Keine Frauen, nur Soldaten
Ein Besuch bei freiwilligen Kämpfern, die im Osten der Ukraine den immer aussichtsloser erscheinenden Kampf gegen die Separatisten und deren russische Helfer führen.
Ein Besuch bei freiwilligen Kämpfern, die im Osten der Ukraine den immer aussichtsloser erscheinenden Kampf gegen die Separatisten und deren russische Helfer führen.
Kurz vor dem offiziellen Beginn ihres Gipfels erhält der ukrainische Präsident Poroschenko Rückendeckung von der Nato. Generalsekretär Rasmussen wirft Moskau vor, das Land anzugreifen. Im umkämpften Osten sollen sich tausende russische Soldaten aufhalten.
Angesichts der jüngsten Vorstöße prorussischer Kämpfer im Osten der Ukraine dringt Kiew vor dem Nato-Gipfel darauf, Amerika und die Europäische Union sollten dem bedrängten Land auch durch Waffenlieferungen helfen.
Bundeslanzlerin Merkel und der ukrainische Präsident Poroschenko haben am Abend über die Situation in der Ostukraine gesprochen. Der prowestliche Staatschef hofft auf eine Feuerpause mit den prorussischen Separatisten.
Es ist eine neue Episode eines unerklärten Krieges: Um das „Blutvergießen im Südosten“ der Ukraine „schnellstmöglich“ zu beenden, stellt der russische Präsident Wladimir Putin kurz vor dem Nato-Gipfel seinen „Handlungsplan“ vor. Kiew spricht von einem Versuch, den „Westen zu täuschen“.
Nur ein Ablenkungsmanöver oder ein ernsthafter Vorschlag? Unmittelbar vor dem Nato-Gipfel präsentiert der russische Präsident einen Sieben-Punkte-Plan für die Ukraine. Er sieht unter anderem einen Gefangenenaustausch vor.
„Wir wollen einen echten Schutz“: Die Ukraine plant nach Angaben von Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk eine Mauer oder einen Zaun entlang der Grenze zum Nachbarland.
Einen Monat nach seinem Verschwinden in der umkämpften Ostukraine hat die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti den Tod ihres Fotojournalisten Andrej Stenin bestätigt. Moskau wirft Kiews Truppen einen „barbarischen Mord“ vor.
Verwirrspiel im Ukraine-Konflikt: Das Präsidialamt in Kiew meldet zunächst eine Einigung mit Russland auf eine permanente Waffenruhe für den Osten des Landes. Moskau widerspricht - und auch die Ukraine rudert zurück.
Auch der Flughafen der Millionenstadt Donezk könnte Gerüchten zufolge wieder in die Hände der Separatisten fallen. Die Regierungstruppen sind laut Nato-Kreisen den von Russland unterstützen Rebellen schmerzlich unterlegen.
Die EU will am Mittwoch ein neues, verschärftes Sanktionspaket gegen Russland schnüren. Als Idee zirkuliert auch der Vorschlag, Russlands Verteidigungsminister die Einreise in die EU zu verwehren.
Auf dem Nato-Gipfel will das Bündnis eine stärkere Präsenz in Osteuropa beschließen. Moskau kündigt nun als Reaktion eine neue Militärdoktrin an: Der russische Sicherheitsrat spricht von einer „äußeren militärischen Bedrohung“.
Die ukrainische Armee hat sich nach heftigen Kämpfen vom Flughafen Luhansk zurückgezogen. Nach Angaben der Armee sind auch russische Panzer an den Gefechten beteiligt. Präsident Poroschenko sagt, Russland habe mit einer „direkten und offenen Aggression“ begonnen.
Die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine kündigen eine weitere Großoffensive an. Sie haben offenbar noch immer Hunderte ukrainische Soldaten und freiwillige Kämpfer umzingelt. Derweil tauschen Kiew und Moskau Gefangene aus.
Kiew bereitet die erste Parlamentswahl seit dem Sturz des autoritären Präsidenten Janukowitsch vor, während russischen Truppen im Südosten des Landes intervenieren.
Der russische Präsident zeigt sich erfreut über die „ernsthaften Erfolge“ der Separatisten im Osten der Ukraine. Seine Wortwahl verrät, welche Ziele hinter Moskaus immer weniger verdeckter Militäroperation stecken könnten.
Die Ukraine reagiert auf den Konflikt im Osten des Landes und führt die Wehrpflicht wieder ein. Unterdessen berät der UN-Sicherheitsrat in New York über Satellitenbilder der Nato, die einen russischen Einmarsch belegen sollen.
Rückschläge im Kampf gegen die Separatisten und ihre russischen Kampfgenossen setzen den Präsidenten der Ukraine immer stärker unter Druck.
Nach Angaben des Sicherheitsrats in Kiew hat das russische Militär die Stadt Nowoasowsk im Südosten der Ukraine übernommen. Der ukrainische Präsident Poroschenko spricht von einer russischen Intervention. Bei der Nato ist von „deutlich mehr“ als tausend russischen Soldaten die Rede.
Nach Angaben des Sicherheitsrats in Kiew hat das russische Militär die Stadt Nowoasowsk im Südosten der Ukraine übernommen. Der ukrainische Präsident Poroschenko spricht von einer russischen Intervention.
In einem Telefonat mit Russlands Regierungschef Putin hat Bundeskanzlerin Merkel mehr Klarheit verlangt, was die angebliche Präsenz russischer Soldaten in der Ukraine betrifft. In Kiew demonstrierten derweil Hunderte für mehr Hilfe für die eigenen, eingekesselten Truppen.
Der ukrainische Präsident Poroschenko will mit einer vorgezogenen Parlamentswahl seine Macht festigen. Doch noch fehlt ihm die Partei dazu. Das könnte sich bald ändern. Eine Analyse.
Wladimir Putin und Petro Poroschenko haben sich nach Angaben aus dem Kreml geeinigt, wie mit künftigen Hilfslieferungen in die Ostukraine umgegangen werden soll. Dort wird weiterhin heftig gekämpft.
Die Präsidenten Putin und Poroschenko sind in Minsk zu einem Krisengipfel zusammengekommen. Zuvor hatte ukrainisches Militär russische Soldaten festgenommen. Laut Moskau war die Patrouille „zufällig“ in die Ukraine gelangt.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat das Parlament seines Landes vorzeitig aufgelöst. Die vorgezogenen Neuwahlen seien „Teil seines Friedensplanes“, teilte Poroschenko mit.
Die russische Lastwagenkolonne mit Gütern für die Ostukraine ist gerade erst zurückgekehrt, da kündigt Außenminister Lawrow einen zweiten Konvoi an. Die Ukraine wirft Moskau vor, eine neue Front zu eröffnen.
Als „Faschisten“ beschimpfen die Separatisten im Osten der Ukraine die Regierung in Kiew, doch dort regiert das Erbe der Unabhängigkeitsbewegungen. Wie Faschisten führten sich dagegen die Separatisten selbst auf.
Während in Kiew Präsident Poroschenko die Unabhängigkeit seines Landes mit einer Militärparade feiert und Milliardeninvestitionen in die Armee ankündigt, führen die Separatisten in Donezk gefangene Soldaten öffentlich vor.
Bei ihrem Besuch in Kiew hat Angela Merkel der Ukraine finanzielle Hilfen und diplomatische Unterstützung zugesagt. Von einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland hält sie trotz der jüngsten Eskalation derzeit nichts.
Bundeskanzlerin Merkel hat bei ihrem Besuch in Kiew eine Kreditbürgschaft über 500 Millionen Euro für die Energie- und Wasserversorgung der Ukraine angekündigt. Weitere 25 Millionen Euro Hilfe sollen für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt werden.
Der Hilfskonvoi aus Russland hat die Stadt Luhansk in der Ostukraine erreicht und mit diesem eigenmächtigen Vorstoß Empörung ausgelöst. Während Kanzlerin Merkel für Gespräche nach Kiew reist, droht Amerika mit neuen Sanktionen.
Der Anschluss der Krim an Russland wurde nun auch fußballerisch vollzogen. Die Schwierigkeiten im Sport sagen viel über Putins Herrschaftssystem.
Prorussischen Separatisten zufolge sind erste Lastwagen mit Hilfsgütern im ukrainischen Luhansk angekommen. Der umstrittene russische Konvoi war zuvor ohne Kiews Einverständnis über die Grenze gefahren.
Die ukrainische Regierung setzt auf die Bundeskanzlerin, um den Konflikt mit Russland zu lösen und beim Wiederaufbau des Landes. Am Samstag reist Angela Merkel nach Kiew.
Obwohl die Gefechte in der Ostukraine weitergehen, gibt die Bundesregierung den Dialog mit dem Kreml nicht auf. Kurzfristig soll eine militärische Eskalation verhindert werden - wie sieht aber eine langfristige Lösung aus?