Rückschlag für Rio
Britta Heidemann und Monika Sozanska scheitern bei der WM in Moskau früher als erwartet. Nur eine deutsche Degenfechterin erreicht das Achtelfinale.
Britta Heidemann und Monika Sozanska scheitern bei der WM in Moskau früher als erwartet. Nur eine deutsche Degenfechterin erreicht das Achtelfinale.
Russlands Universitäten bemühen sich um den Anschluss an westliche Standards. Die russische Exzellenzinitiative lenkt der Staat, der den Fortschritt durch politische Repression gleich wieder gefährdet.
Durch Max Hartung haben Deutschlands Fechter bei der WM in Moskau die erste Medaille sicher. Die anderen drei Team-Weltmeister scheiterten allerdings vorzeitig.
Britta Heidemann gehört zu den besten Degen-Fechterinnen der Welt und muss doch um Olympia bangen. Schuld ist der merkwürdige Modus. Doch sie nimmt den Kampf an.
Weit entfernt von der Fecht-Elite: Eigentlich hat das deutsche Team um Max Hartung bei der WM in Moskau keine Chance. Doch sie treten an, um das Gegenteil zu beweisen.
Im Schatten der Griechenland-Krise wird die Bundeskanzlerin in den Ländern des Westbalkans freudig empfangen. Angela Merkel verspricht wirtschaftliche Unterstützung sowie Hilfe in der Flüchtlingspolitik. Doch sie stellt klar: Für einen EU-Beitritt bleibt noch viel zu tun.
Berühmte Fotografin, alleinerziehende Mutter und Spionin im Dienst der Sowjets: Peter Stephan Jungk schreibt die Geschichte von Edith Tudor-Hart. In der Romanbiografie stellt er kritische Fragen an seine verblichene Tante.
Zwischen der Nato und Moskau droht neuer Streit: Das Bündnis plant zwei Militärübungen in der Ukraine. Auch die Bundeswehr ist dabei. Angeblich gibt es keine Verbindung zu „tatsächlichen Weltereignissen“.
Angeblich soll der deutsche Konzern bei der Lieferung von Gasturbinen auf die Krim zum Zuge kommen, heißt es in Moskau. Das aber wäre ein Verstoß gegen die von der EU verhängten Sanktionen.
Für Wladimir Putin war der Untergang der Sowjetunion die „größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts“. Die russische Elite sehnt sich danach, dass ihr Land wieder so mächtig wird wie einst. Darauf sollte der Westen reagieren - auch mit Abschreckung. Ein Gastbeitrag.
Wandel durch Handel? Von dieser Idee muss man sich wohl verabschieden – was Russland betrifft: Unter deutschen Unternehmen in Moskau jedenfalls wimmelt es nur so von Putin-Verstehern.
Seit Tagen demonstrieren in der armenischen Hauptstadt Eriwan Tausende gegen eine Erhöhung der Strompreise. Die Ereignisse werden in Moskau genau beobachtet. Russische Parlamentarier wittern einen „Majdan“ wie in der Ukraine.
Die Nato will nicht zu einem kalten Krieg zurückkehren. Angesichts des Ukraine-Konflikts erhöht sie die Zahl der schnell einsatzbereiten Soldaten aber auf bis zu 40.000. Russland ist nicht da, aber trotzdem anwesend.
Im Streit um die Entschädigung früherer Aktionäre des Ölkonzerns Yukos hatte Belgien russische Konten sperren lassen. Nach Drohungen aus Moskau will die Regierung in Brüssel das Geld nun wieder freigeben.
Stabhochsprung-Weltmeister Holzdeppe ist nach zwei verkorksten Jahren wieder auf dem Weg nach oben. An Selbstbewusstein hat es ihm nie gemangelt. Nur an Sprunghöhe. Bei der Team-EM will er punkten.
Russland weigert sich, ehemalige Aktionäre des zerschlagenen Yukos-Konzerns zu entschädigen. Ländern wie Belgien, die deshalb russische Vermögen eingefroren haben, droht Moskau nun: Man werde „spiegelbildlich antworten“.
Die Pilotin Nadja Sawtschenko kämpfte in der Ostukraine gegen Separatisten. Dann fiel sie in die Hände der Russen und ist seitdem eine Kriegsgefangene. In Berlin kämpft ihre Mutter darum, sie wieder zu sehen.
Eigentlich strebt Georgien nach Westen. Aber weil die EU nichts Rechtes anzubieten hat, wenden sich manche wieder Moskau zu.
Russland droht nun wieder mit Atombomben und neuen Interkontinentalraketen. Der Westen ist darauf nicht vorbereitet. Putins Drohgebärden sind aber kein Ausdruck von Stärke, sondern von Schwäche.
Eine Gattin des russischen Oligarchen und Fußballclubbesitzers Roman Abramowitsch lässt sich von dem Architekten Rem Koolhaas in Moskau ein Museum bauen. Was kommt dabei heraus?
Bei Kommunalwahlen in der Republik Moldau haben Freunde des Kremls wichtige Bürgermeisterämter errungen. In der Hauptstadt erlitten die proeuropäischen Parteien ihre bisher schwerste Niederlage.
Der Oppositionelle Alexej Nawalnyj wirbt abseits der russischen Hauptstadt für ein neues politisches Bündnis – doch er wird nicht unbedingt herzlich empfangen.
Haben Peking und Moskau Zugang zu den von Edward Snowden entwendeten NSA-Daten? Britische Medien berichten das unter Berufung auf Regierungskreise. Doch es gibt auch Kritik an den Berichten.
Vor über tausend Jahren christianisierte Großfürst Wladimir die Ostslawen - und wird in Russland als Nationalheiliger verehrt. Ein Denkmal in Moskau sollte die Gedenkfeierlichkeiten abrunden. Das stieß aber auf Widerstand.
Die Ukraine will russische Soldaten in Transnistrien nicht mehr über ihre Häfen versorgen lassen. Kiew befürchtet, dass aus der abtrünnigen moldauischen Region eine neue russische Offensive gestartet werden könnte.
So freundlich wie in Italien wird Wladimir Putin kaum irgendwo empfangen. Trotzdem ließ Ministerpräsident Renzi Kritik an seinem Gast anklingen. Und auch die Audienz beim Papst war für den russischen Präsidenten nicht nur angenehm.
Den Besuch Wladimir Putins im Vatikan feiern seine Propagandisten als Coup. Doch echte Partner im Westen findet der russische Präsident erst, wenn er seinen Worten Taten folgen lässt.
Sie legte nicht nur bei den Mächtigen in Russland die Hand auf: Dschuna, Wunderheilerin und Weissagerin, ist gestorben. Ihrem wichtigsten Patienten konnte sie nicht helfen.
Der G-7-Gipfel hat besorgt auf den Konflikt in der Ukraine und den Vormarsch des „Islamischen Staates“ geblickt. Das Treffen zeigt auch: Wenn Regierungschefs in kleiner Runde zusammenkommen, ergeben sich manchmal eben doch Überraschungen.
Stalin wollte Rache - und Churchill wollte das Einvernehmen mit ihm nicht gefährden: Wie die britische Armee in den Wochen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Zehntausende Kosaken, Kaukasier, Slowenen und Kroaten aus Österreich an die Sowjetunion und an Titos kommunistische Partisanen auslieferte. Die Geschichte einer Völkerwanderung, die im GULag und in jugoslawischen Massengräbern endete.
Bundeskanzlerin Merkel stellt den Ukraine-Konflikt an den Anfang ihrer Abschlusspressekonferenz des G-7-Gipfels: Wenn es notwendig sein sollte, „was wir aber nicht wollen“, würden die Sanktionen gegen Russland verschärft.
„Einseitig und intransparent“ nennt der tschechische Außenminister Zaoralek das Einreiseverbot der russischen Regierung. Die Führung in Prag hat deren Botschafter im Land deshalb zum Rapport bestellt.
Nach fünf Jahren bei Dynamo Moskau plant der frühere deutsche Nationalstürmer seinen Abgang. Der 33-Jährige will zurück in die Bundesliga. Ein Abschiedsgespräch über neue Freunde und brennende Korane.
In Berlin herrscht Empörung, aber auch Verwunderung über die Namen, die sich auf der russischen Einreisesperrliste finden. Die Zusammenstellung gibt Rätsel auf.
Der deutsche Außenminister Steinmeier besucht die Ostukraine. Um den Oligarchen Kolomojskij macht er dabei aber einen weiten Bogen.
„Nicht besonders klug“: Außenminister Frank-Walter Steinmeier kritisiert die russischen Einreiseverbote gegen mehrere Dutzend europäische Politiker. Die Namen hatte Moskau am Freitagabend an die EU übermittelt.