Russland fliegt, unter Mühen
Die Sanktionen gegen die russische Luftfahrt wirken nicht so stark wie erhofft. Aber bis Moskau genug eigene Flugzeuge produziert, dürften viele Jahre vergehen.
Die Sanktionen gegen die russische Luftfahrt wirken nicht so stark wie erhofft. Aber bis Moskau genug eigene Flugzeuge produziert, dürften viele Jahre vergehen.
Washington kündigt die Lieferung weiterer Himars-Raketenwerfer an Kiew an. Präsident Selenskyj wirft Russland vor, die Ukraine als Testfeld für Angriffe gegen andere europäische Staaten zu nutzen. Der Überblick
Die Antoniwka-Brücke bei Cherson ist die wichtigsten Verkehrsverbindung über den Dnipro im russisch besetzten Gebiet. Nun ist fraglich, ob die russische Armee sie weiter verwenden kann.
Laut dem ukrainischen Militär war ein Sturm der Russen im Gebiet Pokrowske erfolgreich. Putin droht dem Westen mit einer weiteren Drosselung der Gaslieferung. Die EU-Kommission will heute ihren Gas-Notfallplan vorstellen.
Über die Nachfolge des Geheimdienstchefs und der Generalstaatsanwältin, die der ukrainische Präsident entlassen hat, gibt es in Kiew Streit.
Die Führung in Kiew ist offensichtlich mit der Arbeit der eigenen Aufklärung unzufrieden und spricht von Verrat. Russland hat der Ukraine im Fall einer Wiederaufnahme von Friedensgesprächen härtere Bedingungen als zuvor in Aussicht gestellt. Der Überblick.
Die EU-Außenminister versprechen Kiew militärische Ausrüstung im Wert von 500 Millionen Euro. Der Außenbeauftragte Borrell nennt Aussagen Orbáns über Energiepreise „komplett falsch“.
In der Ukraine wird gegen mutmaßliche Verräter in den Reihen der Staatsanwaltschaft und des Geheimdienstes ermittelt. Die Verantwortlichen hat Präsident Selenskyj nun suspendiert.
Der ukrainische Präsident meint, sich nicht auf alle Mitarbeiter verlassen zu können. Angesichts von Verrätern feuert er seinen Geheimdienstchef. Russlands Ex-Präsident Medwedew droht der Ukraine mit dem „Jüngsten Gericht“.
Als Reaktion auf den Ukrainekrieg fordert Bundeskanzler Scholz eine „geopolitische EU“. In der F.A.Z. kündigte er unter anderem deutsche Vorschläge in der Migrations- und Verteidigungspolitik an.
Die AfD werde vom Verfassungsschutz „stigmatisiert“ und „terrorisiert“, sagt Alice Weidel. Weil „die Journaille“ „grün-links besetzt“ sei, wolle man alternative Medien gründen oder unterstützen.
Weil er wissentlich gegen EU-Sanktionen verstieß, hat das Oberlandesgericht Dresden einen Leipziger Unternehmer zu mehr als drei Jahren Haft verurteilt. Er hatte Güter mit doppeltem Verwendungszweck geliefert.
Joe Biden und der saudische Kronprinz haben einander die kalte Schulter gezeigt. Angesichts des hohen Ölpreises braucht Biden Riad nun aber und reist ins Königreich. Dort wird triumphiert. Doch auch Saudi-Arabien braucht die Amerikaner.
Der Staatsanwalt spricht von einem „schamlosesten“ und „schädlichsten“ Spionageakte der amerikanischen Geschichte. Das Strafmaß gegen den früheren CIA-Mitarbeiter Joshua Schulte ist noch nicht festgelegt worden.
Baden-Württembergs Verfassungsschützer sehen „hinreichend gewichtige tatsächliche Anhaltspunkte“ für verfassungsfeindliche Bestrebungen in der AfD. Sie stellen damit den ganzen Landesverband unter Beobachtung.
Israel hat sechs palästinensische NGOs als Terrorgruppen eingestuft und Belege für die Vorwürfe verteilt. Neun EU-Staaten reichen die vorgelegten Informationen nicht aus – sie wollen weiter mit den NGOs zusammenarbeiten.
Ilja Jaschin ist unter den wenigen Oppositionellen, die noch in Russland sind, einer der bekanntesten. Nun droht ihm eine lange Haftstrafe.
Der US-Präsident bereist Israel, das Westjordanland und Saudi-Arabien. In Großbritannien verkleinert sich das Feld der Kandidaten für die Johnson-Nachfolge. Und die Deutschen arbeiten im Schnitt ab heute endlich für sich.
Reise in die Welt von gestern: Der litauische Dichter Tomas Venclova schreibt „Variationen über das Thema Erwachen“.
Nicht erst der Krieg gegen die Ukraine hat auf das Problem aufmerksam gemacht. Aber durch ihn sind noch weitere Schwächen gegen Cyberangriffe sichtbar geworden.
Zwei Exilrussen aus der Schweiz wollen die französische Ausgabe des Buchs „Putins Netz“ von Catherine Belton verbieten. Ihre Motive kann man sich denken.
Ein südkoreanischer Beamter wurde 2020 von nordkoreanischen Soldaten erschossen. Südkoreas Justiz untersucht nun, ob die damalige Regierung gelogen hat – um die verbesserten Beziehungen zu Pjöngjang nicht zu gefährden.
Bald verfügt die Ukraine über insgesamt zwölf Himars-Mehrfachraketenwerfer. Russische Berichte, einige bereits zerstört zu haben, bestreitet das Pentagon. Putin droht in Sachen Energie, und der Papst könnte bald in die Ukraine reisen. Die Nacht im Überblick.
Dorota Danielewicz erzählt von Frauen, die aus Belarus flohen.
Russlands Kriegsherr Putin setzt auf unsere Atomisierung und Angst, um den Kontinent neu zu vermessen. Währenddessen zahlen Länder, die überall ukrainische Fahnen aufhängen, Milliarden für russisches Gas. Ein Gastbeitrag.
Drei Gemälde der Sammlung Morozov bleiben in Paris.
Der Cybersecurity-Spezialist Comforte hat eine nicht zu knackende Verschlüsselungssoftware entwickelt. Kreditkartennutzer profitieren davon.
Sicherheitsexperten fordern, strategisch gegen erpresserische Software vorzugehen und Versicherungen dagegen zu verbieten. Die Verfolgung der Täter klammern sie aus – aus guten Gründen.
Per App in den Ruin: Die Generation Z erlebt ihren ersten Crash an der Börse. Das schnelle Zocken am Smartphone wird jetzt für viele zum Verhängnis. Und selbst Investment-Profis haben sich geirrt.
Wer „westliche Werte“ vertreten will, wie es jetzt immer heißt, muss auch für den Individualismus des Westens kämpfen. Die Documenta jedenfalls ist ein Dokument des Antiliberalismus.
Wenige Tage nach seiner Inhaftierung wegen „Hochverrats“ ist der Physiker Dmitri Kolker in Moskau gestorben. Die Verfolgung von Wissenschaftlern hat in Russland zuletzt deutlich zugenommen.
Eine deutsche Serie, auf amerikanischem Niveau produziert? Philipp Käßbohrer und Matthias Murmann von der Bildundtonfabrik zeigen, wie das geht. Zum Beispiel mit der Wirecard-Story „King of Stonks“.
Ein Interview sorgt für Aufregung: Andrij Melnyk greift im Freiheitskampf der Ukraine auch auf umstrittene Ahnen zurück. Kiew rückt von ihm ab.
Eine russische Lehrerin sagt in der Schule die Wahrheit über den Krieg gegen die Ukraine. Sie wird dafür von Schülern, Eltern und Kollegen angefeindet, vom Geheimdienst verhört. Dann flieht sie nach Berlin.
Die Worte des ukrainischen Botschafters in Deutschland über den Nationalisten Stepan Bandera seien inakzeptabel, heißt es aus Warschau. Eine Entschuldigung von Andrij Melnyk sei nicht notwendig.