. Mit von der Partie sind selbsternannte Internetaktivisten, die bei der Hatz keine Bedenken haben.
Weil die digitale Überwachung heute eine internationale Dimension hat, muss sie auch global bekämpft werden, fordert der ehemalige Datenschutzbeauftragte Peter Schaar im FAZ.NET-Interview.
Nur Hacker interessieren sich für die Spähaffäre? Selten fand der Chaos Communication Congress so viel Aufmerksamkeit wie in diesem Jahr. Seine Ergebnisse werden weiter Kreise ziehen.
Auch 2013 haben uns Fernsehen und Radio einiges geboten. Wir küren ein paar beste Stücke des Jahres. Und den größten Flop.
Der amerikanische Künstler und Bürgerrechts-Aktivist Trevor Paglen fotografiert seit Jahren die Abhörstationen der NSA. Seine Arbeiten verändern unseren Blick in den Himmel.
Deutschland will vor Madagaskar nach seltenen Metallen suchen. Die IG Metall erwartet mehr Beschäftigung. Die amerikanische Justiz streitet über die NSA.
Andere Länder, rohe Sitten: Der Communication-Congress in Hamburg lenkt die Aufmerksamkeit auf die staatlichen Überwachungssysteme in China und Indien.
Eine Sondereinheit der NSA wertet laut einem Medienbericht Fehlermeldungen aus, die Windows-Rechner an Microsoft senden. Die Daten sollen dem Geheimdienst Informationen über Schwachstellen liefern.
Die meisten Deutschen schützen ihre Daten nicht vor Zugriffen. Sie gehen einen unausgesprochenen Vertrag mit Google und Co ein. Nur eine digitale Elite lässt sich bislang von Edward Snowdens Enthüllungen aus der Ruhe bringen.
Die Spähaffäre ist die Fortsetzung einer langen Überwachungsgeschichte. Schon immer haben Geheimdienste in Deutschland spioniert, erklärt der Historiker Josef Foschepoth. Nur unter Willy Brand sei das anders gewesen.
Der amerikanische Geheimdienst NSA forscht nach Informationen des „Spiegel“ eine der wichtigsten Telekommunikationsverbindungen zwischen Europa, Nordafrika und Asien aus.
Innovation oder Bedrohung: Nach den jüngsten Abhörskandalen stellt sich die Frage, wie es 2014 um die Datensicherheit bestellt ist.
Im Internet sind Anonymität und Privatsphäre in die Defensive geraten. Wie schlägt sich das Anonymisierungsnetzwerk Tor im Wettrüsten mit den Diensten?
Welche Folgen hat die Späh-Affäre für den Journalismus unserer Zeit? Glenn Greenwald stellte in Hamburg die richtigen Fragen, blieb eine Antwort jedoch schuldig.
Fördert das Internet Freiheit oder ist es das schlimmste Repressionswerkzeug der Menschheitsgeschichte? Glenn Greenwald ließ die Frage offen. Trotzdem weckte die mit Spannung erwartete Rede des Enthüllungsjournalisten beim Chaos Communication Congress Hoffnung.
Das millionenfache Datensammeln des US-Geheimdienstes NSA löste weltweit Empörung aus. Jetzt streiten sich die US-Gerichte, ob das Programm legal ist oder nicht. Der Zwist dürfte noch lange andauern.
Zu Beginn des Hamburger Jubiläumstreffens der Hackerszene führte der Linguist Joachim Scharloth vor, wie Geheimdienste wahrscheinlich lesen und decodieren. Dass er dies am Beispiel deutscher Blogger veranschaulichte, bewies Humor.
Es ist bei den Hackern zur Tradition geworden, sich nach Weihnachten zu versammeln. Ihr diesjähriger Kongress ist ein Jubiläum. Der Snowden-Vertraute Glenn Greenwald hält am Abend den Hauptvortrag. Und Googles Datenbrille wird geprüft.
2013 war das Jahr, in dem die Internetutopien endgültig zu Grabe getragen wurden. Einen der interessanteren Beiträge dazu hat die britische Journalistin Laurie Penny verfasst. Sie schrieb den Text versteckt an einem geheimen Ort, nachdem sie über Twitter Bombendrohungen erhalten hatte. Weil sie es als Frau im Netz wagt zu sagen, was sie denkt.
Mangelndes Sendungsbewusstsein kann man ihm nicht vorwerfen: Der frühere NSA-Mitarbeiter Snowden ruft in einer alternativen Weihnachtsbotschaft zum Ende der Massenüberwachung auf. Das Video steht auch im Netz.
Beim Interview in seinem russischen Exil zeigte Edward Snowden sich zufrieden. Er habe seine Ziele erreicht und sei noch nicht widerlegt worden - und in gewisser Weise arbeite er noch immer für die NSA.
Putin-Gegner Michail Chodorkowskij hat ein deutsches Visum erhalten. Nun fordert die Linksfraktion von der Bundesregierung, auch NSA-Whistleblower Edward Snowden aufzunehmen.
Einen „verheerenden Schlag“ nennt ein Reporter den Expertenbericht über die Umtriebe der National Security Agency. Dagegen sagt einer der Experten: „Es gab keinen Missbrauch.“ Die Debatte geht weiter.
Nicht jeder sitzt in Berlin noch am alten Schreibtisch. Ob Aufsteiger oder Absteiger - gute Miene ist von allen verlangt.
Unsere Autorin kann die dauernde Amazon-Schelte nicht mehr hören. Und setzt zur Verteidigung an.
Die Vereinigten Staaten haben andere Vorstellungen über Datenschutz. Dagegen hilft keine Rechthaberei. „Rechtlich verbindlich“ wird sich Washington die Hände nicht binden lassen.
Jemand sei in seine Wohnung eingedrungen, sagt der Snowden-Vertraute Jacob Appelbaum und zieht Parallelen zur Stasi. Präsident Obama spricht derweil von „unnötigem Schaden“ durch Abhören und Datensammeln.
Dass die NSA die Telefonate von zahlreichen Politkern überwacht hat, ist seit Monaten bekannt. Nun heißt es, die NSA und die britische GCHQ hätten auch das Kommunikationsnetz deutscher Behörden im Blickfeld gehabt - und EU-Wettbewerbskommissar Almunia.
Präsident Obama hat den Expertenbericht zur NSA schneller als erwartet veröffentlicht. Bald muss er sich entscheiden, welchen Vorschlägen er folgen will – und welchen nicht.