Moskau bestellt amerikanischen Diplomaten ein
Der Konflikt zwischen Amerika und Russland spitzt sich zu. Auf die geplante Durchsuchung der russischen Handelsvertretung in Washington reagiert Moskau jetzt mit einer Protestnote – und Vorwürfen.
Der Konflikt zwischen Amerika und Russland spitzt sich zu. Auf die geplante Durchsuchung der russischen Handelsvertretung in Washington reagiert Moskau jetzt mit einer Protestnote – und Vorwürfen.
Moskau und Peking sind nicht ganz unschuldig am Atom- und Raketenfieber von Kim Jong-un. Offenbar sind sie noch immer gewillt, eine Atommacht Nordkorea hinzunehmen.
Der russische Außenminister beklagt die mangelnde Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten. Die Äußerungen kommen nach der amerikanischen Forderung, Konsulate zu schließen.
Wladimir Putin lehnt eine weitere Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea ab. Die Regierung in Moskau fürchtet, aus Geldnot könnte Pjöngjang seine Atomtechnik an Terroristen verkaufen. Ist die Angst begründet?
Der Kreml bestätigt, dass ein enger Vertrauter von Donald Trump um Hilfe bei einem Bauprojekt bat. Doch will Moskau die E-Mail nicht beantwortet haben.
Michael Cohen forderte in einer E-Mail Dmitrij Peskow auf, Kontakt zu ihm aufzunehmen. Eine Antwort des Kremlsprechers sei jedoch nie eingegangen, sagt er.
Die Verhaftung des Regisseurs Kirill Serebrennikow ist eine Demonstration der Macht. Mitten in der Nacht wurde er von St. Petersburg nach Moskau geschafft und dem Richter vorgeführt. Alle sollen sehen, dass der Staat den Kulturbetrieb im Griff hat.
Der amerikanische Verteidigungsminister James Mattis hat dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko weitere militärische Unterstützung im Kampf gegen die Separatisten zugesichert – und Russland scharf attackiert.
AfD-Spitzenkandidat Gauland wehrt sich gegen den Vorwurf, Russlands Interessen zu vertreten. Die Ausdehnung der Nato bezeichnet er jedoch als Wortbruch gegenüber Moskau.
Grüne und Linkspartei wehren sich gegen die Pläne der Bundesregierung, den Wehretat massiv zu steigern. Der SPD-Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Wolfgang Hellmich, fordert von Russland, seine Manöver nicht weiter zu zersplittern.
Von der heiligen Sorglosigkeit dessen, der zum ersten Mal die väterliche Fürsorge Gottes spürt: Bischof Tichon Schewkunow, Putins Beichtvater, erzählt aus dem Innenleben der orthodoxen Kirche.
Militärübungen verraten eine Menge über die Möglichkeit von Staaten, anderen ihren Willen aufzuzwingen. FAZ.NET hat über zweieinhalb Jahre die Militärübungen Russlands und der Nato analysiert. Zur Methode.
Die Manöverlücke zwischen Russland und der Nato ist gewaltig. Deutschlands Verteidigungsministerin sagt, das Bündnis reagiere auf die Streitkräfte des Kremls angemessen.
In Russland fährt nicht nur Präsident Putin auf Modelle von Mercedes ab. Die Verkehrsregeln kommen da schon mal unter die Räder.
Der Leiter des Moskauer Gogol-Theaters wird beschuldigt, Gelder in Höhe von etwa einer Million veruntreut zu haben. Er sollte im Herbst „Hänsel und Gretel“ in Stuttgart inszenieren.
Auf Anweisung Moskaus muss Amerika die Zahl seiner Diplomaten in Russland drastisch reduzieren. Jetzt reagiert Washington – und setzt die Visa-Bearbeitung aus. Unterdessen ernennt Russland einen neuen Botschafter für Washington.
Seit drei Jahren regiert in Russlands Landwirtschaft der Protektionismus. Der Aufbau heimischer Produktion läuft schleppend – die Qualität ist oft mies, die Preise hingegen beachtlich. Nun regt sich Unmut in der Bevölkerung.
Auf der annektierten Halbinsel Krim sind vier Gasturbinen von Siemens im Einsatz. Der Konzern will das nicht hinnehmen. Doch vor einem russischen Gericht hat er offenbar schlechte Karten.
Das deutsch-russische Tschaikowsky-Jugendorchester arbeitet in Jekaterinburg und bringt Kulturvitamine auch in die Provinz. Zum Beispiel in die Stadt Alapajewsk, wo vor 99 Jahren Angehörige der Zarenfamilie ermordet wurden.
Rosneft gilt als der größte Erdölproduzent der Welt. Der russische Staatskonzern ist mitnichten ein ganz normales Unternehmen. Was verspricht er sich von Gerhard Schröder?
Wenn Gerhard Schröder den Posten bei Rosneft annimmt, macht sich ein früherer deutscher Bundeskanzler zum Handlanger eines autoritären Systems. Die Schande eines solchen, sich weder um persönlichen Ruf noch politische Sitte scherenden Seitenwechsels träfe auch die SPD.
Der ehemalige Bundeskanzler war ein guter Wahlkämpfer. So wünschen sich viele Genossen auch Martin Schulz. Doch aus Schröder wird jetzt eine Belastung für die SPD. Die Nähe zu Moskau ist zu groß.
In Moskau steht der ehemalige russische Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew wegen Korruption vor Gericht. Doch hinter dem Prozess steckt vermutlich eine Intrige.
Je mehr Cyberangriffe es gibt, desto größer wird der Wunsch der Bundesregierung, sich auch im Internet mit einer schlagkräftigen Waffe wehren zu können. Nur: Wird das vor der Wahl noch etwas?
Russland hatte zuletzt als Sanktion gegen die Vereinigten Staaten Hunderte amerikanische Diplomaten ausgewiesen. Präsident Donald Trump hat sich jetzt dafür bedankt. Ob er das ernst meint, ist unklar.
Im sibirischen Tomsk engagieren sich junge Helfer im Wahlkampf für den Oppositionellen Nawalnyj. Ihr Einsatz ist mühsam, riskant und ohne sichere Aussicht auf Erfolg.
Eindämmung statt Zusammenarbeit: Die Bürger der Vereinigten Staaten halten nur noch wenig von der Milde von Präsident Trump gegenüber Russland – und vertreten vor allem bei der Frage nach der Gefährdung von Nato-Mitgliedsländern eine klare Meinung.
Der Kreml hat in der russischen Wirtschaft das Kriegsrecht verhängt, und er fühlt sich sehr wohl damit. Das musste auch Siemens feststellen. Ein Kommentar.
Seit Jahren werfen in- und ausländische Kritiker der russischen Regierung Korruption in großem Stil vor. Nun steht erstmals ein ranghohes ehemaliges Regierungsmitglied wegen Bestechlichkeit vor Gericht.
Seltene Übereinstimmung von Linkspartei und Liberalen: Sahra Wagenknecht unterstützt Christian Lindners Aufruf zu einer Kurskorrektur im Umgang mit Russland. Der präzisiert daraufhin seine Aussage.
FDP-Chef Lindner hat für einen „Neustart“ im Verhältnis zu Russland geworben. Er empfahl, die Krim als „dauerhaftes Provisorium“ anzusehen. Die Bundesregierung erteilt diesem Vorschlag eine klare Absage.
Nach den verschärften Sanktionen der Vereinigten Staaten hat Putin die Ausweisung von über 700 amerikanischen Diplomaten angekündigt. Das will Amerikas Außenminister nicht einfach so hinnehmen.
Der Ton zwischen Russland und Amerika wird rauer. Mit Blick auf die amerikanischen Sanktionen erklärt Russlands Ministerpräsident die Hoffnung auf bessere Beziehungen für beendet.
Wenn es gilt, den Westen zu spalten, gibt Russlands Präsident nicht auf. Wohin es führen kann, wenn man davor die Augen verschließt, zeigt der Fall Siemens. Ein Kommentar.
Eine Bande soll Autofahrer ausgeplündert und getötet haben. Als den Angeklagten der Prozess gemacht werden soll, überwältigen fünf von ihnen ihre Wachen und schießen um sich. Ihren Namen hatte die Bande aus einem Videospiel.
Softpower wird in den internationalen Beziehungen immer wichtiger – sogar Russlands Präsident Putin hätte gerne mehr davon. Ohne harte (militärische) Stärke ist aber auch eine sanfte Macht nichts wert. Ein Gastbeitrag.