Wer den Krieg nährt
In der Ostukraine ist kein Frieden in Sicht. Schuld daran hat die russische Regierung. Auch weil Putin eine neuerliche Waffenruhe verhindert, muss Kiew gestärkt werden.
In der Ostukraine ist kein Frieden in Sicht. Schuld daran hat die russische Regierung. Auch weil Putin eine neuerliche Waffenruhe verhindert, muss Kiew gestärkt werden.
Erst Wilders und Le Pen, jetzt den für seine radikalen Ansichten bekannten Schirinowski. AfD-Chefin Petry trifft die Rechtspopulisten Europas. Davon ist selbst ein Parteifreund überrascht.
Seit 2006 vertrat Witalij Tschurkin Russland am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York. Sein Job wurde vor allem in den vergangenen Jahren interessant. Nun ist er überaschend gestorben.
Die Bemühungen der Konfliktparteien um eine funktionierende Waffenruhe in der Ostukraine sind offenbar erfolgreich. Doch Moskau provoziert abermals.
Außenminister Gabriel baut in der Debatte über die Verteidigungsausgaben in der Nato eine harte Position gegenüber Washington auf. Dort besteht man auf mehr Engagement der Europäer.
Beim G-20-Außenministertreffen in Bonn gibt es so manche Premiere. Die Diplomaten erhoffen sich Auskunft über den außenpolitischen Kurs Amerikas – ihr Erfolg ist begrenzt.
Lange nährte Moskau Erwartungen einer neuen Freundschaft mit Washington – nun wird gegen den „Trump-Kult“ in den Medien demonstriert. Die Causa Flynn bringt auch Präsident Putin in Bedrängnis.
Gerade aufgewacht, wehrt sich Donald Trump gegen Vorwürfe, sein Wahlkampfteam habe regelmäßige Kontakte zum russischen Geheimdienst unterhalten. Zudem erhebt er schwere Vorwürfe gegen NSA und FBI.
Nach freundlichen Signalen im Wahlkampf fordert der Sprecher des Präsidenten Putin auf, die Krim an die Ukraine zurückzugeben. Russland reagiert empört.
Bereits wenige Tage nach der Vernehmung gab es offenbar Warnungen, dass Trumps Sicherheitsberater nicht ganz offen gewesen sei und sich durch Russland erpressbar gemacht haben könnte.
Nach nur drei Wochen im Amt ist Sicherheitsberater Michael Flynn zurückgetreten, doch Trumps Russland-Problem ist damit nicht gelöst. Zu viele Fragen drängen sich jetzt auf.
Sicherheitsberater Michael Flynn soll mit dem russischen Botschafter über Sanktionen gegen Moskau gesprochen – und die Regierung Trump darüber getäuscht haben. Im Weißen Haus findet sich niemand, der ihn verteidigt.
Noch bevor Donald Trump im Amt war, soll sein designierter Sicherheitsberater mit Russland gesprochen haben und die Einstellungen der Sanktionen angekündigt haben. Ein möglicher Gesetzesverstoß, der Konsequenzen haben könnte.
Der russische Präsident Wladimir Putin möchte sich mit Donald Trump in Slowenien treffen. Es ist die Heimat von Trumps Frau Melania.
Der russische Oppositionelle Nawalnyj ist abermals zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Es ist ein weiteres hanebüchenes Verfahren – und ein Schlag gegen Nawalnyjs politische Absichten.
Warum der einflussreiche polnische PiS-Chef Kaczynski sich eine europäische Atommacht wünscht und einen Sieg Merkels und wieso er gegen Schulz ist. Das F.A.Z.-Interview zum Nachlesen.
Ein Fox-Moderator hat Donald Trump nach seinem Respekt vor Putin gefragt und das russische Staatsoberhaupt als „Killer“ bezeichnet. Jetzt fordert Moskau eine Entschuldigung von dem „so respektierten Fernsehsender“.
Libyen ist eine komplizierte Mischung aus politischen Grabenkämpfen und Kriminalität. „Wie im Wilden Westen“ gehe es in der Hauptstadt Tripolis zu, berichten Einwohner. Wen unterstützt Putin in Libyen?
Keiner will schuld sein an der abermaligen Eskalation der Gewalt in der Ukraine. Nach der Kritik der Vereinigten Staaten an Russland schiebt Moskau den Schwarzen Peter weiter.
Schlägt Donald Trump gegenüber Moskau einen Zickzack-Kurs ein? Oder weiß er selbst nicht, wie sich das russisch-amerikanische Verhältnis entwickeln soll? Zumindest mit Blick auf die Ukraine zeigt sich: Washington ist bereit zur Konfrontation.
Ungarn setzt nach dem Amtsantritt von Präsident Trump auf eine baldige Lockerung der Sanktionen gegen Russland. Beim Besuch des russischen Präsidenten steht aber noch ein anderes Thema auf der Tagesordnung.
Die Pipeline Nord Stream 2 soll Erdgas durch die Ostsee leiten und etwa zehn Milliarden Euro kosten. Die Suche nach einer neuen Beteiligungsform für das umstrittene Projekt gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht.
Im Kampf gegen den Dschihadismus setzt Russland auf unnachgiebige Härte und militärische Mittel. Brutale Anti-Terroroperationen in Tschetschenien und Dagestan werden als Erfolge gefeiert. Doch an einem wirklichen Frieden ist Putin nicht interessiert.
Beim Treffen zwischen Kanzlerin Merkel und dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko kam nicht viel heraus. Wie auch? Der Schlüssel für das Ende des Ukrainekriegs liegt in Moskau.
Theresa May trifft sich heute als erste Regierungschefin mit dem neuen amerikanischen Präsidenten. In der Zwischenzeit bemühen sich andere Politiker, Trump zumindest ans Telefon zu bekommen.
Der russischen Kirche zum Geschenk: Dass Staat und Kirche erstarken, wollen russische Künstler nicht hinnehmen. Sie feiern die Oktoberrevolution auf ihre Weise.
Sigmar Gabriel beginnt am Freitag im Auswärtigen Amt. Dort wartet viel Arbeit auf ihn. Und das liegt nicht nur an Donald Trump und der tiefen Krise der EU. Ein Gastbeitrag.
Die Oktoberrevolution, mal feministisch: Das Berliner Festival „Utopische Realitäten“ erforscht mit Installationen, Performances und Schauspiel, was von der Erneuerungsenergie von damals übrig blieb.
An diesem Montag beginnen in der kasachischen Hauptstadt Astana die Friedensgespräche zwischen der syrischen Regierung und einzelnen Rebellengruppen. Dabei treffen fast unvereinbare Vorstellungen aufeinander.
Moskau scheint nach Trumps Amtseinführung für Deals offen zu sein. So sollen Amerikaner bald wieder russische Kinder adoptieren dürfen. Dafür verlangt der Kreml aber eine Gegenleistung.
Russlands Staatschef Putin hat die Existenz von belastendem Material, das Trump in eindeutigen Szenen mit Prostituierten zeigen soll, zurückgewiesen. Und macht sich lustig: Russische Prostituierte seien zwar die Besten der Welt, aber Trump habe das nicht nötig.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow zeigt auf seiner Jahrespressekonferenz, wie sehr Moskau auf den neuen amerikanischen Präsidenten setzt. Gleichzeitig bekam Barack Obama noch einen Fußtritt.
Weil Moskau die Separatisten in der Ukraine etwa mit Waffen unterstützt hat, will sich die Regierung in Kiew nun vor dem Internationalen Strafgerichtshof juristisch wehren. Doch es gibt einen Haken.
Russland lobt Trump für dessen Äußerung, die Nato sei „obsolet“. Aber die Europäer sind nach Angaben von Außenminister Steinmeier irritiert. Nun schaltet sich die Bundeskanzlerin in die Debatte ein.
Russland könnte mit Cyberattacken gezielt versuchen, die Bindung Europas an Amerika zu schwächen, befürchten die deutschen Geheimdienste. Auch bei Nato und EU wächst die Furcht vor Manipulationsversuchen aus Moskau.
Zwei Charaktere auf zwei Bühnen: Donald Trump und Rex Tillerson skizzieren Grundzüge ihrer zukünftigen Außenpolitik. Vieles bleibt vage, beim Verhältnis zu Russland lassen sich aber Korrekturen erkennen.