Wer Erdogan keinen Tee serviert, wird verhaftet
Kritiker des „IS“ werden verfolgt, doch der Landesvertreter der Terrororganisation läuft frei herum. Stattdessen wird ein Kantinenwirt verhaftet. Wie konnte es mit der Türkei so weit kommen?
Kritiker des „IS“ werden verfolgt, doch der Landesvertreter der Terrororganisation läuft frei herum. Stattdessen wird ein Kantinenwirt verhaftet. Wie konnte es mit der Türkei so weit kommen?
Die Polizei in Saarbrücken hat einen 38 Jahre alten Syrer mit Verbindungen zum „Islamischen Staat“ verhaftet. Er soll versucht haben, Geld für einen Anschlag zu beschaffen.
Nach den IS-Anschlägen vom Wochenende sprengte sich in der irakischen Hauptstadt abermals ein Attentäter in die Luft. Bisher bezichtigte sich aber niemand des Angriffs. Kurz zuvor war der französische Präsident Hollande in der Stadt eingetroffen.
Kein Land wird derzeit so vom Terror heimgesucht wie die Türkei. Das ist auch eine Folge der Politik von Präsident Erdogan.
Seit Jahren ist der Nachtklub „Reina“ ein Treffpunkt der Reichen und Schönen Istanbuls. Er galt schon lange als mögliches Anschlagsziel. Weil das Attentat dennoch nicht verhindert werden konnte, verhärten sich in der Türkei weiter die Fronten.
Der Täter soll sich als Weihnachtsmann verkleidet haben. Seinen Weg in den Nachtklub schoss er sich frei. Die Gäste flohen in Panik, manche sprangen in den Bosporus. Nun suchen Menschen am „Reina“ nach ihren Angehörigen.
Frankreichs Präsident will mit einer symbolträchtigen Reise in den Irak den Kampf seiner Soldaten gegen den Terror würdigen. In seiner Neujahrsansprache warnte Hollande vor der Gefahr des Nationalismus.
Zwei Selbstmordattentäter haben in einem beliebten Einkaufsviertel von Bagdad Dutzende Menschen getötet. Der „Islamische Staat“ spricht von einem Angriff seiner „Ritter“.
Die von Russland und der Türkei vermittelte Feuerpause für Syrien zeigt, wie sehr sich die Gewichte in der Region verschoben haben. Das Schicksal des vom Bürgerkrieg zerstörten Landes liegt in den Händen mehrerer internationaler Akteure. Amerika steht jedoch nur am Rand.
Nach dem Anschlag in Berlin kritisiert Peter Beuth (CDU) die SPD im Bund und wirft ihr Untätigkeit vor. Die Rückführung in Maghreb-Staaten müsse umgehend geregelt werden.
Rebellen und Assad-Truppen scheinen die ab Mitternacht vereinbarte Feuerpause teilweise zu ignorieren. Aus mehreren Regionen werden weiterhin Gefechte gemeldet. Die Türkei und Russland attackieren den IS.
Die Ermittler kommen im Fall Amri voran, aber längst nicht alles ist geklärt. Ein Überblick über Bekanntes, Vermutetes und unbeantwortete Fragen.
Die Bilder des Terroranschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt gingen um die Welt. Auch weil die Aufarbeitung um den mutmaßlichen Attentäter Anis Amri stockt, bleibt ein Gefühl der Verwundbarkeit.
Ein Verdächtiger im Fall Amri wird freigelassen. Dagegen bestätigt sich die Bindung des Attentäters zum IS. Außerdem wird bekannt, dass die Behörden schon früh von einem Sozialbetrug Amris wussten – und ihn bewusst in Sicherheit wiegten.
„Der Feind ist dort isoliert“: Irakische Streitkräfte nähern sich mit Unterstützung westlicher Luftangriffe abermals Mossul. Die Truppen sind in östlichen Bezirke der Millionenstadt vorgedrungen.
In Jordanien greift die Justiz hart gegen Terroristen durch. Ein Gericht hat fünf Personen zum Tode verurteilt, die alle mit einer Terror-Organisation in Verbindung gebracht werden.
Im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Attentäter von Berlin, Anis Amri, ist in der Hauptstadt eine Person festgenommen worden. Das Bundeskriminalamt durchsuchte Wohn- und Geschäftsräume.
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, würde die Herkunft von Straftätern benennen wollen – als Teil des Tatprofils. Außerdem sagt er: „Ich verstehe nicht, warum Menschen, die für den IS rekrutieren, nur beobachtet werden.“
Der Krieg gegen den IS, das Unglück in Bad Aibling, die Kanzlerin im Krisenmodus – die Fotografen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zeigen ihre Bilder des Jahres.
Die Mehrheit der Deutschen ist für eine stärkere Beteiligung Deutschlands am Kampf gegen die Terrororganisation „Islamischer Staat“. Doch diese Meinung hat eine Grenze.
Der türkische Präsident Erdogan attackiert seinen Nato-Partner: Die Vereinigten Staaten würden direkt verschiedenen Terror-Gruppen helfen. Und dafür habe er sogar Beweise.
Beim Vormarsch auf Al Bab stoßen die Türkei und ihre Verbündeten auf heftige Gegenwehr des „Islamischen Staats“. Zivilisten geraten zwischen die Fronten. Könnte es gar in einer anderen Stadt zu einem „zweiten Aleppo“ kommen?
Nach der Eroberung von Aleppo berichten das Assad-Regime und Russland über angebliche Massaker der Rebellen an Zivilisten. Ein Kreml-Sprecher kündigte zudem neue Friedensgespräche an.
Tausende Menschen sind in der Türkei wegen ihrer Beiträge auf Facebook, Twitter und Co. ins Visier der Behörden geraten. Vielen davon soll der Prozess gemacht werden. Der unkontrollierte Zugang zum Netz wird unterdessen weiter eingeschränkt.
Sahra Wagenknecht gibt der deutschen Politik eine Mitverantwortung am Erstarken des IS, schimpft über den Kapitalismus und lobt den Wettbewerb. Jetzt will sie sogar regieren. Wohin soll das noch führen?
In der umkämpften nordsyrischen Stadt Al-Bab hat es offenbar ein Massaker an Zivilisten gegeben. Die türkische Armee macht die Terrormiliz IS verantwortlich.
Der Anschlag von Berlin bestimmt weiter die Sicherheitsdebatte. Linkspartei-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht gibt der deutschen Politik eine Mitverantwortung für die Schlagkraft der Terrormiliz IS in Europa.
Die Bundesregierung will Abschiebungen nach Tunesien beschleunigen. In der Hauptstadt des nordafrikanischen Landes regt sich dagegen Widerstand.
Nach dem Tod des mutmaßlichen Attentäters von Berlin atmen viele auf. Doch die Ermittlungen gehen weiter. Welchen Weg Anis Amri nach Italien genommen hat, ist nur eine von vielen unbeantworteten Fragen.
Seit langem ist die Bedeutung des Moschee-Vereins „Fussilet 33“ für die salafistische Szene Berlins bekannt. Nach dem Anschlag soll nun ein Verbot geprüft werden. Bisher war das am Personalmangel gescheitert.
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat ein Video veröffentlicht. Es soll den mutmaßlichen Attentäter vom Breitscheidplatz zeigen. Seine Hass-Botschaft richtet sich gegen den Westen.
+++ Berliner Polizei stürmt Moschee-Verein +++ Fingerabdrücke des gesuchten Tunesiers am Anschlags-Lkw gefunden +++ Durchsuchungen in Emmerich, Dortmund und Heilbronn +++ IS bezichtigt sich des Anschlags in Berlin +++ Die Entwicklungen im Liveblog zum Nachlesen.
Während die Evakuierung Ost-Aleppos andauert, warnt der UN-Sondergesandte vor neuen Kämpfen. Viele Menschen hätten Schutz in Idlib gesucht. Die Stadt stehe jetzt im Fokus des Syrien-Konflikts.
Der Tatverdächtige Anis Amri könnte sich noch in Berlin aufhalten. Er soll auf Aufnahmen vor einem Moscheeverein in Berlin-Moabit zu sehen sein. Polizeibehörden fahnden europaweit nach ihm.
Anis Amri soll schon in Italien und Tunesien zu jahrelangen Haftstrafen verurteilt worden sein. Auch in Deutschland wurde gegen ihn ermittelt, er hätte abgeschoben werden sollen. Wo versteckt er sich?
Im Sommer hat ein Bewaffneter in einem Nachtclub in Florida 49 Menschen getötet. Die Angehörigen dreier Opfer geben den Betreibern sozialer Medien eine Mitschuld.