Iran und Schweden vollziehen Gefangenenaustausch
Teheran drängte lange auf die Freilassung eines Iraners, der in Schweden wegen der Beteiligung an Massenhinrichtungen verurteilt worden war. Nun gibt es einen Gefangenenaustausch – und prompt Kritik.
Teheran drängte lange auf die Freilassung eines Iraners, der in Schweden wegen der Beteiligung an Massenhinrichtungen verurteilt worden war. Nun gibt es einen Gefangenenaustausch – und prompt Kritik.
Iran habe als Reaktion auf eine Resolution der Internationalen Atomenergiebehörde zusätzliche Zentrifugen in Betrieb genommen, heißt es aus Wien. Aus den Vereinigten Staaten kommt scharfe Kritik.
Moskau erwägt, Gegner des Westens so zu bewaffnen wie dieser die Ukraine. Das zeigt ein Interesse daran, eine direkte Konfrontation zu vermeiden.
Der Wächterrat in Iran hat entschieden, wer zur Präsidentenwahl antreten darf. Das Nachsehen haben Bewerber aus dem Reformlager.
Die jüngste Eskalation im Nahen Osten zeigt die Herausforderungen an einen westöstlichen Dialog. Über die Jahre hat sich daran kaum etwas geändert. Noch immer verkennt der Westen die Situation.
Iran reichert Uran immer mehr und immer höher an. 142 Kilogramm auf beinahe Waffengrad wären genug, um in einem Monat acht Atombomben zu bauen. Auch jüngste politische Aussagen beunruhigen IAEA-Chef Rafael Grossi.
Mehr als 50 Politiker bewerben sich nach dem Tod von Ebrahim Raisi bei einem Hubschrauberabsturz um das Amt des iranischen Präsidenten. Der Wächterrat wird die meisten von ihnen aussortieren.
Die Hamas hat mit ihrem Terror nicht nur Israel in einen Krieg gezwungen, in dem es schuldig wird. Sie orchestriert auch mit Erfolg unsere Gefühle. Die Nobelpreisträgerin zum 7. Oktober und seinen Folgen.
Laut der iranischen Polizei wurden „Symbole des Satanismus, Alkohol und Drogen“ sichergestellt. Bereits im Mai wurden 250 Menschen unter ähnlichen Umständen festgenommen. Mit echtem Satanismus haben die Veranstaltungen nichts zu tun.
Eine angebliche deutsch-iranische Auslandshandelskammer freut sich über den florierenden Handel und versucht, deutsche Konzerne einzuspannen. Die wehren sich gegen die Vereinnahmung aus dem Mullah-Regime.
Im Herzen der Verbotszone: Ein Ensemble um Ali Asghar Dashti berichtet beim Brüsseler Kunstenfestivaldesarts aus seiner iranischen Heimat.
Die Zahl der Staaten, die laut Amnesty Hinrichtungen durchführen, ist auf dem historisch niedrigsten Stand. Doch die Zahl der Exekutionen steigt. Auf Iran entfielen 2023 fast drei Viertel aller Fälle, gefolgt von Saudi-Arabien, Somalia und den USA.
In Iran wird über die Nachfolge des Obersten Führers Ali Khamenei spekuliert. Seit dem Tod Raisis hat Khameneis Sohn Modschtaba erhöhte Chancen.
Eigentlich wurden Mohammad Bagher Ghalibaf Ambitionen auf das Amt des iranischen Präsidenten nachgesagt. Nun begnügt er sich offenbar mit einem anderen Posten.
Der New Yorker Publizist Arash Azizi sagt im Interview, warum Iran auf dem Weg in eine Militärdiktatur ist – und warum der verstorbene Präsident Raisi keine große Lücke hinterlässt.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum handelt es sich um eine Steigerung von 35 Prozent. Die Migranten stammen vor allem aus Afghanistan, Iran und der Türkei.
Schon bei seiner Premiere eroberte Sean Bakers Komödie „Anora“ die Herzen von Publikum und Kritik – und nun auch die der Jury in Cannes. Der kürzlich aus Iran geflüchtete Regisseur Mohammed Rassulof erhält einen Sonderpreis.
Mohammad Rasoulof präsentiert seinen neuen Film „The Seed of the Sacred Fig“ bei den Filmfestspielen in Cannes. Der Film, der um die Goldene Palme konkurriert, reflektiert die Proteste im Iran und Rasoulofs eigene Erfahrungen mit dem Justizsystem.
Zehntausende zogen durch die Straßen von Maschhad und folgten dem Lastkraftwagen mit Raisis Sarg. Auf dem Friedhof des Imam-Reza-Schreins wurde der verstorbene Präsident schließlich beigesetzt.
Irans verstorbener Präsident Ebrahim Raisi wird im Imam-Reza-Schrein beigesetzt, dem wichtigsten Heiligtum des Landes. Dort lässt sich beobachten, wie Religion, Macht und Geld ineinandergreifen.
Im UN-Sicherheitsrat wird tief getrauert um den verstorbenen iranischen Präsidenten – also um einen Mann, der den Beinamen „Schlächter von Teheran“ hat. Auch die Reaktionen der EU und des Kanzlers zum Tod Raisis empören.
Bei der Suche nach der Absturzstelle des Präsidenten bat Iran die USA und die Türkei um Hilfe. Offenbar war Teheran in heller Panik.
Durch den plötzlichen Tod des Staatspräsidenten Raisi steht Iran vor Neuwahlen. Hoffnung auf eine Änderung der Politik gibt es laut Alex Vatanka vom Middle East Institute nicht. Chamenei habe das letzte Wort.
Joe Biden bezeichnet den den Haftbefehl-Antrag des IGH gegen Netanjahu als „empörend“. Berlin äußert sich zurückhaltender – und spricht von einem „unzutreffenden Eindruck“, der entstanden sei. Der Überblick.
Nach dem Tod von Raisi muss Iran innerhalb von 50 Tagen einen neuen Präsidenten wählen. Im Südwesten droht wieder Starkregen. Und in Frankfurt beginnt ein Mammutprozess. Der F.A.Z.-Newsletter.
Auf den Hubschrauberabsturz folgt eine Neuwahl Ende Juni. Der iranischen Bevölkerung gibt das die Chance, ihre Wut auszudrücken.
Der Oberste Führer Ali Khamenei hält die Zügel in Teheran weiter in der Hand. An einem Scheideweg wird Iran erst stehen, wenn er selbst stirbt.
Nach dem Tod Raisis muss in 50 Tagen ein neuer Präsident gewählt werden. Irans Verbündete sprachen ihre Trauer aus. Eine Beleidsbekundung der EU ruft Kritik hervor.
Folgenlos dürfte der Hubschrauberabsturz nicht bleiben. Schon deshalb nicht, weil Persönlichkeiten und persönliche Beziehungen immer eine Rolle spielen.
In Israel glaubt man nicht, dass Raisis Tod viel an Irans Außenpolitik ändern wird. Manche hoffen aber, das Regime werde jetzt innenpolitisch beschäftigt sein.
Nach Raisis Tod ist der bisherige Vizepräsident Mohammad Mokhber an seine Stelle getreten. Bisher diente er als Schlüsselfigur in Irans „Widerstandsökonomie“.
Bei dem Absturz des Hubschraubers hat es keine Überlebenden gegeben. Unter den Toten: Präsident Raisi und Außenminister Amirabdollahian. Der Islamischen Republik droht eine politische Krise.
Der EU-Ratspräsident äußert „aufrichtiges Beileid“ zum Tod des iranischen Präsidenten. Auch die Hamas, Xi, Putin und Meloni melden sich zu Wort. Israel teilt mit: „Wir waren es nicht.“