Den Druck auf Moskau aufrecht erhalten
Die breite Beteiligung an der Krim-Plattform in Kiew zeigt, dass es Moskau nicht gelungen ist, international eine wenigstens stillschweigende Akzeptanz für seinen Landraub zu erreichen.
Die breite Beteiligung an der Krim-Plattform in Kiew zeigt, dass es Moskau nicht gelungen ist, international eine wenigstens stillschweigende Akzeptanz für seinen Landraub zu erreichen.
Die Ukraine richtet in Kiew ein Gipfeltreffen zur Zukunft der annektierten Halbinsel Krim aus. An der Konferenz nehmen dutzende Staats- und Regierungschefs sowie Außenminister teil.
Die Bundeskanzlerin besucht die Ukraine – dort sind die Sorgen groß. Denn die Pipeline Nord Stream 2 soll russischen Medien zufolge schon am Montag fertiggebaut werden.
Russlands Präsident Putin betont während des letzten Besuches von Kanzlerin Merkel Gemeinsamkeiten mit Deutschland – und nutzt das Thema Afghanistan für Kritik an westlichem Werteexport in Staaten aller Art.
Der Leiter einer belarussischen Exil-Organisation in Kiew, Witalij Schischow, war am Montag vermisst gemeldet worden. Die Polizei ermittelt wegen Mordes. Viele vermuten den langen Arm Alexandr Lukaschenkos.
Die Ukraine wird kein Freund von Nord Stream 2 werden. Dennoch versucht die Bundesregierung, in Kiew Akzeptanz für die Gasleitung zu finden – mithilfe von einer Milliarde Dollar.
Die Einigung zur Ostseepipeline soll Kiew hohe Transiterlöse sichern. Mehr Rechtssicherheit und weniger Korruption würden die heimische Wirtschaft stützen, denn die Ukraine hat mehr zu bieten als den Gastransit.
Moskau gibt Kiew die Schuld am Tod der 298 Insassen des Passagierflugzeugs MH17, das 2014 abgeschossen wurde. Die ukrainische Armee soll zudem für den Tod von Zivilisten im bewaffneten Konflikt in der Ostukraine verantwortlich gemacht werden.