Aus dem Evangelium des Marktes
Christina von Braun erzählt vom Preis des Geldes, ein amerikanischer Ökonom geht auf die Occupy-Bewegung zu und zwei Bücher beschäftigen sich mit München 1972. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Christina von Braun erzählt vom Preis des Geldes, ein amerikanischer Ökonom geht auf die Occupy-Bewegung zu und zwei Bücher beschäftigen sich mit München 1972. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Willi Voss besorgte dem Drahtzieher des Olympia-Attentats Autos und Pässe. Er plante Geiselnahmen. Die in München sah er im Fernsehen.
Die Strafen für die Eintracht wegen Verfehlungen ihrer Fans bleiben bestehen: Nur 20.000 Zuschauer gegen Leverkusen, 50.000 Euro Geldstrafe. Der Bundesligaklub geht in die Berufung.
Der Philosoph Jürgen Habermas disputiert in München mit dem Theologen Friedrich Wilhelm Graf über das göttliche Faible für Staatsbürgerkunde.
Die geringe Zahl von Großabschlüssen drückt den Flächenumsatz. Von einem Einbruch kann aber keine Rede sein. Der Leerstand geht zurück.
Der Mann, der seiner Frau in den Rücken fällt: Vilhelm Hammershois rätselhaft melancholische Bilder werden in München ausgestellt.
Um angstfrei leben zu können, kalkulieren die Vertreter der digitalen Bohème in Berlin mit einem monatlichen Betrag von tausend Euro. Porträt eines unsteten, opportunistischen Milieus.
Bayern wird vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den Länderfinanzausgleich klagen. Das beschloss das schwarz-gelbe Kabinett in München. Bis zum Herbst soll die Klageschrift erstellt werden.
So konkret hat das bislang kein Chef eines Dax-Konzerns ausgedrückt: Munich-Re-Chef Nikolaus von Bomhard fordert die Zerschlagung systemrelevanter Großbanken. Dass solche Banken auf jeden Fall gerettet werden müssten, sei „ein Konstruktionsfehler des Systems“.
„München 1970“: In einer hochbrisanten Dokumentation rückt Georg M. Hafner zwei Münchner Attentate ins Zentrum der Aufmerksamkeit – und wirft neue Fragen über den Anschlag auf die Olympischen Spiele von 1972 auf.
Die Gema erhöht die Tarife, die Clubs fürchten um ihre Existenz: In dem Streit prallen zwei verschiedene Welten aufeinander. Wem gehört das Nachtleben?
Für CSU-Chef Horst Seehofer ist die Landtagswahl 2013 die Schlacht am Little Bighorn: Es geht um alles. Rücksicht kennt der bayerische Ministerpräsident nicht.
München freut sich über eine Schaustelle als temporären Ersatz für die schadhafte Pinakothek der Moderne - und verharmlost so deren peinliche Sanierung.
Für die höchsten Zuschläge sorgten Werke von Poliakoff und Soulages: die Ergebnisse der Frühjahrsauktionen bei Ketterer in München.
In München steht ein verurteilter Sexualstraftäter im Verdacht, rückfällig geworden zu sein. Und das, obwohl er eine elektronische Fußfessel trug. Er hatte für die nachträgliche Sicherungsverwahrung als nicht gefährlich genug gegolten.
Ein zweihundert Jahre währender Streit um ein stinkendes Mineral aus der Oberpfalz ist offenkundig geklärt. Elementares Fluor ist der Grund für den unangenehmen Geruch.
Auch die Börse München soll durch den Online-Foto-Dienstleister Poster XXL seine erste Mittelstandsanleihe bekommen. Anleger setzen damit auf erfolgreiches Wachstum.
Die Debatte über das neue Meldegesetz und die Weitergabe von Daten führt zu einer merkwürdigen Pointe: Die Regierung bittet die Länderkammer um Hilfe gegen den Bundestag. Wie konnte es so weit kommen?
Wenn Rena Lange auf der Fashion Week zeigt, reist das Handwerk des Hauses mit in die junge Stadt. Ein paar Tage Berlin – aus einer ganz anderen Perspektive.
Deutschlands Ökonomen sind in Aufruhr. Gleich drei Gruppen von Wirtschaftswissenschaftlern haben sich in dieser Woche mit eindringlichen Aufrufen zum Thema Euro-Rettung an die Öffentlichkeit gewandt. Ein Überblick.
Für seine Kompositionen ist Disco nur ein Wort. Ein Gespräch mit Giorgio Moroder über sein Werk, Musikmaschinen und die Frage, wie Filme klingen.
Mit der der Dokumentation „Der Bernd“ lebt Bernd Eichingers Lachen wieder auf. In München feierte die bewegende Filmcollage ihre Weltpremiere.
Gut gereift reklamiert der Millionenseller aus Ingolstadt einen Stammplatz in der gehobenen Mittelklasse. Doch Begehrlichkeit zu wecken fällt immer schwerer. Zu mehr als einer dezenten Erfrischung fehlt (noch) der Mut.
Das Abitur darf nicht ausfallen, allen Widrigkeiten zum Trotz. Doch so wichtig das jetzt auch ist – was wird man davon in ein paar Jahren noch im Gedächtnis haben? Unser Autor Timo Frasch hat es ausprobiert. Ein Fundstück aus dem Jahr 2012.
172 Wirtschaftsprofessoren wenden sich mit einem Protestaufruf an Bürger und Politik. Die Beschlüsse des jüngsten Eurogipfels erfüllten sie mit großer Sorge, schreiben die Wissenschaftler. Die Erklärung im Wortlaut.
Bayerns Ministerpräsident Seehofer schließt eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium aus. Er wandte sich außerdem gegen Überlegungen, bayerischen Gymnasien die Wahl zu geben, ob sie einen acht- oder einen neunjährigen Weg zum Abitur anbieten.
Das Gericht hat den ehemaligen Bayern-Spieler Breno der schweren Brandstiftung für schuldig befunden und ihn zu einer Haftstrafe verurteilt. Der FC Bayern sagt Breno Unterstützung zu – die Staatsanwaltschaft ermittelt indes auch beim Verein selbst.
Der Schlager „So ein Mann“ machte sie Millionen Menschen bekannt: Margot Werner begeisterte als Sängerin und Tänzerin – im Alter von 74 Jahren ist die Österreicherin in München gestorben.
Als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre wird der Regensburger Bischof Müller künftig im Auftrag des Papstes über die Reinheit der Glaubens- und Sittenlehre der katholischen Kirche wachen. Ihn als vielseitig zu beschreiben, ist noch zurückhaltend.
Papst Benedikt XVI. hat den Regensburger Bischof Müller zum neuen Präfekten der vatikanischen Kongregation für die Glaubenslehre ernannt. Der Papst erhob den 64 Jahre alten Müller mit dem Ruf nach Rom zugleich zum Erzbischof.
München beschließt seinen Wagner-„Ring“. Die „Götterdämmerung“ gerät unter Kent Nagano und Andreas Kriegenburg musikalisch zu ungenau und dramaturgisch zu originalitätssüchtig.
„Merkel ist eingeknickt“: Vermögensverwalter und Bankenvertreter reagieren auf die Beschlüsse des EU-Gipfels skeptisch bis enttäuscht. Sie rechnen damit, dass die Flucht aus Staatsanleihen in Unternehmensanleihen anhalten wird.
Auf der Zeil werden Rekordmieten gezahlt. Internationale Marken buhlen um knapp werdende Flächen. Wo gibt es noch freie Flächen? Und wie bestehen kleine Geschäfte im Wettstreit mit den Filialisten?
Ungezählte Osteuropäerinnen versorgen deutsche Senioren, weil im alternden Deutschland nicht genügend Pflegekräfte vorhanden sind. Der Markt funktioniert - weil niemand so ganz genau hinsieht.
Die Bundesregierung hatte sich für den Standort München eingesetzt – doch vergeblich. Jetzt kommt das Gericht nach Paris. München und London müssen sich mit Außenstellen zufriedengeben.
Der Band „Heimat auf dem Teller“ vermittelt eine appetitanregende Philosophie, nach der alles verwendet wird, was essbar ist. Man darf sich nur nicht von der kulinarischen Correctness einschläfern lassen.