„Die DDR ist unsere Zukunft"
Die Überwachung ihrer Abgeordneten durch den Verfassungsschutz empört die Linkspartei. Dabei haben manche Genossen ihr Weltbild nie verändert, in dem die DDR als vorbildlich gilt.
Die Überwachung ihrer Abgeordneten durch den Verfassungsschutz empört die Linkspartei. Dabei haben manche Genossen ihr Weltbild nie verändert, in dem die DDR als vorbildlich gilt.
Das Bundesinnenministerium will trotz „öffentlicher Proteste“ die Linkspartei und deren führende Politiker weiter durch den Verfassungsschutz beobachten lassen. Parteichef Klaus Ernst spricht von einem „ungeheuerlichen Vorgang“, Gregor Gysi von „einem Skandal“.
Ein Deutscher und ein italienischer Mitarbeiter der Welthungerhilfe sind nach einem bewaffneten Überfall in Pakistan verschleppt worden. Das bestätigten die Außenministerien beider Länder.
Der WDR zeigt die Dokumentation „Tahrir 2011“ vom Beginn des Aufstands. Sie schildert den Freiheitskampf aus der Perspektive der Demonstranten - und der Sicherheitskräfte.
Ein israelischer Hacker hat im Internet die geheimen Kennwörter Dutzender Saudis veröffentlicht. Er ist nur einer kleiner Teil eines großen israelisch-arabischen Datenkriegs.
Den britischen Inlandsgeheimdienst plagen Nachwuchssorgen. Ein Internet-Test soll Abhilfe schaffen. Wer teilnehmen will, muss allerdings zuerst ein anderes Problem lösen.
Innenminister Friedrich (CSU) und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) haben sich auf einen Gesetzesentwurf geeinigt, um künftig tausende gewaltbereite Rechtsextremisten in einer zentralen Datei erfassen zu können.
Die Beobachtermission der Arabischen Liga in Syrien ist gescheitert. Wie geht es nun weiter? Hier und da wird schon angeregt, man könne eine Neuordnung Syriens mit Assad an der Spitze, doch „ohne die anderen“ anstreben.
Im Streit um das iranische Atomprogramm verschärft sich der Ton. Laut „New York Times“ warnt die amerikanische Regierung den iranischen Religionsführer Chamenei vor einer „amerikanischen Reaktion“, sollte Iran die Straße von Hormus blockieren.
Frankreich trauert um den Reporter Gilles Jacquier. Er war vermutlich in eine Falle geraten. Das syrische Regime gerät nun in harsche Kritik von Jacquiers Kollegen - und unter Mordverdacht.
Wieder ist ein iranischer Atomwissenschaftler ermordet worden, wieder beschuldigt Teheran sofort Israel. Nicht ohne Grund: Der Mossad schreckt vor kaum einer „Gegenmaßnahme“ zurück, um Irans Atomprogramm zu bremsen.
In Teheran ist ein Atomwissenschaftler bei einem Bombenanschlag getötet worden. Iran wirft Israel vor, in den Anschlag verwickelt zu sein.
Ein angeblicher Spion des amerikanischen Geheimdienstes CIA ist von einem iranischen Revolutionsgericht zum Tode verurteilt worden. Unterdessen verschärft sich der Atomstreit zwischen Washington und Teheran, nachdem Iran eine weitere Anlage zur Urananreicherung in Betrieb genommen hat.
Mit dem Fernsehen erreicht man ein großes Publikum. Doch dient es auch der Aufklärung, wenn sich die Mächtigen dort erklären? Nicht nur in Deutschland ist das eine Seltenheit.
Die Todesstrafe - das fordert die Staatsanwaltschaft im Prozess gegen den früheren ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak. Er soll bei dem Aufstand vor einem Jahr Gewalt gegen Demonstranten angeordnet haben.
Puppentheater und Waffen aus Gemüse - die syrischen Demonstranten finden immer neue Ausdrucksmöglichkeiten für ihren Protest gegen das Regime. Dieses schreckt dagegen vor keiner Grausamkeit zurück.
Ministerpräsident Erdogan bezeichnet den jüngsten Luftangriff des Militärs als bedauerlichen Irrtum. Der Kurdenkonflikt belastet weiterhin die Innenpolitik der Türkei.
Vor einigen Wochen wurde Burmas bekanntester politischer Häftling entlassen. Jetzt ist „Zarganar“ zum ersten Mal in seinem Leben außer Landes, wo er staunt und erzählt.
Bei ihrem Besuch in Homs haben die Beobachter der Arabischen Liga nach eigenen Angaben „keine besorgniserregenden Entdeckungen“ gemacht. Frankreich kritisierte, die Gruppe habe sich zu kurz in Homs aufgehalten.
Das amerikanische Außenministerium hat dem syrischen Regime in einer Mitteilung mit weiteren Maßnahmen gedroht, sollte es nicht mit der Friedensmission der Arabischen Liga kooperieren. Am Dienstag hatte die syrische Armee den Beschuss von Zivilisten in Homs vorerst eingestellt.
Ein Mitglied der arabischen Beobachtermission in Syrien ist angeblich verletzt worden. Oppositionelle bezeichnete die Mission als einen „weiteren Trick“ des Regimes.
In Damaskus sind zwei Anschläge auf Einrichtungen der Sicherheitskräfte und des Geheimdiensts verübt worden. Dabei wurden nach Behördenangaben mehr als 40 Menschen getötet.
Ungarns Anleihen sind wieder Ramsch. Doch obwohl sich der Wirtschaftsstandort zunehmend verschlechtert, setzt die Regierung ihren eigensinnigen Konfrontationskurs fort.
In Russland demonstrieren derzeit Zehntausende gegen das Ergebnis der Parlamentswahl. Mit dabei ist der Musiker Jurij Schewtschuk, eine Ikone der Opposition. Seine Lieder sind der Soundtrack zu den Protesten gegen das Putin-Regime.
Infrastrukturvorhaben müssen besser erklärt und Betroffene zu Beteiligten werden, sagt Verkehrsminister Peter Ramsauer. Doch der Bürger soll auch Nebenwirkungen wie Lärm akzeptieren.
Sein dramatisches Werk ist ein Manifest des Zweifels. Als Autor und Politiker aber kämpfte er gegen die Herrschaft der Lüge und der Ideologie: Zum Tod Václav Havels.
Mustergültig hat sich in Spanien der Machtwechsel von José Luis Rodríguez Zapatero auf Mariano Rajoy vollzogen. Auf dem neuen Regierungschef ruhen große Erwartungen.
Der Film „In den besten Jahren“ ist nicht unproblematisch, gleichwohl sehenswert: Senta Berger spielt eine Polizistenwitwe, deren Mann von der RAF erschossen wurde.
Zwei spätere Mitglieder des NSU haben 1996 mit dem heutigen NPD-Vorsitzenden Holger Apfel an einer Demonstration teilgenommen. Nach Informationen der F.A.Z. hatte der Thüringer Verfassungsschutz schon 2001 seine V-Leute nicht im Griff.
Als Kricketspieler war Imran Khan Weltklasse. Wie es um seine Qualitäten als Politiker steht, weiß man nicht genau. Manche Äußerungen geben zu Skepsis allen Anlass. Dennoch gilt er vielen als Hoffnungsträger.
Iranische Revolutionsgarden haben im Staatsfernsehen die ferngesteuerte amerikanische Aufklärungsdrohne präsentiert, welche die Luftwaffe vorige Woche abgefangen haben will. Zudem schickte Iran einen Brief an die UN.
Die Verschlüsselungssysteme halten häufig nicht das, was sie versprechen. Das ist nicht verwunderlich, denn sie haben primär den Zweck, Geld zu generieren.
Die verdächtige Postsendung an Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann war ersten Untersuchungen zufolge eine funktionsfähige Briefbombe. Sie stammt von italienische Linksextremisten. Die Sicherheitsbehörden rechnen mit zwei weiteren Briefbomben.
Putin und sein politisch blasser Adlatus Medwedjew bleiben wohl an der Macht. Der Eindruck der Russen, das Wahlergebnis sei hochgefälscht, bringt das Fass zum Überlaufen.
Ob Julian Assange an Schweden ausgeliefert wird, entscheidet nun der englische Supreme Court. Zusammen mit einem Rechercheteam geht der Wikileaks-Gründer derweil gegen Softwarefirmen vor.
Angeblich stürmten „Studenten“ die britische Botschaft. Einige waren jedoch Spezialkräfte der Regierung. Denn Teile des Regimes haben ein Interesse am Konflikt.