Chef des iranischen Atomprogramms ermordet
Irans wichtigster Atomwissenschaftler wurde nahe Teheran in seinem Wagen erschossen. Der Außenminister des Landes macht Israel für den Anschlag mitverantwortlich.
Irans wichtigster Atomwissenschaftler wurde nahe Teheran in seinem Wagen erschossen. Der Außenminister des Landes macht Israel für den Anschlag mitverantwortlich.
Die Islamwissenschaftlerin Kylie Moore-Gilbert wurde in Iran wegen Spionage zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Jetzt ist sie freigekommen – im Rahmen eines Gefangenenaustauschs?
Das unbestätigte Treffen Netanjahus mit Muhammad Bin Salman passt ins Bild der israelisch-saudischen Beziehungen: Man kooperiert, zeigt das aber noch nicht offen. Am Horizont stehen Iran – und ein neuer Mann im Weißen Haus.
Israelische Medien berichten von einem Treffen mit dem saudischen Kronprinzen Muhammad Bin Salman in der Stadt Neom. Gegenstand der Gespräche waren Iran und die Biden-Regierung. Riad dementiert die Berichte.
Im Irak wächst die Furcht, dass es vor Donald Trumps Abschied aus dem Weißen Haus im Januar zu einer Eskalation des Konflikts zwischen Amerika und Iran kommt.
In der Zone befinden sich das Regierungsviertel sowie die Botschaften der Vereinigten Staaten und anderer Länder. Der Angriff erfolgte nach der Bekanntgabe Amerikas, bis Januar weitere Truppen aus dem Land abzuziehen.
Wenn Iran zur Nuklearmacht würde, werden andere Länder aus der Region folgen. Saudi-Arabien betrachtet eine Atombombe als möglicherweise notwendigen Schutz seiner Bevölkerung.
Iran ist moderner, als viele denken: Unser Blick auf das Land wird verzerrt von der Tagespolitik. Dabei ist der historische und kulturelle Reichtum einzigartig. Eine Liebeserklärung.
Zwei israelische Agenten auf einem Motorrad sollen Abu Muhammad al-Masri erschossen haben. Der Angriff habe auf einer Straße in Teheran stattgefunden, heißt es in amerikanischen Medien. Iran weist den Bericht zurück.
Teheran dehnt dem jüngsten Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde zufolge sein Atomprogramm weiter über die Grenzen des einstigen Atomabkommens aus.
Der Tonfall gegenüber den Verbündeten im Nahen Osten dürfte unter Joe Biden ein anderer sein. Aber wie viel Energie wird er in die Konfliktregion überhaupt investieren?
Sie freue sich auf die Zusammenarbeit, teilt Bundeskanzlerin Merkel nach dem Wahlsieg des Demokraten mit. Auch weitere Regierungschefs übermitteln ihre Glückwünsche - doch längst nicht alle.
Zurzeit sitzen vier Deutsche aus politischen Gründen in iranischen Gefängnissen, darunter die Menschenrechtlerin Taghavi. Der Grünen-Abgeordnete Nouripour wertet dies als Zeichen, dass Deutschland von Iran „nicht mehr privilegiert behandelt wird“.
Iran greift Venezuela mit Treibstofflieferungen unter die Arme. Die beiden Staaten, die von Amerika mit Sanktionen belegt sind, schließen sich immer enger zusammen – und Venezuela wird zur Drehscheibe für illegale Aktivitäten.
Wie funktioniert eine Familie, wenn die Partner aus verschiedenen Ländern kommen? Wird das Leben reicher – oder wird es konfliktreicher? Interkulturelle Paare streiten nicht nur über die deutsche Tradition des Abendbrots. Darüber aber auch.
Die meisten Europäer bibbern für Biden. Von Benjamin Netanjahu über Muhammad Bin Salman bis Kim Jong-un würden aber auch viele Politiker Trump vermissen. Andere geben sich gleichgültig. Ein Überblick unserer F.A.Z.-Korrespondenten.
Der Kopf einer iranischen Schleuserbande steht zurzeit vor dem Düsseldorfer Landgericht. Sie sollen maßgeschneiderte Pakete verkauft haben – von der Visa-Beschaffung über Flughafen-Transfer bis zur Beratung für das Asylverfahren.
Israel und Sudan wollen ihre Beziehungen normalisieren. Doch trotz der Annäherung erheben in Khartum die Israelfeinde wieder ihre Stimme.
Rafael Grossi leitet die Internationale Atomenergiebehörde in Wien. Vor seinem Antrittsbesuch in Berlin am Montag spricht er über Konflikte mit Iran - und über den deutschen Atomausstieg.
Die neue Machtbalance im Nahen Osten macht die Normalisierung mit Israel möglich. Doch das Thema Palästina bleibt in Arabien emotional aufgeladen.
Die Vereinigten Staaten werfen der Regierung in Teheran eine versuchte Einmischung in die Präsidentenwahl vor. Fünf iranische Organisationen werden nun mit Strafmaßnahmen belegt.
In mindestens vier Bundesstaaten haben Wähler Droh-Mails erhalten. Amerikanische Geheimdienste sagen: Dahinter steckt Iran. Teheran weist die Vorwürfe prompt zurück. Auch Russland wird verdächtigt.
Seinen schlechten Ruf hat der MAD zum Teil selbst verursacht. Undichte Stellen gefährdeten Ermittlungen beim KSK. Nun soll alles besser werden – denn nicht nur vor Rechtsextremen muss die Truppe geschützt werden.
Damit kann Iran ab sofort wieder Waffen im- und exportieren. Die Vereinigten Staaten hatten versucht, das zu verhindern. Durch ihren Ausstieg aus dem Atomdeal war das jedoch nicht möglich.
Ihre doppelte Staatsbürgerschaft wurde ihr zum Verhängnis: Fünf Jahre Haft wegen angeblicher politischer Straftaten lautete das Urteil gegen die Französin Fariba Adelkhah. Nach einigen Monaten kann die Islamwissenschaftlerin das Gefängnis nun zumindest vorerst verlassen.
Im Fokus des Alternativen Nobelpreises stehen in diesem Jahr Menschenrechtler und Aktivisten, die weltweit weniger bekannt sind. Die Auszeichnungen gehen nach Iran und Belarus, Nicaragua und Amerika.
Weil die iranische Regierung fast 90.000 Gefangene wegen der Gefahr des Coronavirus freigelassen, politische Häftlinge von der Maßnahme aber ausgenommen hatte, war die Frauenrechtlerin in den Hungerstreik getreten.
Inmitten aller Kriegs- und Vernichtungsrhetorik: Eine israelische Agentenserie wagt sich an den Israel-Iran-Konflikt – mehr Aktualität geht kaum.
Wegen massiver Menschenrechtsverstöße verhängt Washington wiederholt bilaterale Strafmaßnahmen gegen Teheran. Im UN-Sicherheitsrat gelang es den Vereinigten Staaten jedoch nicht, eine Mehrheit für Sanktionen zu gewinnen.
Ein rationaler Diskurs im Streit um das Atomabkommen mit Iran ist zwischen den Europäern und den Vereinigten Staaten nicht mehr möglich. Das ist fatal.
Die Vereinigten Staaten wollen wieder UN-Sanktionen gegen Iran. Die Europäer stellen sich quer. Wer ist im Recht?
Nach der Hinrichtung des Ringers Navid Afkari in Iran kommen Fragen nach Sanktionen auf – auch was die Olympischen Spiele betrifft. IOC-Vizepräsident John Coates erstaunt dabei mit einer Aussage.
Christine Wunnickes neuer Roman „Die Dame mit der bemalten Hand“ setzt ihre Reihe von Vergangenheitsfiktionen auf schönste, klügste und witzigste Weise fort.
Im Weißen Haus werden mehrere Abkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrein unterzeichnet. Netanjahu sieht seine Politik der Stärke bestätigt. Den Nahostkonflikt beenden dürfte das nicht.
Mitten im amerikanischen Wahlkampf schließen Israel, die Emirate und Bahrein Friedensabkommen. Sie markieren das Ende eines Trends und vertiefen die neue Blockbildung im Nahen Osten.
Die Hinrichtung des Ringers Navid Afkari sorgt für internationale Bestürzung. Einen Ausschluss von den Olympischen Spielen hat Iran aber deswegen nicht zu befürchten.