Bidens Lateinamerika-Dilemma
Der Amerika-Gipfel in Los Angeles dreht sich um die Migrationskrise. Die meisten Präsidenten der betroffenen Länder sind aber nicht dabei. Joe Bidens Pläne gefährdet das.
Der Amerika-Gipfel in Los Angeles dreht sich um die Migrationskrise. Die meisten Präsidenten der betroffenen Länder sind aber nicht dabei. Joe Bidens Pläne gefährdet das.
Mindestens 6000 Menschen ziehen derzeit durch Mexiko in Richtung Norden – viele kommen aus Venezuela, Kuba und Haiti. Sie senden damit auch ein Zeichen an US-Präsident Biden.
US-Präsident Biden und Mexikos Präsident López Obrador wollen Migrationsströme aus Süd- und Zentralamerika und der Karibik mit neuen Instrumenten steuern. Diese Bemühungen sollen „fair, human und effektiv“ sein.
Auf ihrem Weg durch Zentralamerika werden Migranten aus Haiti von Menschenschmugglern erpresst und ausgebeutet. Die Polizei schaut einfach zu.
Immer mehr Menschen aus Mittelamerika fliehen vor Armut und Gewalt Richtung Norden. Ihr Ziel: die USA. Doch die Schmugglerrouten durch Mexiko sind gefährlich und häufig tödlich. Nun kam es zu einem Unfall mit dutzenden Todesopfern.
Grenzschützer zu Pferde, die verzweifelte Menschen zurücktreiben – diese Bilder bringen Joe Bidens Regierung in Erklärungsnot und sorgen für Kritik aus den eigenen Reihen. An der texanischen Grenze harren noch immer Tausende Migranten aus Haiti aus.
An der Grenze zu Mexiko kritisiert Donald Trump die Regierung. Unter ihm sei die Grenze sicher gewesen, jetzt nicht mehr. In der Frage der Präsidentschaftskandidatur habe er einen Entschluss gefasst, sagt er.
Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador will Kleinbauern durch ein Programm unterstützen, das die Bepflanzung von Land mit Bäumen vorsieht. Der Beitrag zum Klimaschutz ist allerdings umstritten.
Immer mehr Migranten gelangen über Mexiko in die Vereinigten Staaten. Aber Präsident Biden tut sich schwer eine Linie zu finden. Das Wort „Krise“ will sein Heimatschutzminister nicht hören. Von linken Demokraten kommt Kritik.
Donald Trump hatte sich bestens mit dem mexikanischen Präsidenten Obrador verstanden. Mit ihm muss sich auch Joe Biden gutstellen – wegen der Migration. Das wird kompliziert.
„Gleichberechtigt“ seien beide Länder, betonte Joe Biden in seinem ersten Gespräch mit Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador. Abwertende Ausfälle wie von seinem Vorgänger sind von ihm nicht mehr zu erwarten.
Wer nach Amerika einwandern wollte, durfte während des Verfahrens nicht ins Land kommen. Diese Regelung Präsident Trumps hat Biden nun aufgehoben.
Der Präsident nennt das Vorgehen seines Vorgängers eine „moralische und nationale Schande“. Eine Arbeitsgruppe soll an der Grenze auseinandergerissene Migrantenfamilien wieder zusammenführen.
In Lateinamerika will Joe Biden eine andere Politik betreiben als Donald Trump. Für den Regenwald will er einen Fonds auflegen – und auch die Migrationspolitik soll wieder „menschlicher“ werden. Doch es gibt schon Widerstand.
Donald Trumps Druck auf den südlichen Nachbarn hat Wirkung gezeigt. Die Zahl der illegalen Grenzübertritte ist stark zurückgegangen. Aber Washington will noch mehr.
Donald Trump hat mit Strafmaßnahmen gedroht, sollten die Staaten in Mittelamerika nicht gegen die Einwanderung in die Vereinigten Staaten vorgehen. Nun legt Mexiko konkrete Maßnahmen vor.
Eine Frau aus Guatemala fleht an der mexikanischen Grenze Soldaten an. Sie möchte mit ihrem Sohn die Grenze in die Vereinigten Staaten passieren. Ein Foto macht Schlagzeilen – dabei bewertet die Mehrheit der Mexikaner das Thema Migration eindeutig.
Amerikanische Grenzbehörden sind mit der Betreuung Minderjähriger überfordert. Das ist auch Trumps Politik der Familientrennung geschuldet. Ein Besuch in El Paso.
Bislang konnte Trump darauf setzen, dass Fakten bei seinen Anhängern keine Rolle spielen. So konnte der Präsident weiter die Angst vor illegal eingewanderten „Verbrechern“ schüren – doch laut Statistik ist sie unbegründet.
Mexikos neuer Präsident López Obrador will die Migration nach Amerika mit einem Entwicklungsplan eindämmen. Einige Migranten an der amerikanischen Grenze fordern Geld für ihre Rückkehr.
Als die Flüchtlinge nach Europa strömten, erkannten die UN eine Chance – eine Frucht ist der Migrationspakt. Wie 192 Staaten um Grenzen, Geld und Grundrechte feilschten.
Jede Regung im Gesicht von Amerikas First Lady wird genau untersucht und gedeutet. Jetzt hat Melania Trump öffentlich über ihre Ehe gesprochen und heikle Fragen beantwortet – auch zu den Verfehlungen des Präsidenten.
Trumps Republikaner geraten wegen der Trennung von Familien an der Grenze zu Mexiko zunehmend unter Druck. Viele gehen auf Distanz zu ihrem Präsidenten. Im Kapitol wird es laut.
Der Freihandel hat große Gewinne gebracht, aber nun begehren die Verlierer auf. Sie fürchten sich zudem vor unkontrollierter Einwanderung. Eine Folge ist die Trump-Wahl.
Kurz nach seinem Treffen mit dem mexikanischen Präsidenten gibt sich Donald Trump in einer Rede zur Einwanderungspolitik gewohnt hart: Kriminelle Ausländer sollen von der ersten Stunde seiner Amtszeit an deportiert werden.
Im Wahlkampf wettert Donald Trump gegen Einwanderer aus Mexiko, den Präsidenten hat er mit Hitler und Mussolini verglichen. Jetzt reist er in das Nachbarland, auf Anraten eines anderen.
Da hilft keine Mauer: Immer mehr Chinesen verlassen ihre Heimat und wandern in die Vereinigten Staaten ein – sowohl legal als auch illegal. Dabei überholen sie mittlerweile sogar die Mexikaner.
Grenzsicherung soll Migranten abhalten. Doch selbst an der amerikanisch-mexikanischen Grenze funktioniert das nicht richtig. Machen Kontrollen überhaupt Sinn?
Die Vereinigten Staaten versuchen der illegalen Einwanderung aus Mexiko durch eine Reform des Einwanderungsrechts Herr zu werden. Im texanischen Brownsville pfeifen selbsternannte Patrioten auf Obamas Politik und nehmen die Grenzkontrollen selbst in die Hand.
Deutschland ist zu einem der wichtigsten Einwanderungsländer der Welt geworden. Hauptziel der Migranten bleibt aber Amerika. Eine FAZ.NET-Grafik gibt Einblick in die Geschichte der Migration.