Farc-Guerilla hat alle Waffen abgegeben
Historischer Moment in Kolumbien: Nach über 50 Jahren des bewaffneten Kampfes hat die Farc-Guerilla alle Waffen den Vereinten Nationen übergeben.
Historischer Moment in Kolumbien: Nach über 50 Jahren des bewaffneten Kampfes hat die Farc-Guerilla alle Waffen den Vereinten Nationen übergeben.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen berät zum Nordkorea-Konflikt, die Außenminister über Beziehungen der EU zur Türkei. Präsident Trump spricht bei Waffenlobby NRA. Die Monsanto-Übernahme steht im Fokus der Bayer-Hauptversammlung.
Sicherheitsrat der Vereinten Nationen berät zum Nordkorea-Konflikt. Die Außenminister beraten über Beziehungen der EU zur Türkei. Präsident Trump spricht bei Waffenlobby NRA. Die Monsanto-Übernahme steht im Fokus der Bayer-Hauptversammlung.
In Kolumbien geben die rund 6900 Farc-Guerilleros derzeit ihre Waffen ab. Das hat Auswirkungen bis zum Schrecklichen Pfeilgiftfrosch: Ausgerechnet durch den historischen Friedensprozess ist er bedroht.
Der Friedensprozess in Kolumbien hat jeden Befürworter nötig. Einer ist der Schriftsteller Héctor Abad, der in seinem Land als legitimer Erbe von Gabriel García Márquez gilt. Eine Begegnung in Medellín.
Rund eine Million Dollar soll Kolumbiens Präsident von einem Baukonzern erhalten haben. Das ist der Vorwurf der Opposition. Der Transparenzbeauftragte der Regierung hält das für eine Lüge.
Für sein Abkommen mit der Farc-Guerilla hat Kolumbiens Präsident den Friedensnobelpreis bekommen. Nun verhandelt seine Regierung mit der kleineren Rebellengruppe ELN.
Mit dem Friedensvertrag zwischen den Farc-Rebellen und der Regierung endet in Kolumbien ein endlos erscheinender Konflikt. So unbeschwert haben die Kolumbianer seit Jahrzehnten nicht mehr Weihnachten feiern können.
Die Farc-Rebellen in Kolumbien sollen den Friedensprozess genutzt haben, um die Anbaufläche zu verdoppeln. Die Auswirkungen sind in Amerika und Europa zu spüren.
Das Abkommen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Farc-Guerilla hat die Zustimmung des Parlaments erhalten. Die Entwaffnung der Rebellen könnte noch in diesem Jahr beginnen.
Nachdem sie das Friedensabkommen mit der Regierung unterzeichnet haben, werden die Farc-Rebellen, einst Machos, zahm. Nun geben sie sich sogar kinderfreundlich. Damit lassen die Guerrilleros ein dunkles Kapitel hinter sich.
Zum zweiten Mal gehen Kolumbiens Staatspräsident Santos und der Kommandeur der Guerillaorganisation Farc einen Friedensvetrag ein. In der Zukunft soll das Wort die einzige Waffe der Kolumbianer sein.
Kurz nach dem gescheiterten Referendum über den Friedensvertrag wollen Regierung und Farc bereits ein neues Abkommen unterzeichnen. Diesmal soll das Volk nicht mehr gefragt werden.
Vor zwei Jahren verpasste Kolumbiens Stürmerstar wegen einer schweren Knieverletzung die Weltmeisterschaft. Nun sorgt er wieder für Furore - auf und neben dem Platz.
Zweiter Anlauf für den Frieden: Ein überarbeitetes Abkommen soll den jahrzehntelangen Konflikt zwischen Regierung und Farc-Rebellen endgültig beenden. Präsident Santos gibt sich optimistisch.
2005 machte die AKP-Regierung den mutigsten Schritt zur Beendigung der Auseinandersetzungen zwischen Staat und PKK. Doch dann waren die Kurden Erdogan im Weg. Wie der Präsident den Ausgleich zunichte macht.
Nach dem Scheitern des Friedensabkommens unternehmen die Farc-Guerilla und die kolumbianische Regierung einen neuen Anlauf – auch die Kritik der Opposition soll bei den Verhandlungen eine Rolle spielen.
Viele Kolumbianer waren lange verschollen in der Guerrilla. Auch Miriam hat ihren Sohn seit zehn Jahren nicht mehr gesehen. In einem Camp der Farc-Rebellen trifft sie ihn jetzt wieder.
Kolumbiens Präsident Santos geht in die Weltgeschichte ein - obwohl sein Abkommen mit den Farc-Rebellen (vorerst) gescheitert ist. Doch vielleicht hilft auch da der Friedensnobelpreis ein wenig nach. Ein Kommentar.
Der Friedensnobelpreis für den kolumbianischen Präsidenten Santos würdigt dessen Eintreten für ein Ende des Bürgerkriegs. Damit wird seine Wandlung vom „Falken“ zur „Taube“ belohnt.
Nach dem Scheitern des Referendums über den Friedensvertrag in Kolumbien hat Präsident Santos die Waffenruhe mit der linken Guerillaorganisation Farc bis zum 31. Oktober verlängert.
Trotz der Ablehnung des Friedensvertrags wollen sich der kolumbianische Präsident und die marxistische Farc-Guerilla weiter um Frieden bemühen. Allerdings ist höchst fraglich, wie die 7000 Aufständischen nun entwaffnet werden sollen.
Das Friedensabkommen mit den Farc-Rebellen ist bei den Kolumbianern durchgefallen. Der Ausgang des Referendums ist ein krasses Misstrauensvotum gegenüber den politischen und wirtschaftlichen Eliten des Landes. Und doch müssen alle mit dem Ergebnis leben. Eine Analyse.
Schwerer Rückschlag für den Friedensprozess: Unerwartet hat Kolumbien in einem Referendum gegen das frisch ausgehandelte Abkommen mit den Farc-Rebellen gestimmt.
Die Guerilla kündigt an, dazu alle Vermögenswerte heranzuziehen. In den Straßen Kolumbiens machen kurz vor dem Referendum Befürworter und Gegner des Friedensvertrags mobil.
Sebastián Marroquín ist der Sohn des kolumbianischen Drogenbosses Pablo Escobar. Nach dessen Tod musste er seinen Namen ändern und untertauchen. Gespräch über eine Kindheit unter Gangstern, Flucht, Verrat und die Serie „Narcos“.
Die kolumbanischen Farc-Rebellen haben nach eigenen Angaben 5756 Kämpfer unter Waffen. Bislang war man vor rund 8000 Kämpfern ausgegangen.
Der Friedensvertrag mit der Farc-Guerrilla ist unterschrieben, doch das Vertrauen der Bürger in die Eliten bleibt gering. Trotzdem könnte das Abkommen ein Vorbild sein für viele andere Konflikte. Ein Kommentar.
Der älteste Konflikt Lateinamerikas ist zu Ende. Kolumbiens Präsident Santos und Farc-Chef „Timochenko“ haben feierlich einen Friedensvertrag unterzeichnet. Doch nun entscheiden die Kolumbianer.
Die Farc-Kämpfer zeigen sich bei ihrer Konferenz in der kolumbianischen Savanne menschlich - und stimmen für den Friedensvertrag mit der Regierung. Aber werden sie sich im Frieden auch zurechtfinden?
Nach 52 Jahren Bürgerkrieg in Kolumbien soll an diesem Montag ein historisches Friedensabkommen zwischen der Regierung und der linken Guerillatruppe Farc unterzeichnet werden. Zu der Zeremonie in Cartagena werden prominente Gäste erwartet.
Jahrzehntelang kämpften linksradikale Streitkräfte gegen die kolumbianische Regierung. Nun soll ein Friedensvertrag das Ende des Konflikts bringen. Nur noch ein Schritt fehlt zum Frieden.
Der illegale Abbau des Edelmetalls verseucht Kolumbiens Flüsse. Zu den Profiteuren gehören die Guerrilleros der Farc. Werden sie nach Unterzeichnung des Friedensvertrages das Geschäft aufgeben?
Der Westfale Holger Berens ist im feinen Düsseldorf ein bescheidener, bodenständiger Mensch geblieben – aber ein fabelhaft finessenreicher Koch geworden.
Hunderte Farc-Rebellen sind in Kolumbien zusammengekommen, um über den Friedensvertrag mit der Regierung abzustimmen. Bei der Konferenz tief im Dschungel geht es aber nicht nur um Politik.
Nach 50 Jahren Bürgerkrieg in Kolumbien haben die Rebellen das Ende der Kämpfe ausgerufen. Doch noch fehlt etwas zum Frieden.