Der perfekte Spion
„Abhören von Freunden“, das gehe gar nicht, empört sich die Bundesregierung. Dass geheimdienstliche Tätigkeiten unter Verbündeten aber nichts Neues sind, zeigt der Fall Jonathan Pollard.
„Abhören von Freunden“, das gehe gar nicht, empört sich die Bundesregierung. Dass geheimdienstliche Tätigkeiten unter Verbündeten aber nichts Neues sind, zeigt der Fall Jonathan Pollard.
Weil angeblich der frühere amerikanische Geheimdienstmitarbeiter Snowden an Bord gewesen sein sollte, wurde die aus Moskau kommende Maschine des bolivianischen Präsidenten Morales zur Landung in Wien gezwungen. Nun wartet Morales in Wien darauf, weiterfliegen zu können.
Die Enthüllungen über die Aktivitäten amerikanischer und britischer Geheimdienste sorgen für Aufwallungen. Eine Kanzlerin in Wahlkampfzeiten kann das nicht ignorieren. Also ist Angela Merkel die erste Empörte im Staate und lässt ihren Sprecher einen markigen Vergleich mit dem Kalten Krieg vortragen.
An den internationalen Finanzmärkten sorgen sich derzeit viele Anleger um die Solidität chinesischer Banken. Nicht nur darüber verbietet Peking schlechte Presse. Unfassbar.
Deutschland nimmt den früheren amerikanischen Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden nicht auf. Die Voraussetzungen dafür lägen nicht vor, teilten Auswärtiges Amt und Innenministerium mit. Die Grünen werfen der Bundesregierung Scheinheiligkeit vor.
Putin hatte gesagt, falls Snowden im Land bleiben wolle, müsse er „seine Tätigkeit einstellen, die darauf abzielt, unseren amerikanischen Partnern zu schaden“.
sat./holl./rüb. BERLIN/WIESBADEN/WASHINGTON, 2. Juli. Deutschland nimmt den früheren amerikanischen Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden nicht auf.
STUTTGART, 2. Juli. In einem Verhör soll der KGB-Spion mit dem Aliasnamen Andreas Anschlag einmal erzählt haben, sein rudimentäres Russisch habe er von der ...
magr. Frankfurt, 2. Juli. David Linthicums Reaktion auf die Ausspähaktionen des amerikanischen Geheimdienstes National Security Agency (NSA) war harsch: „Danke ...
In den Fußstapfen Julian Assanges versucht Edward Snowden so zu tun, als werde er von einem Willkürregime verfolgt. Das ist absurd. Doch in Deutschland fallen darauf viele herein.
Der frühere amerikanische Geheimdienstmitarbeiter Snowden hat sein Asylgesuch in Russland zurückgezogen, gleichzeitig aber auch einen Antrag für Deutschland gestellt. Das Gesuch sei an die zuständigen Behörden weitergegeben worden, sagte Außenminister Westerwelle.
Deutschlands wichtigste Internet-Vermittlungstelle, De-Cix in Frankfurt, ist nach Angaben von Innenminister Friedrich bislang offenbar nicht von amerikanischen Geheimdiensten ausgespäht worden.
Es lässt den Atem stocken: Die Geheimdienste und großen Internetfirmen koalieren zur permanenten Überwachung und Manipulation der Bürger. Dies ist mehr als ein Geheimdienstskandal, es ist ein Verrat unserer Grundwerte. Wir müssen uns gegen den Datenkapitalismus wehren.
Im ersten Spionagefall seit 1989 sind die Eheleute Anschlag zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt wurden. Beide hatten nahezu 25 Jahre in Deutschland für den russischen Geheimdienst spioniert.
Das Freihandelsabkommen sollte nicht abgeblasen werden wegen der Abhöraktion der Amerikaner. Vielmehr wissen die Europäer nun, woran sie sind und können ihre Interessen klar vorantreiben.
Die Aktualität der Psychoanalyse im öffentlichen Bewusstsein, sofern sie überhaupt gelegentlich noch in den Brennpunkt rückt, wird schon lange nicht mehr an
Wo nur könnte die undichte Stelle in Frankfurt sein? Der Frankfurter Austauschpunkt-Betreiber De-Cix winkt ebenso ab wie Rechenzentrumsbetreiber Equinix. Mit Kenntnis des Betreibers sei ein „Datenklau“ gar nicht denkbar, heißt es.
Im Prinzip ist alles klar: Wenn Maschinenbau und Elektrotechnik mit der Informationstechnologie verschmelzen, könnten gerade für die deutsche Wirtschaft neue
Nach den jüngsten Enthüllungen über mutmaßliche Datenspionage in Deutschland durch den amerikanischen Geheimdienst NSA hat der hessische Innenminister Boris Rhein (CDU) Aufklärung gefordert.
Der amerikanische Außenminister John Kerry wies die europäische Kritik an den Spähprogrammen zurück. Das Sammeln von Informationen sei „nicht unüblich“, sagte ...
ban./nbu./rüb. BERLIN/BRÜSSEL/WASHINGTON, 1. Juli. Empört und mit der Forderung nach Aufklärung haben Bundesregierung und Parteien in Berlin sowie die ...
hmk./mas./loe. BRÜSSEL/BERLIN, 1. Juli. Die jüngsten Enthüllungen über die Spionage des amerikanischen Geheimdienstes in Europa gefährden den Beginn der ...
Wirtschaftsspionage ist nicht gleich Industriespionage. Vor Jahren sorgte das Echelon-Aufklärungssystem schon einmal für Ärger zwischen Amerika und Europa. Doch diesmal geht es auch um Wanzen. Der diplomatische Schaden ist groß.
magr. FRANKFURT, 1. Juli. Die Betreiber des Frankfurter Internetknotens De-Cix haben Andeutungen zurückgewiesen, an Überwachungsmaßnahmen der amerikanischen ...
Die EU-Kommission hält den Bericht über die angeblichen Ausspähungen durch die Amerikaner für „besorgniserregend“ - und pfeift Justizkommissarin Viviane Reding zurück.
Der von Amerika gesuchte Informant Edward Snowden hat um Asyl in Russland ersucht. Dies hatte ihm Präsident Putin zuvor angeboten, sofern Snowden Amerika nicht mehr mit Enthüllungen schade.
Heiliger oder Krieger? Für immer mehr Menschen ist der buddhistische Mönch Ashin Wirathu das hässliche Antlitz eines Brandstifters, Aufwieglers, Hetzers.
Spionieren gehört nach wie vor zum Geschäft von Staaten. Die eigentliche Sensation ist das Ausmaß des amerikanischen Spähprogramms, und die Dreistigkeit, mit der es betrieben worden ist.
Das Freihandelsabkommen mit Amerika darf nicht als Druckmittel eingesetzt werden in der Abhöraffäre, sagt Außenwirtschaftler Anton Börner. Und Europa müsse enger zusammenrücken.
Die Shabaab-Miliz reibt sich zunehmend selbst auf. Nach Auseinandersetzungen innerhalb der Extremisten setzte sich Sheik Hassan Dahir Aweys ab. Nun sitzt er in einem Gefängnis in Mogadischu.
Angela Merkel müsse von den Ausspähaktionen der amerikanischen und britischen Geheimdienste in Deutschland „zumindest dem Grunde nach“ gewusst haben. Sie müsse nun sagen, ob sie die Überwachung geduldet habe, fordert der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel.
Die amerikanischen Geheimdienste haben viel Arbeit ausgelagert an private Unternehmen. Die fürchten nun, künftig weniger Aufträge zu bekommen.
Günther Jauch entzog sich beim Thema Infrastruktur gestern der Tagesaktualität. Das wäre völlig in Ordnung, wenn man es denn wenigstens richtig machte.
Politiker aus Brüssel und Berlin regieren empört auf Berichte, nach denen der amerikanische Geheimdienst NSA gezielt Einrichtungen der EU ins Visier genommen hat. EU-Justizkommissarin Viviane Reding droht damit, die Gespräche über das geplante Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten ruhen zu lassen.
Im Gegensatz zu den Deutschen haben die Briten gelassen reagiert, als sie erfuhren, dass ihr Geheimdienst milliardenfach E-Mails und Telefone anzapft. Sie akzeptieren das für ihre Sicherheit.
nbu./sat. BRÜSSEL/BERLIN, 30. Juni. EU-Justizkommissarin Viviane Reding hat am Sonntag damit gedroht, die Gespräche über das geplante Freihandelsabkommen ...