Was Sie zu Mossul wissen sollten
In der Millionenstadt wird sich entscheiden, ob der „Islamische Staat“ im Irak militärisch geschlagen wird. Dabei stehen sich viel mehr als nur zwei Konfliktparteien gegenüber.
In der Millionenstadt wird sich entscheiden, ob der „Islamische Staat“ im Irak militärisch geschlagen wird. Dabei stehen sich viel mehr als nur zwei Konfliktparteien gegenüber.
Die Rückeroberung soll deutlich machen: Der Feldzug des „Islamischen Staats“ im Irak ist gescheitert. Doch Iraker, Kurden und Türken als Verbündete trauen sich gegenseitig kaum, und tausende Islamisten haben sich in Mossul verschanzt.
Eine herbe Niederlage für die Terrororganisation: In der eigenen Propaganda gilt das Städtchen Dabiq als Ort für die apokalyptische letzte Schlacht. Jetzt ist sie von Rebellen eingenommen worden.
Der IS steht in Irak unter Druck: Nach einer Blitzoffensive 2014 werden sie zunehmend zurückgedrängt. Jetzt hat sich in Bagdad ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt.
Nach dem Selbstmord des mutmaßlichen Terroristen Jaber Albakr werden immer mehr Details seines Plans bekannt. Nach F.A.S.-Informationen reiste Albakr im September eigens nach Berlin, um das Terrorziel auszukundschaften.
Der Fall Jaber Albakr zeigt: Der Terror ist unter uns. Ein aufschlussreiches Handbuch mit gleichem Titel ist nun erschienen. Der Autor hätte keinen besseren Zeitpunkt wählen können.
Die Großmächte sind sich uneinig über mögliche Lösungen für den Krieg in Syrien. Aber auch an der Front wird die Lage immer unübersichtlicher. Längst kämpfen nicht mehr nur Syrer gegen Syrer.
Ende September soll der Terrorverdächtige Albakr selbst einen Flughafen in Berlin als Anschlagsziel ausgespäht haben. Der Bruder des toten Terrorverdächtigen Albakr glaubt nicht an dessen Selbstmord in der Haft.
Seit dem Selbstmord des Terrorverdächtigen Jaber Albakr wird über die Fehler der sächsischen Behörden debattiert. FAZ.NET erklärt, was über die Vorgänge in Leipzig bekannt ist – und welche Fragen noch unbeantwortet sind.
Ein mutmaßlicher Terrorist begeht nach seiner Gefangennahme Suizid. Das ist ungewöhnlich, sagt Terrorismusforscher Peter Neumann. Im FAZ.NET-Interview warnt er: Viele aktive IS-Kämpfer aus Westeuropa könnten in ihre Heimat zurückkehren.
Vor seinem Selbstmord hatte der mutmaßliche Terrorist Jaber Albakr die drei Syrer, die ihn der Polizei ausgeliefert hatten, als Mitwisser bezeichnet. Diese wehren sich jedoch gegen die Vorwürfe. Sie erhielten nun Drohungen des IS.
Blogger und Aktivisten sind in Bangladesch ins Visier von Islamisten geraten. Die Regierung beschützt sie nicht – sondern bezichtigt die Opfer, den Islam zu verunglimpfen.
Im ZDF läuft heute eine spannende Reportage: In „An vorderster Front“ zeigt Ashwin Raman den Kampf der Peschmerga gegen den IS. An Deutschland richten die kurdischen Kämpfer eine Bitte.
Die türkische Regierung zeigt sich besorgt wegen der wachsenden Spannung zwischen Amerika und Russland. Das Eingreifen beider Supermächte in Syrien bringt die Welt nach Ansicht Ankaras an den Rand eines Krieges mit unabsehbaren Folgen.
Thomas de Maizière war heftig dafür kritisiert worden, dass er den Einsatz der syrischen „Helden von Leipzig“ zunächst nicht gewürdigt hatte. Jetzt hat er sich bei den Syrern bedankt. Ob sie das Bundesverdienstkreuz bekommen sollten, entscheide aber nicht er, so de Maizière.
Zukünftig werden deutsche Soldaten auch ihren Dienst an Bord von Awacs-Flugzeugen an der türkischen Grenze verrichten. Bestimmte Funktionen bleiben ihnen jedoch verwehrt.
Moskau kehrt mit Macht in den Nahen Osten zurück. Putins Strategie zu einer multipolaren Welt scheint aufzugehen. Kann Amerika dabei nur noch zuschauen?
Die irakische Armee, türkische Einheiten und mehrere Milizen bereiten sich auf eine Offensive im Nordirak vor, um Mossul von den Extremisten zu befreien. Doch außer dem Feind IS verbindet sie nichts.
Erfolg oder Armutszeugnis? Nach der Festnahme des Terrorverdächtigen Jaber Albakr gehen die Meinungen über den Polizeieinsatz auseinander. Auch Rechtsextreme haben darauf reagiert.
Die Veröffentlichung eines Mitschnitts, in dem sich Donald Trump der sexuellen Nötigung brüstet, hat die Republikanische Partei erschüttert. Darauf folgte die wohl hässlichste Präsidentschaftsdebatte der Geschichte.
Als Flüchtling nach Deutschland gekommen, wollte der Syrer Jaber Albakr hierzulande Angst und Schrecken verbreiten. Der Fall wirft die Frage auf, ob Asylsuchende generell durch die Geheimdienste überprüft werden können und sollen.
Der in Leipzig gefasste Syrer soll Kontakt zum IS unterhalten haben. Einen Anschlag plante er auch – Ziele waren wohl Berliner Flughäfen und Züge. Welche Lehren ziehen die Sicherheitsbehörden jetzt daraus?
Vor einigen Wochen wurde noch über den Abzug der Bundeswehr aus der Türkei diskutiert. Jetzt wird der Einsatz sogar ausgeweitet. Den Weg dafür hat eine Parlamentarier-Reise in der vergangenen Woche frei gemacht.
1,5 Kilogramm höchstgefährlicher Sprengstoff und ein Mann mit IS-Kontakten: Mit der Verhaftung von Jaber Albakr haben die Behörden offenbar einen verheerenden Anschlag verhindert. Der Innenminister sieht eindeutige Parallelen zu Paris und Brüssel.
Der in Leipzig festgenommene Syrer Jaber Albakr stand in Kontakt mit der Terrororganisation „Islamischer Staat“. Ein Sprengstoffanschlag stand wohl unmittelbar bevor. Der Innenminister sieht daher eindeutige Parallelen zu anderen Attentaten.
Auch beim zweiten TV-Duell hat sich Donald Trump, was den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen angeht, nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Aber auch Clinton hat eine wunde Stelle, bei der sie sich gerne um die Wahrheit drückt. Der FAZ.NET-Faktencheck.
Im zweiten TV-Duell überziehen sich Hillary Clinton und Donald Trump gegenseitig mit heftigen Vorwürfen. Um Fakten geht es dabei meist nur am Rande, wie die FAZ.NET-Videoanalyse zeigt.
In einer düsteren Debatte werfen sich die beiden amerikanischen Präsidentschaftskandidaten immer wieder vor zu lügen. Doch der größte Aufreger ist eine Drohung von Donald Trump.
Der flüchtige Terrorverdächtige Jaber Albakr ist in der Nacht zum Montag in Leipzig festgenommen worden. In seiner Wohnung hatte die Polizei Sprengstoff gefunden, noch ist vieles unklar.
Jetzt beherrscht Trumps Video-Skandal die Debatte, aber auch Hillary Clinton hat mit Skandalen zu kämpfen und wurde beim Lügen ertappt. FAZ.NET zeigt vor der zweiten Fernsehdebatte die größten Schwachpunkte der Präsidentschaftskandidaten.
Nach dem Sprengstoff-Fund in Chemnitz fahndet die Polizei weiter nach dem flüchtigen Mann aus Syrien. Zwei der festgenommen Männer sind derweil wieder frei. Ein dritter blieb in Haft, er könnte tiefer in die Anschlagsplanung verstrickt sein.
Wegen eines technischen Defekts können ausgerechnet die modernsten „Tornados“ der Bundeswehr vorerst nicht abheben. Darunter sind auch Flugzeuge, die für die Aufklärung gegen die Terrormiliz IS eingesetzt werden.
Erstmals seit zwei Wochen hat es keine Luftangriffe auf Aleppo gegeben. Die syrische Armee fordert die Bewohner des Ostteils der Stadt trotzdem zur Flucht auf. Einen Anschlag mit zahlreichen Toten gab es dagegen in einer anderen Stadt.
Sandra Maischberger diskutiert mit ihren Gästen über das ungarische Flüchtlingsreferendum und das Pegida-Gebrüll in Dresden. Die Rechnung der AfD geht in der Sendung nicht auf.
Trotz wieder aufgenommener Friedensgespräche über die Lage in Syrien kommen Russland und Amerika nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Das hat jetzt auch Auswirkungen auf das Atomabkommen.
Seit geraumer Zeit kündigen sie an im Oktober Mossul vom „Islamischen Staat“ befreien zu wollen. Kurz vor der geplanten Aktion geraten die Verbündeten Irak und Türkei jedoch in Streit.