Was fehlt? Was quält?
Drei Neuerscheinungen über die Europäische Union zeigen, dass oft nationalstaatliche Perspektiven den Blick auf die Krise trüben.
Drei Neuerscheinungen über die Europäische Union zeigen, dass oft nationalstaatliche Perspektiven den Blick auf die Krise trüben.
Mehrere Asylbewerber sollen einen Anschlag „mit Waffen oder Sprengstoff“ in Deutschland geplant haben. Die Syrer wurden am frühen Morgen bei Razzien in vier deutschen Städten festgenommen.
Ein Bericht von NRW-Innenminister Herbert Reul offenbart brisante Informationen: Türkische Sicherheitsbehörden unterstützen Aktivitäten der Rockergruppe Osmanen Germania in Deutschland. Die Kontakte reichen bis in Erdogans Regierung.
Neun Motorräder, 15 Kutten, 13 Messer, ein Gewehr, ein Revolver, eine Armbrust und mehr als 60.000 Euro Bargeld sind bei der Großrazzia in Nordrhein-Westfalen beschlagnahmt worden. Festnahme gab es keine.
Der Attentäter von Turku bestreitet weiterhin ein terroristisches Motiv und eine Mordabsicht. Nun wird bekannt: Sein gewalttätiges Verhalten fiel bereits in Nordrhein-Westfalen auf.
Fake-News verbindet man eigentlich mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Nun ist aber auch in Nordrhein-Westfalen ein Fall aufgetaucht – der Innenminister spricht von einer dreisten Fälschung.
Der bisherige Präsident des Verbands Deutscher Zeitungsverleger, Stephan Holthoff-Pförtner, wechselt in das Kabinett Laschet. Auch andere bekannte Gesichter wie der Europapolitiker Reul gehen nach Düsseldorf.
„Beschämend“ und der „falsche Weg“: Die Reaktionen auf die Entscheidung Trumps, das Klimaabkommen neu zu verhandeln, fallen verheerend aus. Kanzlerin Merkel zeigte sich in einer ersten Reaktion kämpferisch – Hoffnung verbreiten auch andere.
Der designierte Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten hat wohl die Gäste bei Frank Plasberg bezaubert. Selbst FDP-Chef Lindner ist entzückt. Doch kommt nach dem rasanten Aufstieg bald der tiefe Fall?
Wegen Verhaftungen von Journalisten könnte die Visafreiheit für die Türkei erst 2018 erteilt werden, sagt der Vize-Präsident des EU-Parlaments Graf Lambsdorff. Der ehemalige „Cumhuriyet“-Chefredakteur Dündar kritisiert die Bundesregierung als zu nachgiebig.
Frankreich hat nun doch den ehemaligen Finanzminister Pierre Moscovici als EU-Kommissar nominiert. Das stößt auf heftige Kritik - steht er doch für die übermäßigen Haushaltsdefizite des Landes.
Ein großer Schwung EU-Kritiker kommt neu ins Europaparlament. Christ- und Sozialdemokraten werden enger zusammenrücken. Das paradoxe Resultat könnte sein: mehr Europa.
Die Wut über die Regelungswut in Europa ist groß. Niemand will es gewesen sein. Aber eigentlich waren alle dafür. Eine europäische Reise durch das geregelte Leben von Glühbirnen, Duschköpfen und Staubsaugern.
Die Unterhändler von Union und SPD sind sich einig, dass die Finanztransaktionssteuer rasch kommen soll. Finanzminister Schäuble verabschiedet sich derweil offenbar von dem Ziel, 2015 mit dem Schuldenabbau zu beginnen.
Es war eine schlichte Frage: Unterhält ein Rundfunkrat des Westdeutschen Rundfunks geschäftliche Beziehungen zu dem Sender? Die Antwort kam erst nach einigen Prozessen, sieben Jahre später.
now. BRÜSSEL, 11. April. Die Gruppe der 42 CDU/CSU-Abgeordneten in der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) fordert den Rücktritt des Leiters des ...