„Putin braucht einen Ersatzsieg“
Russland will die NATO durch hybride Angriffe als handlungsunfähig vorführen, sagt der Außenpolitikfachmann Alexandr Baunow. Er fürchtet, dass Moskau Fehler wiederholt, die zum Überfall auf die Ukraine führten.
In der Serie „The Kollective“ versuchen Bürgerjournalisten, die Hintergründe eines Flugzeugabsturzes aufzuklären. Sie stoßen auf eine internationale Verschwörung.
Am 17. Juli 2014 stürzte der Flug MH17 von Malaysia Airlines über der Ostukraine ab. Dabei kamen 298 Menschen ums Leben. Der Flug war in Amsterdam Schiphol gestartet und hatte den Flughafen von Kuala Lumpur als Ziel.
Russland will die NATO durch hybride Angriffe als handlungsunfähig vorführen, sagt der Außenpolitikfachmann Alexandr Baunow. Er fürchtet, dass Moskau Fehler wiederholt, die zum Überfall auf die Ukraine führten.
Es spiele keine Rolle, wer den Abschuss des Flugs MH17 ausgelöst hat – das Militär oder eine Miliz. Der russische Staat ist verantwortlich, urteilt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.
Kriege und Krisen führen zu immer mehr gesperrten Lufträumen weltweit. Die Rechnung dafür zahlen Airlines, Passagiere und Umwelt.
Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation gab einer Beschwerde der Niederlande und Australiens statt. Die setzen nun auf Verhandlungen mit Russland über eine Entschädigung für die 298 Opfer und ihre Angehörigen.
Mehr als zehn Jahre ist es her, dass der Flug MH17 über der Ostukraine abgeschossen wurde. Russland weist bis heute jede Schuld zurück. Nun erklärt eine UN-Organisation die Anschuldigungen für „faktisch und rechtlich gut begründet“.
Die SPD stellt ihre Spitze neu auf, das Moratorium im Zollstreit erleichtert die Finanzwelt und in Cannes beginnt das Filmfest. Der F.A.Z. Frühdenker.
Putin entschuldigt sich für den Absturz des Passagierflugzeugs in Kasachstan. Dass die russische Flugabwehr das Flugzeug getroffen hatte, gestand der russische Präsident allerdings nicht ein.
Nach dem Flugzeugabsturz nahe Aktau deutet viel auf einen Fehler der Luftabwehr in Grosnyj hin. Zuletzt gab es ukrainische Drohnenangriffe auf Tschetschenien. Die russische Luftverteidigung stand unter Druck.
Geheimdienste werten verstärkt offene Quellen aus, wie zum Beispiel Posts aus sozialen Medien. Unser Kolumnist erklärt ihr Vorgehen.
Was die Natur zur Kriegsapokalypse beizutragen hat: Dieses Foto ist weder Illustration noch eine Metapher, es ist ein Zustand des Unterbewusstseins.
Der Fall Jan Marsalek ist längst nicht mehr nur ein Wirtschaftskrimi. Der frühere Wirecard-Vorstand führte offenbar im Interesse des Kremls einen Spionagering, der bis nach Wien und London reichte.
Die Strategie der russischen Armee im Krieg in der Ukraine sei nicht hart genug und er verstehe mehr davon als der russische Präsident Putin, behauptete Igor Girkin. Deshalb muss er wegen „Aufrufen zum Extremismus“ in Haft.
Igor Girkin ist für den Abschuss des Fluges MH17 im Juli 2014 verantwortlich. In den vergangenen Monaten hatte er die russische Führung scharf kritisiert. Nun muss er sich wegen „Extremismus“ verantworten.
Für jede Strafmaßnahme sucht Russland eine Lücke – und findet sie allzu oft. Die EU will das nun erschweren und geht etwa gegen das illegale Umpumpen von Öl auf See vor.
Moskau wollte direkt neben dem Parlament in Canberra seine neue Botschaft errichten. Der Neubau wurde als Sicherheitsrisiko eingestuft.
Die neue russische Botschaft sollte in Canberra neben dem Parlament gebaut werden. Das haben die Abgeordneten jetzt mit einem Gesetz verhindert. Das Sicherheitsrisiko sei zu hoch, sagt die Regierung.
Im November schlug in einem ostpolnischen Dorf eine Rakete ein und tötete zwei Menschen. Heute schützt die Bundeswehr bei Zamość mit Patriot-Systemen den polnischen Luftraum. Fühlen sich die Menschen nun sicher?
Im Juli 2014 wird Passagierflug MH17 über der Ostukraine abgeschossen, 298 Menschen sterben. Der russische Präsident spielte dabei offenbar eine wichtige Rolle. Dennoch stellt das Ermittlungsteam seine Arbeit ein.
Zwei Tage lang wurden in der russischen Hauptstadt vor dem Denkmal einer ukrainischen Dichterin Blumen niedergelegt. Dann beendete das russische Regime dieses stille Gedenken.
Die EU-Kommission schlägt den Mitgliedstaaten Optionen vor, um die Verbrechen in der Ukraine zu sühnen, einschließlich des Angriffskriegs. Es ist ein weiter Weg, der internationaler Legitimität bedarf.
Igor Girkin hat die prorussischen Kämpfer befehligt, die 2014 ein Passagierflugzeug über der Ukraine abschossen. Heute prophezeit er Putin einen gewaltsamen Tod. Und will wieder in den Krieg ziehen.
Erst, wenn auch die russische Führung für den Abschuss von MH17 verurteilt werde, sei dies eine sichere Basis für den Frieden, sagt der ukrainische Präsident. Die IAEA fordert den Abzug Russlands aus Saporischschja. Der Überblick.
Mehr als acht Jahre nach dem Abschuss von Flug MH17 über der Ostukraine hat ein niederländisches Gericht drei Angeklagte in Abwesenheit zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Ein weiterer Angeklagter wurde am Donnerstag freigesprochen.
Der Absturz des Fluges MH17 war ein nationales Trauma für die Niederlande. Nun sind drei Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht äußerte sich auch ausführlich zur Rolle Russlands.
Die Verurteilung der Verantwortlichen für den Abschuss des Passagierflugzeugs weist in die Zukunft: Schon jetzt sollte ein internationales Tribunal für russische Kriegsverbrechen eingerichtet werden.
Mehr als acht Jahre nach dem Abschuss von Flug MH17 über der Ostukraine haben die niederländischen Richter ihr Urteil verkündet. Russland hat das Gericht schon vorher nicht anerkannt.
2014 stürzte der Passagierflug MH17 über der Ostukraine ab, eine Untersuchung ergab, dass er abgeschossen wurde. Nun wird das Urteil über vier Angeklagte erwartet.
Die NATO und die Ukraine ziehen Lehren aus dem Raketeneinschlag in Polen. Die Bundesregierung braucht länger als geplant für die Strom- und Gaspreisbremse. Und in Großbritannien türmen sich die Staatsschulden.
Mit neuen Raketenangriffen will Russland die Ukraine zermürben. Offenbar zielt Moskau auf die Zerstörung ziviler Infrastruktur. Doch Russlands Vorrat dürfte schrumpfen und die Herstellung neuer Geschosse lahmen.
Überraschend aktuell: Eine Dissertation beleuchtet, wie die EU auch nach der Annexion der Krim erst langsam begriff, mit wem sie es in Moskau zu tun hatte.
Wladimir Putin suggeriert, in dem am Montag angegriffenen Einkaufszentrum in der Ukraine sei Militärgerät versteckt worden. Allerdings verbreitet der russische Machtapparat widersprüchliche Versionen.
Die Präsidialverwaltung in Russland soll „beunruhigt“ über bekannte Kriegskritiker wie den Komiker Maxim Galkin sein. Insbesondere kremltreue Propagandisten kriegen auf Instagram ihr Fett weg.
Das russische Militär steht unter erheblichem Druck, Putin nach den Misserfolgen der ersten Kriegswochen Erfolge zu liefern. Wie schwierig das ist, zeigen nun auch die ersten Tage der neuen Offensive im Donbass.
Die russische Propaganda verbreitet über die Geschehnisse in Butscha verschiedene Versionen. Einige widersprechen einander. Doch das ist bekannt und gewollt.