Mandat
Bevor Wahlsieger David Cameron in Großbritannien ein Referendum über den Verbleib in der EU abhalten kann, muss seine Regierung aufs Tempo drücken - und Reformen anstoßen, die allen in der EU nützen.
Bevor Wahlsieger David Cameron in Großbritannien ein Referendum über den Verbleib in der EU abhalten kann, muss seine Regierung aufs Tempo drücken - und Reformen anstoßen, die allen in der EU nützen.
Eigentlich wollte der britische Premierminister David Cameron sein Volk 2017 über den Verbleib Großbritanniens in der EU abstimmen lassen. Nach seinem Wahlsieg drückt er aufs Tempo - und will schon 2016 an die Urnen rufen.
Das Referendum über Großbritanniens Zukunft in der EU kommt. Damit die Briten nicht für einen Ausstieg stimmen, soll Finanzminister George Osborne in Brüssel Reformen erkämpfen.
In Großbritannien werden die Erfolge und Niederlagen der einzelnen Wahlkampagnen aufgearbeitet. Der Gewinner Cameron bestätigte seine wichtigsten Minister, während bei der Labour Party und den Liberalen neues Führungspersonal gesucht wird.
Nirgendwo ist der Kampf um Auf- und Abstieg so spannend wie in Deutschland. Doch auch in den anderen Top-Ligen Europas gibt es Platz für Nervenkitzel, bühnenreife Dramen und echte „Fußball-Märchen“.
Deutsche Aktien starten etwas schwächer in den Tag. Nach dem Absturz eines Militärtransporters von Airbus fällt der Kurs des Flugzeugbauers.
Nach dem Absturz eines Militärtransporters in Spanien lassen Großbritannien und Deutschland ihre Flugzeuge am Boden. Frankreich schränkt die Flüge ein. Und Airbus macht weiter wie bisher mit Produktion und Testflügen.
Der englische Dampfer „Lusitania“ sinkt mit knapp 1200 Passagieren. Wie der deutsche Angriff auf internationaler Ebene für Furore sorgt, berichtet die Frankfurter Zeitung am 9. Mai 1915.
David Cameron hat allen Wahrscheinlichkeiten getrotzt und kann nun wieder allein in Westminster regieren. Die einzige Gefahr im Parlament kommt von links.
Das Ergebnis knapp, die Regierungsbildung schwierig: Das hatten vor der Wahl in Großbritannien alle Umfragen ergeben. Nach dem Triumph der Konservativen soll die „offensichtliche Verzerrung“ unabhängig untersucht werden.
Das britische Abstimmungsergebnis hat das politische Brüssel geradezu gelähmt. Das drohende Dauergezänk mit Wahlsieger Cameron und die Gefahr eines EU-Austritts Großbritanniens drückt die Stimmung gen Null. Kommissionspräsident Juncker lässt bereits ausrichten, was „nicht verhandelbar“ sei.
Zusätzliche Starter für Niederlande, England und Irland ++ Italien punktet für die Champions League ++ Bei Eintracht herrscht Unruhe ++ Fußball kompakt am Freitag.
Die antieuropäische Ukip hat viele Stimmen gewonnen, aber nur einen Sitz errungen. Ausgerechnet ihr Vorsitzender Nigel Farage hat die Mehrheit verfehlt, weshalb er nun die Konsequenzen zieht. Allerdings nicht, ohne sich eine Hintertür offenzuhalten.
Mit einem pro-schottischen Wahlkampf hat die SNP die Labour-Partei in Schottland vernichtend geschlagen. In den kommenden Jahren dürften die schottischen Abgeordneten auch den Konservativen das Leben so schwer wie möglich machen.
Am Morgen nach der Wahl steigen am Londoner Finanzmarkt die Kurse. Aber es mischt sich Sorge in die Erleichterung: Die Gefahr eines britischen EU-Ausstiegs wird endgültig zum wirtschaftlichen Standortrisiko.
Mit dem Rückenwind seines triumphalen Wahlsiegs wird Premierminister David Cameron über das künftige Verhältnis Großbritanniens zur EU verhandeln – und auf Zugeständnisse dringen. Was werden die Europäer ihm anbieten?
Der konservative britische Regierungschef darf weiter regieren – vermutlich sogar ohne Koalitionspartner. Seine Gegner haben herbe Niederlagen erlitten. Eine ganze Reihe von Rücktritten steht bevor. Vor allem die politische Karriere von Labour-Chef Ed Miliband dürfte vorerst beendet sein.
Die massiven Verluste von Labour vor allem in Schottland sind eine herbe Enttäuschung für den Spitzenkandidaten Ed Miliband. Schon in der Wahlnacht wurden die ersten Rücktrittsforderungen laut.
++ Britische Konservative haben absolute Mehrheit im Unterhaus ++ Labour-Wähler im Norden wandern zur Schottischen Nationalpartei ab ++ Starke Verluste auch für Liberaldemokraten ++ Der FAZ.NET-Liveticker.
Die Wahl in Großbritannien ist eine spannende Sache. Und eine Geduldsprobe. Erst nach Stunden steht der Sieger fest. Die BBC vertreibt den Zuschauern die Zeit mit allerhand Scharaden. Und mit der Frage: Stimmt unsere Vorhersage oder stimmt sie nicht?
Nach einem knappen Ergebnis sieht das nicht aus, im Gegenteil: Die britischen Konservativen dürften ihre führende Stellung ausgebaut haben. Die Sozialdemokraten haben wohl keine Möglichkeit, mit Hilfe des linken Lagers zu regieren.
Das Vereinigte Königreich steht am Scheideweg. Die Nation ist verunsichert, das einstige Selbstbewusstsein verschwunden. Ob nach der Wahl abermals David Cameron oder Herausforderer Ed Miliband in die Downing Street 10 einzieht, ist auch für Europa entscheidend.
Die englische Ausgabe der „Sun“ warnt vor dem „sozialistischen Wahnsinn“ einer linken Labour-Minderheitsregierung. Auch die anderen Zeitungen in Großbritannien tragen ganz offen und massiv ihre Wahlempfehlungen vor - doch gibt das noch den Ausschlag?
Großbritannien wählt – und die Parteien locken mit stärkeren Eingriffen des Staates: Energiepreise sollen gedeckelt werden, Immobiliengenossenschaften ihre Wohnungen unter Marktwert verkaufen. Viele Briten haben den einst von Maggie Thatcher gepredigten Glauben an den Markt verloren.
Der Dax muss am Donnerstag weitere Verluste hinnehmen. Börsianer machen dafür vor allem steigende Renditen bei Anleihen und die Erholung des Euro verantwortlich.
Ein deutsches U-Boot torpediert das britische Passagierschiff „Lusitania“ vor der irischen Küste. Rund 1.200 Menschen kommen ums Leben. Es ist ein folgenschwerer Fehler, der den Ersten Weltkrieg komplett verändern wird.
Die Briten haben heute die Wahl zwischen zwei sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten. Politisch steht Premier David Cameron für den Aufschwung, Labour-Chef Ed Miliband für mehr Gerechtigkeit. Ist es am Ende eine Entscheidung für das kleinere Übel?
In Großbritannien hat am Morgen die Parlamentswahl begonnen. In Umfragen liegen die Torys von Premierminister Cameron und die Labour-Partei von Oppositionsführer Miliband gleichauf.
Tory oder Labour, hieß es früher bei englischen Wahlen. Diesmal spielen die Parteien ihre eklatanten Unterschiede herunter. Das Kulturleben blickt ratlos auf die mögliche Zeitenwende.
Die Wahl in Großbritannien wird spannend wie nie, der Ausgang ist kaum vorhersagbar. Deshalb wird es besonders schwierig, eine Koalition zu schmieden und eine Regierung zu bilden. Besonders ein Szenario könnte dabei heikle Fragen aufwerfen.
Bei der Wahl zum britischen Unterhaus am 7. Mai gilt ein striktes Mehrheitswahlrecht. Wegen der politischen Entwicklung treten nun seine Schwächen zutage. Einen Willen zur Veränderung gibt es bei den britischen Wählern aber nicht.
Die rechtspopulistische britische Partei Ukip hat einen Kandidaten für die Unterhauswahl am Donnerstag abgezogen. Robert Blay hatte einem Kandidaten mit asiatischen Wurzeln gedroht, ihn zu erschießen.
In der nordirischen Hauptstadt Belfast ist am Freitagmorgen ein früherer Anführer der IRA ermordet worden. Der Getötete war ein wichtiger Befürworter des Friedensprozesses in Nordirland.
Gisela Stuart will ihren Wahlkreis zum fünften Mal für die Labour Party gewinnen. Dabei sieht sie einiges anders als ihr Parteichef. Ihre Muttersprache ist ja auch das Bayerische.
Edinburgh-South war Labour-Territorium. Aber auch in diesem Wahlkreis marschiert nun die Schottische Nationalpartei durch. In den kommenden Wahlen wird sie die Machtverhältnisse in Großbritannien kräftig aufmischen.
Kleine unter den Großen: Alexandra Scott aus Somerset ist Kontrabassistin im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Sie schwärmt von Auftritten in Tokio.