Acht Deutsche auf Moskaus schwarzer Liste
89 Europäer stehen auf einer russischen Liste mit Einreiseverboten, die mehreren Botschaften europäischer Länder übermittelt wurde. In dem Verzeichnis, das FAZ.NET vorliegt, finden sich auch acht Deutsche.
89 Europäer stehen auf einer russischen Liste mit Einreiseverboten, die mehreren Botschaften europäischer Länder übermittelt wurde. In dem Verzeichnis, das FAZ.NET vorliegt, finden sich auch acht Deutsche.
Moskau und Peking arbeiten so eng zusammen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Russland liefert Waffen und Energie und bekommt dafür einen internationalen Partner. Wie weit aber geht die Freundschaft?
Heute feiert „Supernerds“ am Schauspiel Köln Premiere. Zuschauer mussten sich zuvor akkreditieren und wurden unbewusst Teilnehmer eines Spiels. Das ließ allerdings aus fiktivem Schrecken einen ganz realen werden.
Im Fifa-Korruptionsskandal bekommt Präsident Blatter Unterstützung von Putin. Der Kremlchef greift die Vereinigten Staaten an und erhebt Vorwürfe. Auch Cameron und Steinmeier äußern sich.
Aus Protest gegen das Einreiseverbot für den CDU-Politiker Wellmann hat Bundestagsvizepräsident Singhammer einen Besuch in Moskau abgesagt. Wellmann beklagt die Behandlung durch die Grenzbeamten.
Der CDU-Politiker Karl-Georg Wellmann hat sich kritisch über das russische Vorgehen im Ukraine-Krieg geäußert. Nun verweigert ihm Moskau die Einreise. Er vermutet, dass es eine geheime „Gegensanktionsliste“ gibt.
Der Ukraine droht die Überschuldung. Moskau warnt vor einer härteren Gangart, sollte das klamme Land nicht pünktlich Kredite zurückzahlen. Eine wichtige Fabrik im Osten steht unterdessen nach einem Rebellenangriff still.
In einem Krankenhaus in Kiew liegen zwei gefangene russische Soldaten. Im Interview berichten sie von ihrer offiziellen Mission. Moskau aber beharrt auf seiner Linie, dass es nur freiwillige Kämpfer in der Ostukraine gebe.
Wie die EU auf dem Gipfel in Riga versucht, ihr Verhältnis zu Osteuropa neu zu justieren – und dabei die Quadratur des Kreises probiert.
Die EU hält wieder einen Gipfel mit sechs früheren Sowjetrepubliken ab. Russlands Krieg in der Ukraine hat das nicht verhindern können.
Bundeskanzlerin Merkel hat in einer Regierungserklärung von der Ukraine und Georgien mehr Anstrengungen zu Reformen verlangt. Gleichzeitig griff sie Russland scharf an.
Der Deutschen Bank droht ein weiterer Skandal. Laut einem Medienbericht hat die Bank in Moskau Händler wegen des Verdachts der Geldwäsche suspendiert.
Erst missglückt ein Manöver eines Raumfrachters an der Internationalen Raumstation, dann stürzt eine Proton-Rakete mit einem mexikanischen Satelliten an Bord ab – Russlands Raumfahrt steckt tief in der Krise. Politiker fordern Konsequenzen, Fachleute sind rat- und hilflos.
Vor der Stichwahl in Polen warnen Anhänger des Amtsinhabers Komorowski vor einer „Orbanisierung“ des Landes. Sie sehen den Europakurs Polens in Gefahr, falls Herausforderer Andrzej Duda gewinnt.
Sie wollte als Touristin zur ISS fliegen, jetzt rückt der Traum vom All in weite Ferne: Die Sängerin Sarah Brightman reist aus dem Kosmonauten-Trainingszentrum bei Moskau unverrichteter Dinge ab.
Freunde des ermordeten Oppositionellen Boris Nemzow stellten in Moskau seinen letzten Enthüllungsbericht vor. Der Kreml schweigt zu den Ergebnissen.
Der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Moskau ist eine Geste von Respekt gegenüber Russland. Doch das gemeinsame Gedenken mit Putin ist kein einfaches.
Die Bundeskanzlerin gedenkt gemeinsam mit dem russischen Präsidenten des Endes des Zweiten Weltkriegs. Ein berührender Moment der Einheit, der dennoch überlagert wird vom Ukraine-Konflikt.
Am Tag nach der großen Militärparade in Moskau gedenken Angela Merkel und Wladimir Putin gemeinsam am Grabmal des Unbekannten Soldaten der Opfer des Zweiten Weltkriegs. Die Kanzlerin scheut sich anschließend nicht, den Ukraine-Konflikt und die Krim-Annexion mit deutlichen Worten anzusprechen.
Der 9. Mai, der „Tag des Sieges“, ist ein Fest „mit Tränen in den Augen“, heißt es in einem russischen Lied. Auf der Siegesparade in Moskau überwiegt aber der Siegestaumel. Weltkriegs- und Ukrainepropaganda gehen Hand in Hand.
Aus einem Tag des stillen Gedenkens an die Opfer des Zweiten Weltkriegs ist der 9. Mai in Putins Russland zu einem Fanal des Größenwahns geworden. Der siebzigste Jahrestag des Sieges markiert den Beginn einer neuen Ära.
In seiner Rede zum 70. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland hat der russische Präsident dafür plädiert, die militärischen Blöcke zu überwinden. Putin nutzte die größte Militärparade in der Geschichte seines Landes dafür, den neuen Super-Panzer T-14 Armata öffentlich in Szene zu setzen.
Nur durch massiven Druck hat sich der tschechische Präsident Zeman davon abhalten lassen, an der Militärparade in Moskau teilzunehmen. Das Gedenken an das Kriegsende ist in seinem Land immer noch heftig umkämpft.
Russlands Präsident Putin nutzt den 70. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland zur Propagandaschau. Die Millionen Opfer des Krieges und des Stalinismus kommen darin nicht vor.
Der angebliche Vorschlag aus Kiew klingt vorteilhaft für beide Seiten: Moskau nimmt einfach das Donbass und lässt die Rest-Ukraine in Ruhe. In Wahrheit aber will Putin das unrentable Kohle- und Stahlrevier gar nicht haben. Der Herrscher des Kreml verfolgt ganz andere Pläne.
Vor 70 Jahren kapitulierte Nazi-Deutschland, der Krieg war zu Ende. Müssen wir Russland immer noch dafür dankbar sein?
Kein anderes Datum eint die Russen so sehr wie der am 9. Mai begangene „Tag des Sieges“ im Zweiten Weltkrieg: Der Schmerz über die Millionen Toten des deutschen Vernichtungskriegs und der Stolz über die Heldentaten der Vorväter und den eigenen Sieg gingen eine unlösbare Verbindung ein.
Den Sieg über Nazi-Deutschland vor 70 Jahren feiert Russland am 9. Mai mit einer gigantischen Leistungsschau modernster Militärtechnik. Während die meisten westlichen Staats- und Regierungschefs der Parade fernbleiben, haben sich alte und neue Verbündete Moskaus als Gäste angesagt.
Die Regisseurin Angela Richter hat für ihr neues Stück Edward Snowden in Moskau getroffen. Hier erzählt sie, was sie von ihm gelernt hat und wie sich Snowden von anderen Whistleblowern unterscheidet.
Als Jugendliche erlebte sie noch den stalinistischen Terror. Als Primaballerina erlangte sie Weltruhm. Jetzt ist Maja Plissezkaja mit fast 90 Jahren in Deutschland gestorben. Die Tanzwelt trauert.
Das russische Außenministerium beschwert sich bei der Bundesregierung, weil drei „Nachtwölfe“ am Flughafen Schönefeld zurückgeschickt wurden. Die Rocker wollten unbedingt nach Berlin, um dort den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland zu feiern.
Vor vier Jahrzehnten besiegelte Vietnam die erste Niederlage der Vereinigten Staaten in einem Krieg. Damals sah es so aus als ob die Sowjetunion der Sieger des Kalten Krieges werden könnte.
In der russischen Hauptstadt darf wegen der Siegesparade zum siebzigsten Jahrestag des Kriegsendes kein Hakenkreuz mehr gezeigt werden. Getroffen hat es auch Art Spiegelmans „Maus“.
Die umstrittene russische Motorradgang „Nachtwölfe“ will unbedingt nach Berlin, um dort den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland zu feiern. Doch nun hat ihnen nach Polen auch ein zweites Land die Einreise verweigert.
Vor 70 Jahren erschoss sich Adolf Hitler. Oder nahm er doch Zyankali? Auf einer irren Reise wollte der Kriminalbiologe Mark Benecke diese Frage in Moskau klären. Er fand Knochen, die durch etliche Hände gegangen waren – und Beweise für Hitlers gesundheitliche Probleme.
Die Bundesregierung hat dem russischen Motorradclub „Nachtwölfe“ gedroht, seine Mitglieder nicht einreisen zu lassen. Sie beruft sich dabei auf „Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“.