Klitschko: Timoschenko sollte ebenfalls nicht antreten
Vitali Klitschko will nicht bei der Präsidentschaftswahl kandidieren und einen Gegenkandidaten Julija Timoschenkos unterstützen. Diese fordert er auf, ebenfalls nicht anzutreten.
Vitali Klitschko will nicht bei der Präsidentschaftswahl kandidieren und einen Gegenkandidaten Julija Timoschenkos unterstützen. Diese fordert er auf, ebenfalls nicht anzutreten.
In den Streit um die Ukaine kommt Bewegung: Wladimir Putin ruft Barack Obama an, am Sonntag wollen sich Kerry und Lawrow treffen. Eine gemeinsame Initiative zur Lösung des Konflikts sei möglich, heißt es in Moskau. Der Kreml habe nicht „die geringste Absicht“, in das Nachbarland einzumarschieren.
Die Ukraine steht vor dem wirtschaftlichen Bankrott. Um internationale Kredite in Milliardenhöhe zu bekommen, hat das Parlament ein Sparprogramm beschlossen.
Der Internationale Währungsfonds hilft der Ukraine mit bis zu 13 Milliarden Euro. Und stellt dafür klare Bedingungen. Doch die konnte Kiew schon zweimal nicht erfüllen.
Julija Timoschenko will Präsidentin der Ukraine werden. Die selbsternannte Kandidatin hat keine ungetrübte Vergangenheit, und das hat nicht allein mit ihrem früheren Geschäftsgebaren zu tun.
Timoschenko hat kürzlich gesagt, sie wolle Putin „in die Stirn“ schießen. Jetzt will sie, die nicht zuletzt von Merkel hofiert wurde, ukrainische Präsidentin werden. Ihre Äußerungen spiegeln die Radikalisierung der Majdan-Bewegung.
Die frühere ukrainische Regierungschefin Julija Timoschenko strebt wieder in ein hohes politisches Amt. Sie will bei der Präsidentenwahl am 25. Mai antreten - und wird sich dann vor allem mit einem Gegner messen.
Die Tötung des populären Rechtsextremisten Oleksandr Musytschko könnte für die Regierung in Kiew zu einem Problem werden. Die Nationalisten drohen mit Rache.
Die Führung in Kiew hat sich mit dem Internationalen Währungsfonds offenbar auf ein Hilfspaket verständigt. Dafür verteuert sie das Erdgas für die Bevölkerung.
Russland verstärkt seine Truppen an der Grenze zur Ukraine: 30.000 Soldaten, darunter Spezialeinheiten und Milizen ohne Hoheitsabzeichen. Die Amerikaner wollen deshalb mehr Nato-Präsenz in Osteuropa.
Russland habe kein Recht, den Nachbarn die Zukunft zu diktieren, sagt Obama. Die Europäer ruft er dazu auf, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen: „Freiheit gibt es nicht umsonst“. Zugleich sieht er die Ukraine „gegenwärtig nicht auf dem Pfad zur Mitgliedschaft“.
Sein Land werde sich Im Falle einer Militärintervention Russlands mit allen Mitteln verteidigen, kündigt der ukrainische Ministerpräsident Jazenjuk an. Der CDU-Europapolitiker Elmar Brok gesteht ein: „Die Krim geht nicht zurück“.
Nach scharfer Kritik an seiner Befehlsführung ist der ukrainische Verteidigungsminister Tenjuch zurückgetreten. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch erhebt derweil schwere Foltervorwürfe gegen prorussische Milizen auf der Krim.
Hohe Vertreter der jüdischen Gemeinschaften in der Ukraine können keinen zunehmenden Antisemitismus in ihrem Land erkennen. Aber wer streut derartige Gerüchte und aus welchen Gründen?
Die Regierung in Kiew hat den Rückzug der ukrainischen Truppen von der Krim angeordnet. Aber die meisten Militärbasen sind schon in der Hand Moskaus - 50 Prozent der ukrainischen Soldaten sollen bereits übergelaufen sein.
Die bewaffneten „Selbstverteidigungskräfte“ in Kiew werden mehr und mehr zum Problem für die neue Regierung. Immer noch harren sie am Majdan aus und haben mehrere Gebäude besetzt. Was wollen sie?
Die Ukraine gibt dem russischen Druck nach und zieht Militär von der Krim ab. Russische Soldaten besetzten unterdessen eine weitere Militärbasis auf der Halbinsel. Die pro-russische Regierung wirft Kiew vor, die Stromversorgung der Krim zu behindern.
Putin und sein Charme hätten sie einst fasziniert, sagt Ursula von der Leyen bei Günther Jauch - und fordert ein Ende der russischen Provokationen. Aus Sicht der Verteidigungsministerin gibt es aber auch einen Grund, Russland dankbar zu sein.
Nach der Annexion der Halbinsel Krim wächst im Westen die Sorge vor neuen Gebietsansprüchen Russlands. Die Nato zeigte sich beunruhigt über die russische Truppenpräsenz an der Ostgrenze der Ukraine. „Die Streitmacht ist sehr groß und sehr, sehr einsatzbereit“, sagte der Nato-Oberkommandeur Breedlove.
Die Annexion der Krim könnte für Moskau ein Fass ohne Boden werden. Die Halbinsel ist bettelarm und auf ständige Zuwendungen angewiesen. Ihre Bewohner erwarten sich von den neuen Herren aber noch mehr.
Russische Truppen haben einen ukrainischen Luftwaffenstützpunkt gewaltsam besetzt. Amerika forderte Russland zu Gesprächen mit der Ukraine über die Sicherheit der ukrainischen Soldaten auf.
Frank-Walter Steinmeier versichert der Kiewer Übergangsregierung die Unterstützung Deutschlands - versucht aber, Moskau nicht unnötig zu provozieren. Bei Gesprächen im Osten der Ukraine trifft der Außenminister auf problematische Machtverhältnisse.
Die Swoboda-Partei belastet die ukrainische Regierung, ist aber nicht ihr einziges Problem. Auch die Leute in der Regierung, die des Extremismus unverdächtig sind, haben Makel.
Mit einem Besuch in Kiew und Donezk will Außenminister Steinmeier ein weiteres Zeichen der Solidarität der EU mit der Ukraine setzen - und zugleich mahnend den Zeigefinger heben. Die Angst vor weiteren Gebietsansprüchen Russlands in der Ukraine ist groß.
Der einflussreiche Chef des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz ist wegen Korruptionsverdachts festgenommen worden. Er stehe im Verdacht, unter dem gestürzten Präsidenten Janukowitsch 2,9 Milliarden Euro veruntreut zu haben.
Putin-Versteher sind in Wahrheit keine Freunde Russlands. Sie gehen der Gleichsetzung von Führung und Volk der Propaganda Moskaus auf den Leim: Der russische Präsident schadet seinem Land.
Die EU beschließt trotz russischer Proteste den politischen Teil des Assoziierungsabkommens mit der Ukraine - und Kiew kommt gleich mit einer großen Bitte.
Der ukrainische Ministerpräsident fordert, dass Europa sein Land in Zukunft mit Energie versorgt - weil Russland seine Verträge verletze und den Gaspreis verdopple. Bislang ist aber nur der politische Teil eines neuen Pakts zwischen der EU und Kiew unterzeichnet.
Die Gäste bei Illner halten eine weitere Eskalation in der Ukraine für möglich. Doch die Sendung zeigt: Es gibt durchaus Möglichkeiten zu einer Lösung des Konflikts. Vor allem der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher hat gute Ideen.
Warschau spielt politisch eine wichtige Rolle im Konflikt um das Nachbarland. Doch polnische Unternehmen haben Angst, von Moskau abgestraft zu werden - über die Beziehungen zu Russland und die Konsequenzen für die EU.
Er ist der russische Duce: Wladimir Putin sagt, die Rechten herrschen in der Ukraine. Dabei trägt seine eigene Politik faschistische Züge. Er inszeniert sich wie einst Mussolini.
Ein gutmütiges Russland und viele böse Nachbarn - so sieht die Grundeinstellung des russischen Präsidenten aus. Das Verhältnis zwischen seinem Land und dem Rest der Welt beschreibt er als ständigen Abwehrkampf.
Das ukrainische Volk werde die „Annexion der Krim niemals anerkennen“, heißt es in einer Resolution des Parlaments in Kiew. Immerhin: Der russische Verteidigungsminister Schoigu spricht in einem Telefonat mit seinem ukrainischen Kollegen Tenjuch über „Deeskalation“.
Abgeordnete der rechtsextremen Swoboda-Partei greifen den Chef des ukrainischen Fernsehens brutal an, weil der Sender den Auftritt Putins zeigte. Ein Bärendienst an der Demokratiebewegung. Kreml-Anhänger sehen sich bestätigt.
Nur eine Handvoll von Vertrauten hat Zugang zum Präsidenten. Wer dem Westen zu nah steht, gilt als suspekt. Die Herrschaft von Wladimir Putin basiert auf Loyalität, und wer loyal ist, wird nicht fallengelassen.
Spätestens zur neuen Saison sollen die beiden Krim-Klubs Tawrija Simferopol und FK Sewastopol von der ukrainischen in die russische Fußball-Liga wechseln.