„Lassen wir das Gericht seinen Job machen“
Die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) fordert vor dem NSU-Prozess mehr Verständnis für das Münchner Oberlandesgericht. Unklarheiten im Gerichtsverfassungsgesetz will sie ausräumen.
Die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) fordert vor dem NSU-Prozess mehr Verständnis für das Münchner Oberlandesgericht. Unklarheiten im Gerichtsverfassungsgesetz will sie ausräumen.
Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur Platzvergabe beim NSU-Prozess ist mit großer Erleichterung aufgenommen worden. „Das war bitter nötig“, sagte der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland.
Eine Sensation im Umgang mit Raubkunst: Im Auktionshaus Neumeister tauchten Auktionsprotokolle aus dem Nationalsozialismus auf. Das Haus will sie jetzt der systematischen Forschung zur Verfügung stellen.
Das Oberlandesgericht München muss beim NSU-Prozess eine angemessene Zahl von Sitzplätzen an Vertreter ausländischer Medien vergeben. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden.
Ein geglückter Coup: Die kommende Ausgabe der „Highlights“ in München bezieht im Kaiserhof der Residenz eine temporäre Halle. Davon dürften sowohl die Messe als auch das Museum profitieren.
Die Staatsanwaltschaft Hannover hat gegen den früheren Bundespräsidenten Christian Wulff Anklage wegen des Verdachts der Bestechlichkeit erhoben. Auch der Filmproduzent David Groenewold wurde angeklagt. Ein Prozessbeginn ist aber noch nicht absehbar.
Die Beschwerde von Siemens-Aktionären gegen eine Abspaltung von Osram wurde vom Oberlandesgericht in München zurückgewiesen. Damit kann Osram seinen Börsengang in Angriff nehmen.
Der hessische Justizminister Hahn weist Vorwürfe zurück, er habe zu spät über ein Netzwerk Rechtsextremer in Haftanstalten informiert. Es habe Ende vergangenen Jahres „ein Bauchgefühl“ gegeben, „aber nichts Belegbares“.
7500 Mitglieder hat die Anti-Euro-Partei „Alternative für Deutschland“ inzwischen und ein großes Wählerpotential. Union und FDP sind besorgt. Vor dem AfD-Parteitag am Wochenende steigt die Spannung – aber auch die Nervosität, ob die Partei im großen Streit versinkt.
Parken im Parkhaus? Schon jetzt ein teures Vergnügen, wird jeder Autofahrer sagen. Dennoch wird heftig über noch höhere Parkhausgebühren nachgedacht.
Ein Netzwerk Rechtsextremer in Gefängnissen hat nach Angaben des hessischen Justizministers Hahn auch den Kontakt zur NSU-Angeklagten Beate Zschäpe gesucht. Im Zentrum der Ermittlungen steht ein in Hünfeld inhaftierter Neonazi.
Heiter, verrätselt, anspielungsreich und manchmal böse: Thomas Manns Schwiegermutter Hedwig Pringsheim war eine grandiose Briefautorin. Das zeigt die Korrespondenz mit ihrer Tochter Katia.
Digital ist nicht alles: Sabine Cramer, die neue Verlegerin des DuMont Buchverlags, erklärt im F.A.Z.-Interview, welche Pläne sie für den Kölner Verlag hat und warum sie sich vor Google oder Amazon nicht fürchtet.
Justiz und Presse, das sind zwei Welten: Das Oberlandesgericht München hat sich bei der Platzvergabe für das NSU-Hauptverfahren ungeschickt verhalten - nicht zuletzt, weil es das öffentliche Interesse an der Sache unterschätzte.
Veränderungen bei der Frankfurter Eintracht kündigen sich an: Stürmer Occean und Nachwuchsmann Kittel sollen gehen - Jung bleibt dagegen.
Die türkische Zeitung „Sabah“ hat wegen der Platzvergabe beim NSU-Prozess wie angekündigt eine Verfassungsbeschwerde eingereicht. Der Prozess soll am 17. April vor dem Oberlandesgericht München beginnen.
Zum Einkaufen fahren die Deutschen nicht mehr nur in die nächste Großstadt. Frankfurter zieht es nach Düsseldorf, Münchener nach Frankfurt. Mailen Sie uns, wie Sie selbst es halten.
Je älter eine Tasche ist, desto lebendiger ist oft ihre Geschichte. Das Bayerische Nationalmuseum in München zeigt Modelle vom 16. Jahrhundert bis heute. Kurator Johannes Pietsch erklärt eine Auswahl der Exponate.
Wie wäre ein Leben ohne Arbeit? Unser Freund aus München hat’s ausprobiert. Das einzige Problem dabei: seine Frau
Die Plätze für Journalisten im NSU-Prozess wurden nach dem Geschwindigkeitsprinzip vergeben. Dagegen wird nun geklagt - nicht ohne Aussicht auf Erfolg.
Eine Stoffmesse ist für Modemacher nicht nur das Einkaufszentrum, sondern auch ein Labor für Ideen. Hier finden sie die Bausteine für ihre Kollektionen. Ein Bummel mit Escada-Designer Daniel Wingate.
Sven Lehmann war ein intellektueller Körperartist. Nun ist seine unverwechselbare Stimme verstummt. Zum Tod des Ensemblemitglieds des Deutschen Theaters Berlin.
Erst kommt die Justiz, dann kommt die Moral: Die Frage der Zulassung von Berichterstattern zum Münchner NSU-Prozess zeigt, was dabei für die deutsche Gesellschaft auf dem Spiel steht.
Die EU entscheidet, ob die Fusion von Penguin und Random House mit dem Wettbewerbsrecht vereinbar ist, europäische Wirtschaftsinstitute geben eine Konjunkturprognose für den Euroraum ab und Air Berlin legt die Verkehrszahlen für März vor.
Rückgabestreit um ein Picasso-Gemälde: Jüdische Erben verklagen Bayern. Das Werk soll verfolgungsbedingt an die Neue Pinakothek in München verkauft worden sein. Dort sieht man das anders.
Aus der Frankfurter Schule des Jazz: Der Pianist Pepsi Auer, eine prägende Figur des Nachkriegsjazz, ist im Alter von 84 Jahren gestorben.
Der CSU-Politiker Stephan Mayer fordert mehr Plätze für ausländische Medienberichterstatter im NSU-Prozess. Zehn der 50 festen Zuschauerplätze sollten an Journalisten vornehmlich aus der Türkei vergeben werden.
Die teils dümmliche Kritik am Oberlandesgericht in München zeigt, wie notwendig die Unabhängigkeit der Justiz ist. Sie ist mindestens so heilsam wie die Öffentlichkeit.
Die Eintracht geht die nächste bayerische Prüfung gelassen an: Der Außenseiter will sich aufmüpfig präsentieren, auch wenn gegen München womöglich Kapitän Schwegler verletzt fehlt.
Auch in Ankara sorgt die Mordserie des NSU für große Aufregung. Entsprechend hart wird Deutschland kritisiert - selbst Nazivergleiche und krude Verschwörungstheorien fehlen nicht.
In den Galerien Storms und Klüser zeigen Albert Hien und Conrad Shawcross Hell-Dunkel-Malerei des 21. Jahrhunderts: mit Neonwirbeln und Lichtschleifen.
Äthiopien zählt zu den zwanzig ärmsten Ländern, mehr als fünf Kinder sind normal. Und trotzdem baut es ein Observatorium und fördert Visionäre.
Batic, Leitmayr und Menzinger: Auch ergraute Herren können noch kräftig zulangen. Ein hervorragender „Tatort“ thematisiert Überforderung und Brutalität der Polizei.
Wegen der Platzvergabe für Beobachter beim NSU-Prozess in München hat der türkische Außenminister Davutoglu in einem Telefonat mit seinem deutschen Amtskollegen Ankaras Erwartungen zum Ausdruck gebracht.
Vor hundert Jahren lief das Ford T-Modell das erste Mal vom Band. Bis heute ist die industrielle Massenfertigung das Maß aller Dinge.
Kurz vor dem Ersten Weltkrieg betritt ein exzentrischer Zeichnerstar die Bühne: Alastair. Bald darauf ist er bereits vergessen, wiederentdeckt wurde er bis heute nicht.