Trump, Xi und die roteste aller Linien
China will eine neue Phase „konstruktiver strategischer Stabilität“ mit den USA. Dadurch gewinnt Xi Zeit und bindet Trump an sich.
Trump wird in Peking hofiert: Militärzeremonie, roter Teppich, Staatsbankett. Während die USA auf Handelsdeals setzen und Chinas Unterstützung im Irankrieg suchen, wirkt Xi Jinping wie der stärkere Spieler.
China will eine neue Phase „konstruktiver strategischer Stabilität“ mit den USA. Dadurch gewinnt Xi Zeit und bindet Trump an sich.
China baut strategisch seine Seemacht aus. Das militärische Vorgehen der USA in Iran kommt Peking dabei zupass.
Ein „inoffizielles Archiv“ dokumentiert, dass sich viele Chinesen mit der staatlichen Version ihrer Geschichte nicht zufrieden geben. Jetzt präsentiert es in Berlin ein eigenes Filmfestival.
In wenigen Tagen beschließt Peking einen neuen Fünf-Jahres-Plan. Die Welt wundert sich, dass Planwirtschaft das Land so mächtig gemacht hat. Dahinter steht ein besonderes Belohnungssystem.
In China definiert ein neues Gesetz beinahe alle Bereiche des öffentlichen Lebens als relevant für die nationale Sicherheit. Chinesische Bürgerrechtler fürchten weitere Beschränkungen - und westliche Investoren Marktunsicherheit.
Mit großen Hoffnungen ist Kanzler Merz nach China gereist. Klaus Mühlhahn ist einer der führenden Kenner des Landes. Er erklärt im Interview, was Peking von Deutschland hält, wie mächtig Xi Jinping ist – und wie viel Marktwirtschaft in China steckt.
Am Ende bleibt nur einer übrig: Was bedeutet die Absetzung der chinesischen Militärführung für die Kampfbereitschaft des Landes?
Xi Jinping zerschlägt die Führungsspitze der Volksbefreiungsarmee. Nun lässt er auch gegen seinen wohl engsten Vertrauten im Militär ermitteln.
Auf Vietnams kommunistischem Parteikongress steht alles im Zeichen von To Lam. Der mächtige KP-Generalsekretär könnte sich zum Präsidenten küren lassen.
Seine erste Chinareise sagte Wadephul kurzfristig ab – nach Konflikten mit Peking über das Programm. Im zweiten Anlauf läuft es besser, zumindest oberflächlich.
To Lam ist der mächtigste Mann Vietnams. Er muss den wirtschaftlichen Aufstieg des Landes vor Donald Trump schützen. Dass ihm dabei fast jedes Mittel recht scheint, schadet nicht.
Die Vereinigten Staaten sind der wichtigste Verbündete Japans. Doch im Disput mit Peking um die Taiwanfrage stellt sich Trump nun erstaunlich weit auf die Seite der Kommunisten.
Im Konflikt um Seltene Erden hat der Westen Zeit gewonnen. Chinas Monopol beginnt schon jetzt zu bröckeln.
Peking setzt mit seinem neuen Fünfjahresplan auf ein Weiter-so. Auch die Säuberungen im Apparat gehen weiter. Im Zentralkomitee zeigt das Fernsehen ganz offen die leeren Stühle – und Xi damit seine Macht.
Kurz vor dem geplanten Gipfel zwischen Donald Trump und Xi Jinping stellt Chinas Zentralkomitee der Partei die Weichen für die Zukunft. Der neue Fünfjahresplan setzt auf Stärke durch Entwicklung.
Pekings Führung legt nun wieder dar, wie sie die angeschlagene heimische Wirtschaft umbauen will und auf welche Industrien sie künftig setzt. Es lohnt, die Planung ernst zu nehmen.
Xi Jinping weitet die Säuberungen in den Streitkräften aus. Zwei der ranghöchsten Militärs werden aus der Partei entlassen und der Korruption angeklagt.
Ein fallender Dollarkurs und Inflation vereinen Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing am Gartentisch. In Rambouillet entsteht die Keimzelle der G-7.
Xi Jinping besucht Ürümqi zum Gründungstag der Autonomen Region Xinjiang – und lässt sich für die Politik der Kommunistischen Partei feiern.
Liu Jianchao wurde als möglicher Außenminister unter Xi Jinping gehandelt. Seit einer Auslandsreise vor über einem Monat ist er aber nicht mehr öffentlich aufgetreten.
Im Handelskonflikt mit den USA folgt Peking der Strategie von Mao Zedong. Präsident Xi Jinping spielt auf Zeit, um China autark und nicht erpressbar zu machen.
Mit dem Blick als sein chinesischer Übersetzer kann ich sicher sagen: Die Weltgesellschaft kommt George Orwells Dystopien immer näher. Die Demokratie droht unterzugehen.
Der Onlineshop stellt offenbar einen Antrag für einen Börsengang in Hongkong. Wie das mit Menschenrechtsverletzungen und Verbindungen zur Kommunistischen Partei zusammenhängt.
Der US-Präsident bringt das Geschäftsmodell der beiden Billiganbieter ins Wanken. Dürfen sich deutsche Kunden bald über günstigere Preise freuen?
Für kritische Lieferungen aus den Amerika gewährt die chinesische Führung offenbar Zollausnahmen. Gleichzeitig wappnet sich die Volksrepublik aber auch für ein schlimmeres Szenario.
Huawei wurde in einem Umfeld gegründet, in dem es sich lohnte, eher um Vergebung als um Erlaubnis zu bitten. Eva Dou ergründet den Aufstieg der Firma – und den Chinas.
Krise von British Steel führt sogar zu „Sabotage“-Vorwürfen. Labour-Politiker fordern die Überprüfung alles Investments in kritischen Industrien.
Tiktok ist die App aus dem Land der totalen Kontrolle. Alles, was dort gepostet wird, liest das chinesische Regime aus. Experten sprechen von „kognitiver Kriegsführung“. Eine Arte-Doku erläutert die Hintergründe.
Xi Jinping reist nach Vietnam, Malaysia und Kambodscha – Schlüsselstaaten im Handelskrieg. Peking sieht eine Chance, fürchtet aber auch, abgedrängt zu werden.
Deutsche Manager fordern eine engere Partnerschaft mit China. Das Land sei technologisch längst führend. Schwarz-Rot will aber trotz Trump das transatlantische Bündnis stärken. Was nun?
Xi lässt den zweithöchsten General des Landes entfernen. Das könnte auf Instabilität hindeuten – oder auf Xis wachsende Macht.
Nach Amerikas Zollhammer macht sich an der Werkbank der Welt Angst vor einer globalen Rezession breit. Die Frage, ob Trump verhandeln oder das Handelssystem zerstören will, scheint zumindest in Asien beantwortet zu sein.
Was sonst noch wichtig ist
Was sonst noch wichtig ist
Für die Hilfsorganisation Oxfam machen sich die Superreichen die Welt zum Untertan. Doch die Analyse lädt zu Kritik ein.
Ein ranghoher Admiral wurde vom Dienst suspendiert. Er war zuvor für Indoktrination und Parteidisziplin im Militär zuständig.