Arbeitsagentur spendiert Flüchtlingen 220.000 Sprachkurse
Die Kosten für die Deutschkurse haben sich auf 400 Millionen Euro vervierfacht – ging bei der Vergabe alles mit rechten Dingen zu?
Die Kosten für die Deutschkurse haben sich auf 400 Millionen Euro vervierfacht – ging bei der Vergabe alles mit rechten Dingen zu?
Seit auch Österreichs Regierungschef Faymann den anderen Weg beschreitet, ist Merkel nur noch für SPD und Grüne die Kanzlerin der Herzen. Auf dem Türkei-Gipfel entscheidet sich das Schicksal ihrer Flüchtlingspolitik.
Das Lageso in Berlin ist bekannt für lange Schlangen und frierende Flüchtlinge. Jetzt wird bekannt, dass ein Mitarbeiter der umstrittenen Behörde Auftrage nur gegen Geldzahlung vergeben haben soll. Es gibt weitere Verdächtige.
An fünf verschiedenen Standorten in Frankfurt bringen 120 Studierende nun Flüchtlingen die deutsche Sprache bei. Geld bekommen sie dafür nicht.
Das Verwaltungsgericht in Lille gibt der Regierung in Paris freie Bahn: Der südliche Teil des Flüchtlingslagers von Calais darf geräumt werden. Die Flüchtlinge sollen aber zum Bleiben in Frankreich überredet werden.
Der diplomatische Konflikt zwischen Griechenland und Österreich hat sich weiter zugespitzt. Athen zieht seinen Botschafter aus Wien ab. Das Land fürchtet einen riesigen Rückstau, wenn die Flüchtlinge nicht mehr über die Balkanroute nach Nordeuropa gelangen können.
Die Öffnung der sozialen Schere ist groß und der Armutsbericht ist ihr Prophet: Er liefert gute Gründe, an der Welt zu verzweifeln - oder die Frage nach der Eigenverantwortung von Reaktionären und Progressiven zu stellen.
Nach langem Streit hat nun der Bundestag dem Asylkompromiss der Koalition zugestimmt. Oppositionspolitiker bezeichnen das Gesetz als „inhuman“ und „schäbig“. Dies sind die Kernpunkte.
Was macht eigentlich die FDP? Parteichef Lindner im Gespräch über die fehlende Kontrolle der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise, die neuen Aufgaben von Parteifreunden und warum seine Partei nichts mit der AfD zu tun haben möchte.
Noch schwimmt der Staat im Geld. Aber die Flüchtlingskrise kostet Milliarden. Ökonomen debattieren über neue Steuern. Wie das wohl ankommen wird?
Manchmal kann man aus Talkshows etwas lernen. Bei Sandra Maischberger etwa wurde deutlich, warum die Flüchtlingskrise zu einer innenpolitischen Krise werden konnte.
Eine seriöse Prognose kann derzeit niemand abgeben. Also rechnet die Bundesregierung pauschal mit einer halben Million neuer Flüchtlinge Jahr für Jahr. Derweil werden zurückgekehrte Afghanen mit 700 Euro belohnt.
Ein Frankfurter Team kuratiert die Ausstellung im deutschen Pavillon auf der Architekturbiennale von Venedig. Ein Gespräch über die richtige Architektur für Flüchtlinge.
In Ungarn soll in einer Volksabstimmung über das System der Flüchtlings-Kontingente entschieden werden. Auch Österreich und einige Balkan-Staaten erhöhen in der Flüchtlingskrise den Druck auf die EU.
Kanzleramtsminister Peter Altmaier sieht die Pegida-Bewegung vor ihrem Ende. Ein Gespräch über die fremdenfeindlichen Vorfälle in Sachsen, die Bemühungen um europäische Flüchtlingskontingente und die Schwierigkeit nationaler Lösungen.
Wenn sich Flüchtlinge auf eine Stelle bewerben, wollen die Arbeitsagenturen dies pragmatischer und schneller prüfen. Dies gilt vor allem für Fälle, in denen für bestimmte Berufsgruppen regional ein Mangel festgestellt worden ist.
Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Gauland hat sich für eine rigide Grenzschließung ausgesprochen. Grausame Bilder müsse man aushalten, sagte er in einem Interview. „Einen Wasserrohrbruch dichten Sie auch ab.“
Der überwiegende Teil der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, hat keine gültigen Papiere. Nach Ansicht von Menschenrechtsorganisationen gibt es dafür auch eine gute Erklärung.
Die Flüchtlinge werden Deutschland auf Dauer beschäftigen. Doch es reicht nicht, mehr Geld dafür zu investieren. Es geht auch darum, dass klar ist, wer welche Verantwortung trägt.
Ein Gesetzentwurf soll Übergriffe auf Flüchtlinge durch Sicherheitspersonal verhindern. Wachleute sollen besser überprüft werden, um fremdenfeindliche Mitarbeiter auszusortieren. Doch Fachleute zweifeln, ob das gelingt.
Die österreichische Regierung spricht angesichts der Flüchtlingskrise mit Mazedonien über die Entsendung von Soldaten. Außenminister Kurz fordert von Deutschland eine klare Ansage.
Kanzleramtsminister Peter Altmaier lehnt im F.A.Z.-Interview den Kurs der österreichischen Regierung ab. Dieser könnte sogar „mehr Schaden anrichten als Nutzen erbringen“.
Keine Krisen gelöst, viele neue dazugekommen – der Bericht von Amnesty International zeichnet ein düsteres Bild der Welt. Auch Deutschland wird kritisiert.
In Deutschland gehen die Flüchtlingszahlen leicht zurück, eine kurze Verschnaufpause. Grund dafür könnte die Balkanroute sein. Der Frontex-Chef geht aber davon aus, dass der Effekt nur kurzfristig ist.
Die jüngsten Umfragen versetzen die Wahlkämpfer der CDU in Baden-Württemberg in Panik. Hilfe aus Berlin ist nicht zu erwarten. Vielmehr ist Bundeskanzlerin Merkel für Spitzenkandidat Guido Wolf gleich aus zwei Gründen ein Problem.
Die AfD hetze Menschen gegeneinander auf und sorge für Weimarer Verhältnisse, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Oppermann. Er stellt einen direkten Zusammenhang zwischen der Rhetorik der AfD und der Eskalation der Situation in Clausnitz her.
Unser Kleinster träumt von früher, als seine Welt noch in Ordnung war. War sie das wirklich? Natürlich nicht. Wir Erwachsenen wissen das. Ein Blick zurück...
Hunderte Migranten blockierten seit Montag den Schienenverkehr zwischen Griechenland und Mazedonien. Am Dienstagmorgen hat die Polizei den Protest gegen die Grenzsperrung beendet – Journalisten wurde der Zutritt verboten.
Flüchtlinge, die von Griechenland nach Mazedonien wollen, wissen: Es gibt einen Zauberspruch. Und wenn es trotzdem kein Weiterkommen gibt, bleibt noch der Bolzenschneider.
Nachdem in Sachsen abermals Fremdenhass gewütet hat, will sich die Landesregierung in Dresden erklären. Die Polizeigewerkschaft fordert bei der Ankunft von Flüchtlingen in den Gemeinden eine Strategieänderung.
Das slowenische Parlament erlaubt den Einsatz von Soldaten zur Bewältigung der Flüchtlingskrise. Im Notfall darf die Armee auch Gewalt anwenden.
Die fremdenfeindliche Protestaktion in Clausnitz ist nach Parteiangaben von AfD-Mitgliedern unterstützt worden. Pegida-Anführerin Festerling lobt den Mob als „Mut der Bürger“.
Sind die Menschen in Sachsen empfänglicher für rechtsextreme Parolen? Zumindest zeigen die Zahlen: Die rechten Milieus haben sich vermischt, fremdenfeindliche Übergriffe häufen sich rasch. Die Politik hat das lange ignoriert.
Mit ihrem Vorstoß für Flüchtlingskontingente wollten Julia Klöckner und Guido Wolf Stimmen im Landtagswahlkampf gewinnen. Stattdessen verstimmten sie Kanzlerin Merkel in Berlin.
Beim Sprachkursus bleiben die verschiedenen Nationalitäten gerne unter sich. Die Männer entwickeln großen Ehrgeiz, die Frauen der Flüchtlinge kommen selten.
Die Flüchtlingskrise bestimmt auch Julia Klöckners Wahlkampfplanung. Die CDU-Spitzenkandidatin in Rheinland-Pfalz erweist sich dabei als äußerst flexibel: Was sie kürzlich noch verteufelte, fordert sie jetzt selbst.