Pädophilie im bösen Blick
In Moskau setzen paramilitärische Sittenwächter zum Sturm auf eine Ausstellung des amerikanischen Fotografen Jock Sturges an. Sie halten sie für Pornographie. Prompt wird die Schau geschlossen.
In Moskau setzen paramilitärische Sittenwächter zum Sturm auf eine Ausstellung des amerikanischen Fotografen Jock Sturges an. Sie halten sie für Pornographie. Prompt wird die Schau geschlossen.
In Aleppo deutet nichts auf einen schnellen Sieg von Assads Truppen hin. Doch eines hat der syrische Machthaber schon erreicht.
In London erlebte Iwan Maiski von 1932 bis 1943 fünf Premierminister und drei Könige, traf sich mit Schriftstellergrößen wie George Bernard Shaw und H.G. Wells. Die meisten Gespräche gab er in direkter Rede wieder - als gelte es, die Vorlage für ein Theaterstück oder Filmdrehbuch zu liefern.
John Kerry scheidet im Januar aus dem State Department aus. In Boston lud er zu einer informellen Abschiedsfeier ein. Frank-Walter Steinmeier verliert einen engen Verbündeten.
In Syrien werden Kriegsverbrechen begangen – und Russland weist weiterhin jede Schuld von sich. Der deutsche Vizekanzler reagiert darauf, wie viele vor ihm. Dabei sollte er sich eine solche Abspeisung nicht bieten lassen.
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag Röttgen wirft Russland zudem vor, mit seinen Bomben den Krieg in Syrien weiter anzuheizen. Der russische Präsident Putin wünscht sich dagegen bei einem Treffen mit Wirtschaftsminister Gabriel mehr Engagement der Amerikaner.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon lässt seinem Zorn freien Lauf. Er geißelt das syrische Regime. Und all jene Staaten, die Stellvertreterkriege in Syrien führen, verdammt er gleich mit. Man kann ihn nur allzu gut verstehen.
Vor dem UN-Sicherheitsrat kündigt UN-Generalsekretär Ban Ki-moon an, den verheerenden Luftangriff auf einen Hilfskonvoi in Aleppo energisch zu untersuchen. Daraufhin liefern sich Russland und Amerika einen Schlagabtausch.
Politiker aus Berlin und München vermeiden die bekannten Konfliktfelder, wenn sie zu Besuch bei Putin sind und werden so Teil seiner Inszenierung. Auf Seehofer, Schmidt und Steinmeier folgt an diesem Mittwoch Sigmar Gabriel. Ein Kommentar.
Washington pocht auf Geheimdienstinformationen, Moskau bestreitet, dass es überhaupt einen Luftschlag gegen den Hilfskonvoi in Syrien gab. Scharfe Töne von UN-Generalsekretär Ban sorgen für ebensolche Reaktionen.
Moskau lärmt und glitzert, fasziniert und ermüdet. Im Stadtteil Chamowniki geht es vergleichsweise ruhig zu. Nicht nur das macht ihn zur begehrten Lage.
Das russische Außenministerium verlangt von Washington eine Erklärung zu den Luftangriffen in Syrien. Das Pentagon hatte zuvor bestätigt, dass die von den Amerikanern geführte Koalition in der Feuerpause ein Ziel im Osten des Landes unter Beschuss genommen hatte.
Eigentlich sollte vor dem höchsten UN-Gremium über die Friedensinitiative Moskaus und Washingtons beraten werden. Die vereinbarte Waffenruhe scheint jedoch nicht zu halten.
Wenige Tage vor den Parlamentswahlen in Russland werden Korruptionsvorwürfe gegen Dmitrij Medwedjew laut. Schon wird über eine Ablösung des Ministerpräsidenten spekuliert.
Er war Vegetarier, fuhr Fahrrad, fertigte Stiefel und schoss das erste russische Selfie: Lew Tolstoi kann als früher Hipster betrachtet werden. Doch das gefällt einigen nicht.
Bei der Parlamentswahl in Russland am kommenden Sonntag haben nur wenige Oppositionelle eine Chance. Einer von ihnen ist Dmitrij Gudkow.
Ein Berater des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko kritisiert den deutschen Außenminister nach dessen Besuch in Kiew in scharfen Worten. Die Kanzlerin hingegen lobt er ausführlich.
Die Waffenruhe in Syrien soll für zwei weitere Tage gelten. Sollte sie halten, wollen Amerika und Russland gemeinsam gegen Terroristen vorgehen.
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sieht in der Einigung auf einen Waffenstillstand in Syrien die Chance für Hilfe in dem kriegsgeschädigten Land. Die Vereinbarung geht aber noch darüber hinaus.
Beim Einzug ins Maracana-Stadion läuft der weißrussische Sportfunktionär Fomotschkin aus Protest gegen den Ausschluss Russlands mit der weiß-blau-roten Flagge ein. Der Kreml lobt die „Großtat“.
Die Worte des republikanischen Präsidentschaftskandidaten sind Musik in den Ohren der Progressiven, denen die „amerikanische Einzigartigkeit“ zuwider ist. Ein Gastbeitrag.
Ein Zwischenfall über dem Schwarzen Meer verschärft die Spannungen zwischen Amerika und Russland. Washington wirft Moskau vor, Unfälle provozieren zu wollen.
Moskau und Riad wollen auch eine mögliche Förderbegrenzung ausloten. Aus Saudi Arabien hört man, dass das Einfrieren der Produktion derzeit nicht dringlich sei.
Trotz des Zweckbündnisses in Syrien ist das Vertrauen zwischen Iran und Russland gering. Militärstrategen in Teheran sind sich uneinig, wie es weiter gehen soll. Die Angst vor der Abhängigkeit zu einer Großmacht ist groß.
Moskau steckt mit seinem Syrien-Einsatz in der Klemme, denn sein neuer Verbündeter Erdogan greift seinen alten Verbündeten Assad an. Für die Kämpfe in Syrien setzt der Kreml auf Söldner.
Estland, Lettland und Litauen fühlen sich durch das russische Vorgehen in der Ukraine bedroht. Kanzlerin Merkel verspricht ihnen jedoch Beistand. Russland führt derweil Militärübungen an der ukrainischen Grenze durch.
Die „New York Times“ ist offenbar Ziel von Hackern geworden. Hinter dem Angriff auf das Büro der amerikanischen Zeitung in Moskau werden russische Hacker vermutet. Nun ermittelt das FBI.
Eine Woche lang flog Russland seine Kampfbomber von einer iranischen Luftwaffenbasis aus in den Syrien-Krieg. Nun erklärt Teheran die Zusammenarbeit für beendet – und macht Moskau schwere Vorwürfe.
Am Moskauer Flughafen gibt es jetzt ganz spezielle Souvenirs zu kaufen: Der Waffenkonzern Kalaschnikow bietet Attrappen seines bekannten Sturmgewehrs an - und das ist noch längst nicht alles.
Der Putsch vor 25 Jahren hat dem heutigen Russland den Weg bereitet. Doch der Versuch, die alte Sowjetunion wiederzubeleben, löst heute noch zwiespältige Gefühle bei vielen Russen aus.
Besonders fatal am Krieg in Syrien ist das Engagement Russlands. Moskau zwingt alle Beteiligten zu einer neuen Bündnispolitik – die zur großen Gefahr für den Westen werden kann. Ein Kommentar.
Angesichts der humanitären Krise in Aleppo hat sich Russland zu einer 48-stündigen Feuerpause in jeder Woche in der nordsyrischen Stadt bereit erklärt. Die Regelung soll von der kommenden Woche an gelten.
Verständnis für Russland, Abneigung gegen Amerika: Der deutsche Außenminister fischt im Trüben - und verliert dabei hin und wieder jedwedes Gefühl für Professionalität. Warum tut er das? Ein Kommentar.
Das Verhältnis der Nato zu Russland ist so angespannt wie lange nicht mehr. Russland verschärft die Lage noch, indem es wichtige Sicherheitsabkommen bricht und Zweifel sät. Besonders bei einem Projekt wäre eine Zusammenarbeit mit der Nato jetzt wichtig. Ein Gastbeitrag.
Russlands Ehre wird in Riga, Prag und Zypern verteidigt. Durch tapfere Kläffer, die auf die Namen Pinkerton, Cäsarewitsch und Hugo Boss hören. Wenn nur die Bolschewisten nicht wären.
Moskau verfolgt in Syrien und in der Ukraine andere Ziele als der Westen. Die russische Härte lässt sich nicht einmal von Frank-Walter Steinmeier erweichen.