Sie will sterben, am liebsten noch in diesem Jahr
Der Wald. Das Leid. Die Wolken. Worüber denken wir nach, wenn das Leben zu Ende geht? Acht Menschen erzählen uns von ihren Sorgen, ihren Wünschen, von ihren letzten Momenten auf dieser Welt.
Der Wald. Das Leid. Die Wolken. Worüber denken wir nach, wenn das Leben zu Ende geht? Acht Menschen erzählen uns von ihren Sorgen, ihren Wünschen, von ihren letzten Momenten auf dieser Welt.
Mit ungewissen Aussichten bekämpft Ankara den „Islamischen Staat“ und die kurdische PKK. Sicher ist nur eins: Die Spannungen in der Türkei werden sich verschärfen. Eine Analyse.
Vor zehn Jahren mussten zwei Brüder der jungen Türkin Hatun Sürücü noch wegen Mangels an Beweisen vom Mordvorwurf freigesprochen werden. Doch die Mühlen der Justiz mahlten weiter.
Bundeskanzlerin Merkel mahnt die Türkei zum Maßhalten in Umgang mit den Kurden: Das Militär hatte nicht nur IS-Stellungen in Syrien, sondern auch PKK-Einrichtungen im Nordirak bombardiert.
Aus Sicht Ankaras sind der „Islamische Staat“ und die PKK gleichermaßen gefährlich. Eine Aussöhnung mit den Kurden im Land ist durch neue Gewalt in Gefahr.
Seit 1853 diente Prinz Heinrich aus dem Hause Reuß-Köstritz im diplomatischen Dienst als Botschafter in St. Petersburg, dann in Konstantinopel und in Wien. Seine Korrespondenzen spiegeln die europäische Mächtepolitik bis in die Frühphase der wilhelminischen Epoche wider.
Bei Arsenal ohne Perspektive, bei Inter ohne Erfolg – nun versucht es Lukas Podolski in Istanbul. Bei Galatasaray wird der Weltmeister begeistert empfangen. Offen geht sein neuer Klub mit Details zu Podolskis Verdienst um.
Jedes Jahr feiern Tausende auf der „Gay Pride“ in Istanbul - friedlich. Doch dieses Jahr wurden die Demonstranten von der Polizei mit Wasserwerfern und Pfefferspray gewaltsam auseinandergetrieben - angeblich, weil der Marsch in den Ramadan fällt.
Bei den Griechen ist die Regierung von Alexis Tsipras weiterhin sehr beliebt. Das ist durchaus erstaunlich.
Ihren höchsten Feiertag begehen Christen in West und Ost mit einem Abstand von 14 Tagen. Das kann nicht angehen, sagt Papst Franziskus, und will sich mit den Orthodoxen auf einen gemeinsamen Oster-Termin einigen. Daran sind schon andere gescheitert.
Man kann die fünfzehn Millionen Einwohner Istanbuls nicht über einen Kamm scheren. Man sollte nicht einmal versuchen, sie in die eine oder andere Richtung zu drängen, denn sie haben sich im Übergang zwischen Ost und West bestens eingerichtet. Besuchen sollte man sie aber unbedingt.
Der ehemalige Staatspräsident Gül wirbt nach der Wahl in der Türkei für eine Koalition. Von der AKP kontrollierte Medien haben Mühe, sich an den Gedanken zu gewöhnen.
Zehntausende Freiwillige haben sich in der Türkei organisiert, um bei der Parlamentswahl am Sonntag die Auszählung zu überwachen und Fälschungsversuche zu verhindern. Erdogans AKP misstrauen sie zutiefst.
Hüftschwingende Männer erobern türkische Bauchtanzbühnen. Dass der männliche Bauchtanz immer populärer wird, liegt nicht nur an der Skurrilität des Auftritts.
Die türkische Verfassung untersagt dem Präsidenten Wahlkampfauftritte, doch Erdogan kümmert das nicht. Am Sonntag redet er in Deutschland.
Euklid Tsakalotos leitet jetzt anstelle von Giannis Varoufakis die Gespräche mit den internationalen Geldgebern. Doch in vielem ähnelt er dem Finanzminister.
Von der Schillerschule nach Indien: Der Frankfurter Lehrer Boris Hillen stellt heute seinen bei S. Fischer erschienenen Roman „Agfa Leverkusen“ vor.
Mit dem Ziel, den Weg nach Konstantinopel zu ebnen, landen britische und französische Truppen auf den Dardanellen. Wie dieser Durchbruchsversuch endet, verrät die Frankfurter Zeitung am 27. April 1915.
Vor 100 Jahren landeten alliierte Truppen auf der türkischen Halbinsel Gallipoli, in dem Versuch, bis Konstantinopel, der Hauptstadt des Osmanischen Reiches, vorzudringen. Nach schweren Kämpfen mit vielen Verlusten mussten sie sich wieder zurückziehen. In Australien gilt die Operation als konstituierend für die Nation.
Der Völkermord an den Armeniern war eine Voraussetzung für die Gründung der Republik. Ihn einzugestehen würde für die Türken bedeuten, diese zu beflecken.
Noch hundert Jahre nach dem Völkermord an den Armeniern kann zu viel Aufmerksamkeit tödlich sein: Wie die Nachfahren der Opfer in der heutigen Türkei leben.
Vor hundert Jahren begann im Osmanischen Reich der Völkermord an der armenischen Minderheit. Viele Türken sahen in den Christen nur Mikroben, die es zu töten galt. Die Grundlagen des Genozids wurden schon lange vorher gelegt.
Die Türkei will mit einer Gegenveranstaltung vom Gedenktag zum Völkermord an den Armeniern ablenken. Ein Lehrstück über Chauvinismus, Geschichtsklitterung und Verdrängung.
Weckruf aus Istanbul: Der Chef der Turkish Airlines sieht europäische Flughäfen gegenüber der Konkurrenz auch in der Türkei ins Hintertreffen geraten.
In türkischen Schulbüchern wird der Völkermord an den Armeniern geleugnet. Stattdessen lernen Zehntklässler, es habe ein „Armenierproblem“ gegeben, das gelöst worden sei.
Unterwegs in Tröglitz, jener Ort, in dem so viele Nazis leben sollen. Es ist natürlich alles ganz anders hier, als man vorher dachte. Aber irgendwann kommt sie doch, die Angst. Sie erfasst jeden.
Im Werk von Anselm Kiefer sind Bücher und Texte heilig. Mich erinnert ihr Anblick stets an meinen ersten Berufswunsch: Maler. Ein Atelierbesuch, ein Abendessen, ein Anliegen: ein Gastbeitrag.
Offenbar mit einer Schrotflinte ist der Mannschaftsbus des türkischen Fußballklubs Fenerbahce Istanbul auf der Rückreise von einem Auswärtsspiel beschossen worden. Der Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Mit Razzien und Festnahmen geht die türkische Polizei gegen mutmaßliche Linksextremisten vor. Die Staatsanwaltschaft veröffentlichte Aufnahmen zweier Männer, bei denen es sich um die Attentäter im Istanbuler Gerichtsgebäude handeln soll.
Wieder fließt Blut in Istanbul: Einen Tag nach einer tödlichen Geiselnahme wird das Polizeipräsidium angegriffen. Eine Täterin soll getötet worden sein. Präsident Erdogan kündigt Entschlossenheit im Kampf gegen den Terrorismus an.
Die tödliche Geiselnahme in Istanbul wertet die Regierung als Angriff auf die Justiz. Sie verspricht, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Ein Überfall auf ein Büro der Regierungspartei endete derweil glimpflich.
Blutiges Ende einer Geiselnahme im Zeichen der Gezi-Proteste. Die Polizei in Istanbul tötet die beiden linksextremistischen Täter, der gefangen gehaltene Staatsanwalt erliegt im Krankenhaus seinen Verletzungen.
Ein großflächiger Stromausfall hat weite Teile der Türkei getroffen. In Istanbul und Ankara stoppten die U-Bahnen. Der türkische Energieminister hält selbst einen Cyber-Angriff für möglich.
In Istanbul hat eine linksextremistische Untergrundgruppe einen Staatsanwalt in ihre Gewalt gebracht und droht mit seiner Tötung. Es geht um einen Prozess im Zusammenhang mit den Gezi-Protesten.
Bei einer Explosion in Istanbul ist ein Mensch getötet worden, drei weitere wurden verletzt. Die Polizei geht von einem Bombenanschlag auf die Zeitschrift „Adimalr“ aus.