Druck auf Wahlbeobachter
In Russland hat es während der Parlamentswahl am Sonntag Angriffe auf mehrere Internetportale von kritischen Medien gegeben.
In Russland hat es während der Parlamentswahl am Sonntag Angriffe auf mehrere Internetportale von kritischen Medien gegeben.
Das Militär schaltet den Strom ab, die Demonstranten bringen Fackeln mit: Junge Revolutionäre kämpfen gegen Assads Milizen. Sie haben Angst - aber geben nicht auf.
Der hessische Innenminister Boris Rhein (CDU) bleibt in der Frage eines NPD-Verbots skeptisch. Dies sei ein Weg mit vielen Fragezeichen und Risiken.
Frieden in Afghanistan ist ohne Islamabad nicht möglich. Aber mit Islamabad auch nicht. So treibt der Afghanistan-Einsatz seinem Ende zu, ohne dass sich eine Lösung abzeichnet.
Vor zehn Jahren machte sich in Afghanistan Aufbruchstimmung breit. Nun bestimmt die Abzugsstimmung des Westens die Politik. Im Kampf gegen die Taliban haben sich die Aufbauhelfer und Präsident Karzai auf alte Machtstrukturen eingelassen.
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über die Rechte des Parlaments in der Euro-Krise. Wann ist die Eile so groß, dass das Plenum nicht mehr befragt werden sollte?
In Teheran haben mehrere hundert Iraner das Gelände der britischen Botschaft gestürmt. Sie rissen die britische Flagge herunter, warfen Steine und verwüsteten Büros. Auch die deutsche Schule war betroffen.
Ein Bericht hat den Verdacht einer politischen Verschwörung gegen Dominique Strauss-Kahn wiederaufleben lassen, ein Comeback halten aber selbst enge Vertraute für unwahrscheinlich.
Gegen den mutmaßlichen Helfer der Neonazi-Terroristen, Andre E., ist Haftbefehl erlassen worden. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm unter anderem vor, ein Propagandavideo für die terroristische Vereinigung NSU produziert zu haben.
Als staatliche Behörden dabei ertappt wurden, dass sie mit unerlaubten Methoden private Computer ausspionierten, setzten sofort hehre Versprechungen ein. Geändert hat sich wenig.
Salihs Rücktritt schafft noch keine Stabilität: Aktivisten lehnen das Abkommen ab, fünf Demonstranten wurden getötet. Auch der Kampf um die Macht wird anhalten.
Die pakistanischen Taliban haben angeblich einen Waffenstillstand mit der Regierung in Islamabad erklärt. Vermittler der Regierung führen offenbar Vorgespräche für Friedensverhandlungen.
Niemals vergessen? Die Neufassung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes verstößt gegen Grundwerte des Rechtsstaats. Gegen eine neue Überprüfung von Bürgern wegen MfS-Kontakten spricht, dass sie folgenlos bleiben muss.
Zehn Menschen könnten noch leben, wenn die Geheimdienste ihre Arbeit getan hätten. Es ist Zeit, sie abzuschaffen.
Eine neue Verbunddatei über Rechtsextremismus soll die Zusammenarbeit von Behörden erleichtern. Für die FDP ist das nur eine erste Maßnahme.
Viele Spekulationen über Verwicklungen eines hessischen Verfassungsschützers in Neonazi-Morde scheinen widerlegt. Aber es bleiben Fragen.
War Christopher Marlowe Shakespeare? Diese Frage haben schon viele bejaht. Jetzt schließt sich der Münchner Neurologe Bastian Conrad der These an.
Wo die Liebe hinfällt - Arbeitgeber hätten da gern ein Mitspracherecht. Wenn Mitarbeiter Konkurrenten oder Angehörige unsicherer Staaten lieben, geht das auch den Chef etwas an.
War der Staat auf dem rechten Auge blind? Das kann nur behaupten, wer selbst beide Augen zudrückt. Misstrauen ist gut, der Rechtsstaat ist besser. Nicht jeder Fehler ist gleich ein Systemfehler.
Sollten sich immer mehr Deserteure in Syrien der „Gegenarmee“ anschließen, könnte die Auseinandersetzung um die Macht eine neue Stufe der Eskalation erreichen. Schon jetzt geraten Präsident Assad und seine Entourage in die Enge.
Aus Sicht der Linken im Landtag werden die Geheimdienste nicht scharf genug kontrolliert. Sie fordern mehr Transparenz und Öffentlichkeit.
Berichten zufolge soll es in der Nähe von Damaskus zu Angriffen von Deserteuren auf Militäreinrichtungen gekommen sein. Die arabischen Staaten drohen dem syrischen Regime derweil mit Wirtschaftssanktionen.
Die Menschen lieben diesen Mythos: Das hässliche Entlein wird ein Schwan. Doch psychiatrische Langzeitstudien nehmen uns leider die Hoffnung auf Wunder in Biographien.
Die Parlamentarische Kontrollkommission des Landtags will sich „zeitnah“ mit dem Fall eines ehemaligen hessischen Verfassungsschützers befassen.
Lange stand der islamistische Terrorismus im Fokus deutscher Sicherheitsbehörden. Nach der Entdeckung des rechtsextremen NSU wird die Kritik an den Geheimdiensten schärfer.
Der Verfassungsschützer, der sich am Tatort eines Mordes der Neonazi-Terrorgruppe befand, hegte wohl rechtes Gedankengut. Er war unter dem Spitznamen „kleiner Adolf“ bekannt. In seiner Wohnung wurden Waffen und Auszüge aus Hitlers „Mein Kampf“ gefunden.
Die EU hat die Liste der Personen, deren Guthaben eingefroren werden und die nicht mehr in die EU einreisen dürfen, um 18 Namen erweitert. Damit sind 74 Funktionäre des syrischen Regimes mit Sanktionen belegt.
Nach der von einer rechtsextremen Terrorzelle verübten Mordserie fordert Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) eine Umstrukturierung des Verfassungsschutzes. SPD und Grüne werfen den Behörden Versagen vor.
Die kleine, radikale Partei Laos regiert in Griechenland mit. Die Zeit der Zweiparteiendemokratie geht damit zu Ende. Laos könnte zum unverzichtbaren Mehrheitsbeschaffer werden.
Bundesinnenminister Friedrich hat nach der Neonazi-Mordserie erstmals von „Rechtsterrorismus“ in Deutschland gesprochen. Auch die Kanzlerin warnt vor Rechtsextremismus.
Die Bundesanwaltschaft hat nahe Hannover einen mutmaßlichen Komplizen des Neonazi-Trios festgenommen, das für die Döner-Mordserie verantwortlich sein soll.
Ein Mausoleum hat er schon, bald bekommt Jassir Arafat auch noch ein Museum. Der tote PLO-Chef erinnert die Palästinenser an bessere Zeiten: als sie noch gemeinsam kämpften.
Wegen der möglicherweise rechtsterroristischen Mordserie geraten nun die Sicherheitsbehörden in die Kritik: Politiker fordern Klarheit, ob der Verfassungsschutz eventuell die Täter deckte.
Louis Begley begleitet seinen Anwalt Schmidt in neuenglische Schlafzimmer, Jan Böttcher übt die Tonleitern der Melancholie, und Karl Dedecius kondensiert fünfzig Bände über Polen zu einem: Die F.A.Z.-Romane der Woche.
Im vergangenen Jahr begeisterte er mit der Ausreißergeschichte „Tschick“. Jetzt legt Wolfgang Herrndorf einen literarischen Thriller vor: den grandiosen Wüstenroman „Sand“.
Erst der Polizistenmord von Heilbronn, dann die Selbstmorde von Eisenach. Nun weitet sich der Fall noch auf die Dönermorde aus. Und die Geschichte ist noch nicht zu Ende.