Kurden vertreiben IS-Miliz
Nach dem Überraschungsangriff der Terrormiliz IS haben kurdische Einheiten die nordsyrische Stadt Kobane wieder komplett unter ihre Kontrolle gebracht. Der militärische Erfolg ist überschaubar.
Nach dem Überraschungsangriff der Terrormiliz IS haben kurdische Einheiten die nordsyrische Stadt Kobane wieder komplett unter ihre Kontrolle gebracht. Der militärische Erfolg ist überschaubar.
Nach dem Terroranschlag in Tunesien treten tausende Urlauber überstürzt ihre Heimreise an. Unter den mindestens 38 Toten ist auch ein Deutscher, wie Außenminister Steinmeier bestätigte. Tunesien will jetzt 80 Moscheen schließen lassen.
Drei Anschläge in drei Ländern – und das an einem Tag. Hat der „Islamische Staat“ die Terrorserie organisiert? Eine Analyse.
Ob die drei Anschläge in Tunesien, Frankreich und Kuweit zusammenhängen, ist unklar. Aber alle drei sind Belege dafür, dass sich der gewalttätige Islamismus derzeit nicht auf den Schlachtfeldern des Iraks und Syriens binden lässt.
Die Terrormiliz "Islamischer Staat" bezeichnet den Angreifer als einen „Soldaten des Kalifats“. Tunesiens Regierungschef bestätigt, dass auch Deutsche getötet wurden. Als Reaktion auf die Attacke lässt er bis zu 80 Moscheen schließen.
Bei einem Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee in Kuweit-Stadt sind nach Angaben von Rettungskräften mehr als 20 Menschen getötet worden. Die sunnitische IS-Miliz bekannte sich zu der Tat.
Nach einem Angriff auf eine Gasfabrik nahe Lyon hat die Polizei eine enthauptete Leiche gefunden. Bei dem Opfer handelt es sich offenbar um den ehemaligen Chef des mutmaßlichen Attentäters.
Bei der jüngsten Offensive auf die kurdische Enklave an der syrisch-türkischen Grenze haben Kämpfer der Terrororganisation „Islamischer Staat“ nach Angaben von Aktivisten mehr als 120 Menschen getötet. Der IS setzte auch Selbstmordattentäter ein.
Mindestens 49 Menschen sterben durch einen unerwarteten Überfall von Milizen des „Islamischen Staats“ in Kobane. Die syrische Grenzstadt war Anfang des Jahres nach langen Kämpfen aus der Gewalt des IS befreit worden und schien sicher zu sein.
Die Dschihadisten vom „Islamischen Staat“ versuchen Kobane zurückzuerobern. Südlich der Stadt wurden Dutzende Dorfbewohner ermordet. Beobachter vermuten, dass die IS-Kämpfer über türkisches Gebiet eingedrungen seien. Die Türkei bestreitet das.
Fast 100 junge Frauen sind aus Deutschland in den Nahen Osten gereist um sich der Terrormiliz „Islamischer Staat“ anzuschließen. Die Propaganda der Dschihadisten scheint besonders in einer bestimmten Alterskohorte zu wirken.
Europol will dem IS den Nachschub abschneiden, indem sie Jagd auf deren Social Media-Rekrutierer macht und die Accounts sperren lässt.
Mit einer Razzia im nordrhein-westfälischen Oberhausen ist die Polizei gegen ein Netz mutmaßlicher Versicherungsbetrüger vorgegangen. Sie sollen Zehntausende von Euro erschlichen haben - vermutlich zur Terrorfinanzierung.
Die Terrormiliz IS muss mehrere Rückschläge hinnehmen. Die amerikanische Armee meldet die Tötung eines Anführers der Dschihadisten. Außerdem haben kurdische Kämpfer eine Militärbasis nahe der IS-Hochburg Raqqa eingenommen.
Eine Gruppe jesidischer Kämpfer, die ihre Heimat von der Besetzung durch Kämpfer des Islamischen Staats befreien wollen, wird seit diesem Montag durch die Bundeswehr ausgebildet. Vorbild ist die Kurden-Mission im Irak.
Die Terrormiliz IS hat offenbar Sprengstoff in den historischen Ruinen der syrischen Stadt Palmyra platziert. Wollen die Extremisten das Weltkulturerbe in die Luft sprengen?
Durch Luftangriffe der Amerikaner im Nordirak sind offenbar auch acht deutsche Anhänger des Islamischen Staates ums Leben gekommen. In den Reihen des IS kämpfen Zehntausende Anhänger aus dem Ausland.
Die Drusen in Syrien werden durch radikale Islamisten bedroht - damit gerät auch Israel unter Druck. Angehörige der Bevölkerungsgruppe dienen dort in der Armee und wollen nicht tatenlos zusehen.
Die Nato reagiert mit dem ersten Gefechtsmanöver ihrer neuen „Speerspitze“ in Polen auf „russische Bedrohungen“. Verteidigungsministerin von der Leyen spricht von „rein defensiven Maßnahmen“.
Die Taliban haben an die „Brüder“ des IS einen Brief geschrieben und sie davor gewarnt, nach Afghanistan zu kommen. Weil sie sich in ihrem Herrschaftsanspruch bedroht fühlen, arbeiten sie sogar mit einem einstigen Todfeind zusammen.
Die amerikanische Regierung befürchtet eine Ausbreitung des „Islamischen Staates“ in Afghanistan. Milizen hätten sich in Kämpfer des IS umbenannt, die Rekrutierung nehme zu. Auch die Taliban befürchten neue Konkurrenz.
In der von den Houthi-Rebellen kontrollierten jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Mittwoch mindestens drei Autobomben explodiert. Etwa fünfzig Menschen wurden getötet oder verletzt. Die Rebellen vermuten den „Islamischen Staat“ hinter der Tat.
Anerkannte Flüchtlinge haben das Recht, ihre Familien nach Deutschland zu holen. Für viele Syrer und Iraker aber bedeutet das banges Warten, denn die zuständigen Visastellen sind völlig überlastet.
Mit den Vandalen des IS vor der Tür wird Kulturarbeit im Irak zum Akt nationalen Widerstands. Kultur als Waffe gegen Terrorismus reißt Grenzen ein: Frauen werden gefördert, Iran erscheint nicht länger als Feind.
Die für den „Islamischen Staat“ strategisch wichtige Stadt Tel Abjad an der türkischen Grenze soll zum großen Teil von syrisch-kurdischen Kämpfern eingenommen worden sein. Fiele die Stadt, bliebe den IS-Milizen nur noch ein einziger Grenzübergang.
Aus Angst vor den Dschihadisten des IS sind Tausende Syrer über die Grenze in die Türkei geflohen. Die türkischen Grenztruppen hatten sie zuvor zeitweise an der Einreise gehindert.
Kurdische Truppen und der IS liefern sich derzeit Gefechte um die strategisch wichtige Stadt Tel Abjad. Tausende Syrer sind deshalb bis zur türkischen Grenze geflohen, wurden dort zunächst aber an der Einreise gehindert.
Der Wiederaufbau im Gazastreifen hat nicht begonnen, da droht neue Gewalt – Salafisten fordern die Hamas und Israel heraus. Angesichts der Situation will die Hälfte der Einwohner das Gebiet verlassen, unter anderem nach Deutschland.
In Saudi-Arabien steht auf Drogenhandel die Todesstrafe. Trotzdem floriert das Geschäft. In dem Land, wo weder Kinos noch Theater existieren, suchen Saudis andere Abenteuer.
Bei einer Reihe von Selbstmordanschlägen nördlich von Bagdad sind mindestens elf Menschen getötet worden. Einer der Attentäter soll ein Deutscher gewesen sein. Auch ein Brite habe sich für die Terrormiliz in die Luft gesprengt.
Nur mit ihm werde der Westen die Islamisten besiegen. So hat es der syrische Machthaber Assad stets erzählt und sich damit als das kleinere Übel präsentiert. Es gibt aber keinen Grund, das zu glauben.
Nach internationaler Kritik ist die Prügelstrafe des saudischen Bloggers Raif Badawi abermals ausgesetzt worden. An der Haftstrafe hält Saudi-Arabien aber weiterhin fest.
Das Pentagon hat während einer Debatte im amerikanischen Kongress die Ausgaben für den Einsatz im Irak und Syrien offengelegt. Jüngste Entscheidungen aus Washington sorgen dafür, dass die Kosten weiter steigen dürften.
Der Kampf gegen den „Islamischen Staat“ ist entgegen anders lautender Meldungen bislang kein Erfolg. Deshalb müssen sowohl das Militär als auch die Diplomatie bemüht werden.
Auf den Siegeszug des „Islamischen Staats“ reagiert die Azhar-Universität in Kairo, der „Vatikan des Islam“, mit schrillen Tönen. Für einige westliche Gelehrte haben die Lehrenden nur Hohn und Spott übrig.
So freundlich wie in Italien wird Wladimir Putin kaum irgendwo empfangen. Trotzdem ließ Ministerpräsident Renzi Kritik an seinem Gast anklingen. Und auch die Audienz beim Papst war für den russischen Präsidenten nicht nur angenehm.