Die trüben Sterne von Tokio
Carpe Noctem: Atsuhiro Yoshidas philosophischer Episodenroman navigiert durch japanische Straßenschluchten und Irrgärten.
Carpe Noctem: Atsuhiro Yoshidas philosophischer Episodenroman navigiert durch japanische Straßenschluchten und Irrgärten.
Die Ampelkoalition macht Druck: Die deutsche Wirtschaft soll weniger abhängig von China werden. Doch das ist leichter gesagt als getan.
Die Bundesliga-Winterpause beginnt diesmal schon im November. Eintracht Frankfurt will in dieser Zeit neue Märkte in Asien erschließen – und hat dafür einen besonderen Botschafter auserkoren.
Japans Justizminister Yoshihisa Furukawa erklärte am Dienstag in einer Pressekonferenz, dass Tomohiro Kato, der 2011 zum Tode verurteilt wurde, nun hingerichtet wurde. Dieser hatte 2008 bei einer Amokfahrt sieben Menschen getötet.
Das Umbrella House des japanischen Architekten Kazuo Shinohara beantwortete schon 1961 Fragen, die sich heute dringlich stellen. Jetzt ist es von Tokio nach Weil am Rhein verpflanzt worden. Das Haus galt als Kritik am japanischen Metabolismus.
Siebzehn Jahre lang arbeitete Wang Zhi’an für das chinesische Staatsfernsehen. Dann fiel er in Ungnade. Jetzt veröffentlicht er Videokommentare aus der Ukraine – und erreicht damit Hunderttausende Zuschauer.
Der Vulkan „Sakurajima“ auf der Insel Kyushu gehört zu den aktivsten in Japan. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Großstadt Kagoshima mit knapp 600.000 Einwohnern.
Auf der japanischen Insel Sado wurden seit dem 12. Jahrhundert Silber und Gold geschürft. Problem: Dabei soll Japan auch koreanische Zwangsarbeiter eingesetzt haben. Südkorea wirft Japan vor, dies bei ihrem UNESCO-Antrag bewusst verschwiegen zu haben.
Eine 300 Meter hohe Rauchwolke steigt auf, glühendes Gestein schießt aus dem Krater: Im Süden Japans müssen Dutzende Menschen ihre Häuser verlassen und sich in Sicherheit vor dem Vulkan Sakurajima bringen.
Zwei deutsche Stabhochspringer ziehen ins Finale ein, auch die Frauen-Sprintstaffel ist beim Kampf um die Medaillen dabei. Der achte Wettkampftag der Leichtathletik-WM im Überblick.
Der Gouverneur der Bank von Japan, Haruhiko Kuroda, hat gegen die Händler an den Anleihemärkten gewonnen. Für wie lange?
Der Inflationsdruck in Japan steigt. Doch anders als die Europäische Zentralbank gibt die Bank von Japan ihre lockere Geldpolitik nicht auf.
Kulturbegegnungen als Schüttelmaschine: Der Film „To the Ends of the Earth“ von Kiyoshi Kurosawa ist eine Fremdheitserfahrung ganz eigener Art.
Ein Rechtsstreit über Entschädigungszahlung für koreanische Zwangsarbeiter belastet die Beziehungen zwischen Seoul und Tokio. Die weltpolitische Lage müsste eigentlich einen Neuanfang erzwingen.
Der neue südkoreanische Präsident strebt eine Annäherung an Japan an. Eine nahende Gerichtsentscheidung steht dieser im Wege. Kann ein Treffen in der japanischen Hauptstadt helfen?
Die als Moon-Sekte bekannte Vereinigungskirche hat in Japan nicht den besten Ruf. Doch Konservative nutzen sie gerne als Wählerreservoir.
Der 41 Jahre alte Arbeitslose soll durch Hass auf eine religiöse Sekte zum Anschlag auf den früheren japanischen Ministerpräsidenten bewegt worden sein. Er fürchtete, dass ihm vor der Tat das Geld ausgehen könne.
In Deutschland wächst der Druck auf die Ampelkoalition, die Laufzeit der drei verbliebenen Atomkraftwerke zu verlängern. Andere Länder machen es vor: In Japan sollen alte Reaktoren wieder ans Netz, in Frankreich sogar neue entstehen.
Abe war ein Antreiber und Regierungschef mit Weitblick. Der Konservative zeigte die Zuversicht des Liberalen. In dieser Hinsicht ist kein Nachfolger in Sicht.
In Tokio hat die Trauerfeier für den ermordeten Ex-Ministerpräsidenten Shinzo Abe stattgefunden. Abes Bruder Nobuo Kishi nennt den Mord einen Terrorakt.
Japan und die Vereinigten Staaten schreiben Russland die Schuld an den großen Schwankungen der Wechselkurse zu, wollen aber nicht intervenieren.
Zahllose Menschen säumen die Straßen in Tokio, in einem Tempel in Tokio erweisen Hunderte dem früheren Ministerpräsidenten die letzte Ehre.
Tokio und Berlin eint die Sorge vor Peking. Auf Flüssigerdgas aus Japan kann Deutschland mit Blick auf den kommenden Winter nicht setzen.
Vinfast ist erst fünf Jahre alt. Die Träume aber fliegen hoch. Mit deutscher Starthilfe wollen die Vietnamesen einer der größten Elektroautohersteller werden.
Nach der Ermordung von Shinzo Abe könnte sich in Japan dessen Herzenswunsch erfüllen: die Änderung der Verfassung. So will es Ministerpräsident Fumio Kishida nach seinem Wahlsieg.
Bei einem Besuch in Japan berät Außenministerin Baerbock über den Ukrainekrieg, die weltweite Lebensmittelknappheit und die Herausforderung durch China in Ostasien. Beide Länder wollen ihre Zusammenarbeit vertiefen.
Die Wartungsarbeiten an Nord Stream 1 beginnen. In Großbritannien wird die Suche nach einem Johnson-Nachfolger unübersichtlich. Und: Was steckt hinter den Großbränden in Rom?
Die Wahl stand im Zeichen des tödlichen Attentats auf den früheren Ministerpräsidenten Shinzo Abe. In Japan beginnt eine Diskussion über die Fehler der Polizei.
Eigentlich war die Wahl am Sonntag ein Triumph für Ministerpräsident Fumio Kishida. Doch die Ermordung seines Weggefährten Shinzo Abe überschattet den Erfolg.
Zwei Tage nach dem Mord am früheren Ministerpräsidenten Shinzo Abe erringt die Regierungskoalition einen deutlichen Wahlsieg. Die Liberaldemokraten steuern am Wahlabend auf das beste Ergebnis seit 2013 zu.
Zu Beginn ihres Besuchs in Japan macht Außenministerin Baerbock Halt in Nagasaki. Knapp 77 Jahre nach dem Atombombenabwurf über der Stadt hält sie dort ein Plädoyer für die atomare Abrüstung.
Japan diskutiert nach dem Attentat auf Shinzo Abe über eklatante Mängel im Personenschutz des früheren Ministerpräsidenten. Achtet das Land, in dem Schusswaffen kaum eine Rolle spielen, zu wenig auf Sicherheit?
Japanische Medien berichten über die Hintergründe des Attentats auf Shinzo Abe. Danach soll die Polizei in der Wohnung des Täters Sprengstoff gefunden haben. Unter dem Eindruck des Attentats wählt Japan heute neue Abgeordnete für das Oberhaus.
Am Tag nach dem Attentat auf Shizo Abe gibt es noch viele Spekulationen über das Motiv des Täters. Offenbar ging es dem Mann eher um Religion als um Politik. Der frühere Ministerpräsident war womöglich gar nicht sein ursprüngliches Ziel.
Der frühere japanische Ministerpräsident Shinzo Abe wird von einem Attentäter niedergeschossen und erliegt später den Verletzungen.