So nah waren sich rote und braune Gewalt in Buchenwald
Die Vorstellungen des Lagers entsprechen nicht der historischen Realität. Muss man die Geschichte noch einmal von vorn erzählen?
Ein Gutachten belastet den langjährigen Salamander-Manager Ernst Sigle. Dass dessen NS-Verstrickungen nun neu verhandelt werden, finden in seiner Heimatstadt Kornwestheim nicht alle gut.
Die Vorstellungen des Lagers entsprechen nicht der historischen Realität. Muss man die Geschichte noch einmal von vorn erzählen?
Die Kampagne „Kufiyas in Buchenwald“ darf nicht in der Gedenkstätte demonstrieren. Doch Buchenwald sieht sich trotzdem politischem Missbrauch ausgesetzt.
Greg Schneider vertritt Überlebende der Schoa. Seine Organisation hat erhoben, dass nur fast die Hälfte der Deutschen weiß, dass damals sechs Millionen Juden ermordet wurden. Das will er nicht hinnehmen.
Mit einem neuen Angebot an Filmemacher entbrennt eine Debatte um die Anforderungen an Erinnerung: Kann man mithilfe digitaler Scans als Kulisse die Realität der Vernichtung vermitteln?
Der NS-Kriegsverbrecher Klaus Barbie half, Bolivien zum „Narco-Staat“ zu machen. Die Doku „Das Nazi-Kartell“ zeigt seine Verbindung zum „King of Cocain“, Roberto Suárez, auf. Als True-Crime-Story erzählt, ist das zu überwältigend.
Sie war die einzige Überlebende des Holocausts in ihrer Familie: Am Freitag ist Margot Friedländer gestorben. Zu ihrer Beisetzung heute in Berlin kamen viele Politiker und Prominente.
Friedrich Merz ist Bundekanzler und reist nach Paris und nach Warschau. In der Sixtinischen Kapelle versammeln sich die Kardinäle, um einen neuen Papst zu wählen. Und der chinesische Präsident besucht Russland. Der F.A.Z. Frühdenker.
Das KZ Dachau war das Modell für alle anderen Konzentrationslager in Deutschland. Vor 80 Jahren wurde es von den Amerikanern befreit. Die waren kaum vorbereitet auf das, was sie dort sahen.
An kaum einem Autor lässt sich so viel deutsche Geschichte ablesen wie an Nico Rost. Als vor achtzig Jahren das Konzentrationslager Dachau befreit wurde, war er unter den Überlebenden. Später sorgte er dafür, dass die Erinnerung an die Verbrechen nicht erlischt.
Trump wirft Selenskyj vor, die Friedensgespräche zu gefährden. Holocaust-Überlebende und ehemalige Gaza-Geiseln laufen von Auschwitz nach Birkenau. Und Erdbebenforscher befürchten weitere heftige Erdstöße in Istanbul. Der F.A.Z. Newsletter.
Jetzt stimmen die Genossen über den Koalitionsvertrag ab, der Weinstein-Prozess wird neu aufgerollt – und wie steht es um Europas Klima? Der F.A.Z.-Frühdenker.
Ernst Hemicker war SS-Offizier. Ich glaubte, den Weg meines Großvaters in der NS-Zeit zu kennen. Dann stieß ich auf Projekt „Quarz“.
Vor 80 Jahren wurde das KZ Katzbach in Frankfurt aufgelöst, die noch lebenden Inhaftierten schickte die SS auf einen Todesmarsch. In der Paulskirche berichten achtzig Jahre später Angehörige vom Leid ihrer Väter.
Im Jahr 1930 versuchten preußische Beamte, die NSDAP zu verbieten. Die Regierung lehnte das ab. Sie wollte die Nazis lieber politisch stellen.
Bis kurz vor seinem Tod warnte er vor einem „Tsunami von Antisemitismus“. Jetzt ist der Holocaust-Überlebende Marian Turski im Alter von 98 Jahren gestorben.
Am 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz sehen Überlebende die Welt an einem gefährlichen Abgrund. Die fast 100 Jahre alten Zeitzeugen berichten über das NS-Vernichtungslager, so lange sie noch können.
Kate Winslet spricht im Interview über Ungerechtigkeiten in der Filmbranche, ein Foto in Hitlers Badewanne – und sie verrät, wie oft sie „Titanic“ gesehen hat.
Ein Gericht hatte eine ehemalige KZ-Sekretärin in Stutthof wegen Beihilfe zum Mord zu zwei Jahren Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt. Die 99-Jährige legte Revision ein – und scheiterte nun vor dem Bundesgerichtshof.
Im Dezember 2022 war Irmgard F. zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Ihr Anwalt hatte dagegen Revision eingelegt, nun überprüft der BGH das Urteil.
Das verschwundene Massengrab: In einem Konzentrationslager in Riga starben 3800 deutsche und österreichische Juden. Doch das geplante Mahnmal fehlt.
Anton Kusters beschäftigt sich als Fotograf mit den Grundbedingungen menschlichen Seins. Im Rahmen der Foto-Triennale „Ray“ ist sein „Blue Skies Project“ zu sehen. Dafür hat er Konzentrationslager in Europa bereist.
Der Kanzler stellt sich in Dresden den Fragen der Bürger. Putin hält seine Rede zur Lage der Nation. Und Hip-Hop kommt ins Museum. Der F.A.Z. Newsletter.
Dem Besitzer der Plattform X wurde Antisemitismus vorgeworfen. Nächste Woche wird er bei einem Besuch in Polen das frühere Konzentrationslager Auschwitz besuchen.
Frau des Kommandanten von Buchenwald und Täterin: Alexandra Przyrembel zeichnet Leben und öffentliches Bild von Ilse Koch nach.
Darf die da stehen? Vor den Toren von Auschwitz-Birkenau wird über eine Eisbude diskutiert. Sie wartet direkt im Blickfeld des Konzentrationslagers auf Besucher.
An ihrem 15. Geburtstag kam Rachel Hanan in Auschwitz an. Mit 93 erinnert sie sich in einem Buch an den schrecklichen Geburtstag, an dem sie ihre Eltern und Brüder ein letztes Mal sah. Ein Auszug.
Wegen Beihilfe zum Mord in mehr als 10.500 Fällen hat das Landgericht Itzehoe die ehemalige Sekretärin zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Der Prozess dürfte einer der letzten seiner Art gewesen sein.
Ein 101 Jahre alter ehemaliger KZ-Wachmann ist zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Er war angeklagt, im Konzentrationslager Sachsenhausen Beihilfe zum Mord an Häftlingen des NS-Regimes geleistet zu haben.
Frankfurt schafft in den einstigen Adlerwerken im Stadtteil Gallus und am ehemaligen Synagogen-Standort neue Erinnerungsorte. Mit dem Ableben der letzten Zeitzeugen entstehen neue Wege des Erinnerns an die NS-Zeit.
Das KZ mitten in der Stadt: In den Frankfurter Adlerwerken wird jetzt an das Konzentrationslager Katzbach erinnert. Zwei Überlebende werden bei der Eröffnungsfeier berichten.
Der niederländische Verlag Ambo Anthos nimmt das vermeintliche Enthüllungsbuch über den Verrat an Anne Frank vom Markt. Experten zufolge fußt der Titel auf Spekulationen und womöglich falschen Interpretationen.
Es geht um mindestens 3518 Fälle der Beihilfe zum Mord. Dem Angeklagten sei Sachsenhausen aber unbekannt.
Im womöglich letzten NS-Prozess in Deutschland sollte am Donnerstag die Hauptverhandlung beginnen. Doch die Angeklagte tauchte unter, das Gericht erließ Haftbefehl.
In den früheren Adlerwerken soll über die Zwangsarbeit in der Nazizeit aufgeklärt werden. Der Magistrat hat der Einrichtung der Erinnerungsstätte am Freitag zugestimmt.
Wo stand Ernst Jünger politisch? Ein neu aufgetauchtes Dokument legt nahe, dass der Schriftsteller sich 1934 kritisch über den Nationalsozialismus geäußert hat.
Es gab viele Wege, im Konzentrationslager Stutthof bei Danzig zu sterben. Systematisch wurden auch viele jüdische Gefangene getötet. Können Prozesse wie der gegen Bruno Dey helfen, ihre Geschichte weiter zu erzählen?