Provenienzforscher wehren sich
Die Lust am Skandal treibt die Berichterstattung zur Raubkunst-Debatte voran, wie das Beispiel München zeigt. Jetzt wehren sich die Forscher gegen eine Aufmerksamkeit, der alle Differenzierung verdächtig ist.
Die Lust am Skandal treibt die Berichterstattung zur Raubkunst-Debatte voran, wie das Beispiel München zeigt. Jetzt wehren sich die Forscher gegen eine Aufmerksamkeit, der alle Differenzierung verdächtig ist.
Alte Kunst, Klassische Moderne und Zeitgenossen werden am 7. Dezember bei Neumeister in München angeboten, darunter eine eigens kuratierte Abteilung zum Thema „She“.
Am 6. und 7. Dezember kommen bei Karl & Faber in München Kunst der Moderne und Gegenwart unter den Hammer, angeführt von einem Winterwerbebild von Alfons Walde.
Fast 1500 Restaurants und 58.000 Mitarbeiter: Mc Donald’s ist ziemlich präsent in Deutschland. Und hat nun Neues vor.
Die Millionenstädte Berlin, Hamburg, München und Köln verzichten auf Poller und andere Hindernisse, um ihre Fußgängerzonen vor potentiellen Terroranschlägen wie Mitte Juli in Nizza zu schützen. Die Stadtverwaltungen führen unterschiedliche Gründe an.
Die Forschung macht solche Fortschritte, dass auch der Verantwortungsbegriff der Museen sich ändert: Der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen erklärt, was die Pinakotheken beim Thema Raubkunst tun.
Eigentum lohnt sich, zumindest laut einer neuen Studie des IW Köln. Wer zur Miete wohnt, kommt demnach teurer weg. Das dürfte auch langfristig so bleiben – und zwar in ganz Deutschland.
Auch auf der jüngsten Mitgliederversammlung der VG Wort kam es in der Frage der Verteilung von Einnahmen zu keiner Einigung. Für Kleinverlage kann es dabei ums Überleben gehen.
Einen autokratischen Führungsstil? Lehne ich ab! Meine Vorbilder im Theater? Ich interessiere mich eher für Fußballtrainer! Ein Gespräch mit dem Intendanten des Münchner Residenztheaters.
Auch zu Weihnachten wird München zur Konsummetropole. Aber im Olympiaeinkaufszentrum ist die Erinnerung an die Amoktat noch präsent. Müssen Händler nun mit Verlusten rechnen?
Nach monatelangem Streit geht Horst Seehofer auf Angela Merkel zu. Der CSU-Chef spricht plötzlich von einer „erfreulichen Entwicklung“ und sieht „konkrete Schnittmengen“.
Die Frage kann man sich in jedem Alter stellen. Mit Ende zwanzig, Anfang dreißig aber ist sie besonders schwer zu beantworten. Weil vieles klar ist und zugleich wenig konkret.
Im neuen „Polizeiruf 110“ verwischen die Grenzen zwischen Einbildung und Wirklichkeit. Niemand glaubt Kommissar von Meuffels, der in Paranoia verfällt. Geht das so schnell?
Bayerns Ministerpräsident will offen auf Trump zugehen. Der künftige amerikanische Präsident sei „jederzeit im Freistaat Bayern willkommen“. Auch ein Brief ist schon von München nach Washington verschickt.
Osram würde seine Lampensparte Ledvance gerne an einen chinesischen Investor verkaufen. Die Bundesregierung ist nicht begeistert. Osrams Betriebsrat sieht das ähnlich.
Zukunftsvisionen im Fenster zur Vergangenheit: Markus Becker und Igor Levit spielen bei den Weidener Meisterkonzerten ein grandioses Max-Reger-Recital an zwei Klavieren. Der Komponist selbst warnte vor diesen Werken.
Vom Straßenfeger zum Twitter-Trendsetter: Der „Tatort“ ist das beliebteste Fernsehformat der Deutschen. Sechs Erklärungsversuche nach tausend Folgen Mord und Totschlag vor regionaler Kulisse.
Trotz niedriger Zinsen verdient Europas größer Versicherer weiter Milliarden. In der Lebensversicherungs-Sparte überraschte er besonders.
Vera Nemirova stellt mit ihrer Inszenierung von Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ in Weimar Fragen an die Kulturpolitiker. Kirill Karabits gibt dabei seinen starken Einstand als musikalischer Chef.
Nach starken Zahlen blickt Siemens vorsichtiger auf das kommende Geschäftsjahr. Eine besonders profitable Sparte will der Konzern an die Börse bringen.
In Großstädten ist Wohnraum knapp. Deshalb werden jetzt auch Autobahnen, Supermarkt-Parkplätze und sogar ehemalige Gräber zu Baugrundstücken.
Die CSU sucht eine Antwort auf die AfD und den Populismus. Ohne die CDU wird der Plan aber nicht aufgehen.
Horst Seehofer hat zwar versprochen, dass der CSU-Parteitag kein Schauspiel wird, doch Klartext wird es geben. Das erwartet die Wählerschaft schließlich.
Dass Merkel nicht zum CSU-Parteitag nach München kommt, erleichtert die Versöhnung: Davon ist der ehemalige Parteichef Erwin Huber überzeugt. Im Interview erklärt der Christsoziale, wieso die CSU gerade einen Zwei-Fronten-Krieg führt.
Die Münchener bleiben auf Kurs – und das obwohl ausgerechnet in der Autosparte der Gewinn zurückging. In Sachen E-Mobilität will BMW jetzt Ernst machen.
Ein Mann und seine zwei Töchter sterben bei einem Wohnhausbrand in München, der durch eine brennende Matratze ausgelöst wurde. Die Polizei ermittelt in Richtung Brandstiftung.
Der CSU-Parteitag findet ohne Merkel statt. Vor Ort beginnen gleich zwei Wahlkämpfe und über die Kandidaten herrscht Unklarheit. Davon profitiert vor allem einer.
Die Kanzlerin hat ihre Partei schon darauf vorbereitet, dass sie nicht nach München fährt. Erwartet wird, dass Seehofer seine Partei auf einen gemeinsamen Wahlkampf einstellt. CDU-Vize Laschet meint: Aus München kommen dafür die richtigen Signale.
Münchens Kunstmessen „Highlights“ und „Kunst & Antiquitäten München“ müssen sich gegen die „Tefaf New York Fall“ behaupten – und verjüngen sich.
Eine Hebamme muss wegen versuchten Mordes an Patientinnen ins Gefängnis. In Bad Soden hatte man das Arbeitsverhältnis wegen eines Verdachts beendet, ihr aber ein gutes Arbeitszeugnis geschrieben. In München konnte sie weitermachen.
Riesige Aufregung im Süden. Einige Städte backen trotz Verbots Semmeln. Das wollen die Münchner auch. Sie gehen auf die Barrikaden. Mia san mia anno 1917 - in der Frankfurter Zeitung vom 9. September 1917.
In Oberbayern rast ein Schnellzug bei Nannhofen in einen anderen Zug. Es gibt Tote und Verletzte. Mehr zum Unfallhergang weiß die Frankfurter Zeitung vom 19. April 1917.
Der Bau der zweiten Münchner S-Bahn-Stammstrecke ist Horst Seehofers großes Ding. Lange wurde um das Projekt gerungen, jetzt hat sich Bayern mit dem Bund geeinigt. Sogar einen „Risikopuffer“ hat sich Bayerns Ministerpräsident ausgedacht.
Der neue „Tatort“ aus München beginnt mit einem Messerstich-Stakkato auf einen Passanten und endet mit der Frage, welche Wahrheiten ein Mensch ertragen kann. Unser Realitätstest hilft bei der Antwort.
Im Münchner „Tatort“ steht Kommissar Batic neben sich. Kollege Leitmayr kann es allein auch nicht richten. Vor allem nicht in einem tragischen Mordfall, in dem sich niemand zurechtfindet.
Die CSU hat die Entscheidung über eine Einladung Angela Merkels zum Parteitag Anfang November vertagt. Grund für die Zweifel ist weiterhin der Streit über eine feste Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen.