Kindheit im Schatten der Industrieanlagen
Aus dem Nähkasten: Essen zeigt eine Ausstellung über „Kindheit im Ruhrgebiet“. 66 Erinnerungsobjekte wurden dafür nach zwei Aufrufen in den lokalen Medien von Bürgerinnen und Bürgern eingereicht.
Aus dem Nähkasten: Essen zeigt eine Ausstellung über „Kindheit im Ruhrgebiet“. 66 Erinnerungsobjekte wurden dafür nach zwei Aufrufen in den lokalen Medien von Bürgerinnen und Bürgern eingereicht.
Essen ruft seine Bewohner dazu auf, Corona-Verstöße per Online-Formular zu melden. Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki spricht von „Denunziation“. Andere deutsche Großstädte wollen Essens Vorbild derweil nicht folgen.
Die Bewerbung Rhein-Ruhr will ein neues deutsches Wirtschaftswunder antreiben. Moderne Verkehrssysteme sollen ebenso entstehen wie ein Schub für Energiewende und Digitalisierung.
Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen kann die CDU nach ersten Hochrechnungen ihre Position behaupten. Für die SPD setzt sich der Niedergang an Rhein und Ruhr fort – die eigentlichen Gewinner sind die Grünen.
Die Bundespolitik schaut gebannt nach Nordrhein-Westfalen. Für Ministerpräsident Armin Laschet geht es bei den Kommunalwahlen um seine Chancen auf eine Kanzlerkandidatur. Für die SPD um ihre Herzkammer.
Angefangen hat alles mit der Rheinsäuberung, nun wird auch an Mosel und Ruhr Müll gesammelt. In diesem Jahr beteiligten sich 35.000 Menschen an der Aktion. Sie sammelten 320 Tonnen Müll.
Am Sonntag können die Bewohner des Ruhrgebiets über die Besetzung der Verbandsversammlung des Regionalverbands bestimmen. Doch viele kennen den Verband gar nicht. Dabei entscheidet er über zentrale Zukunftsfragen.
Die Parteivorsitzenden der SPD sind unterwegs im Stammland der Sozialdemokratie. Für die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen sieht es für die Partei nicht rosig aus.
Eine Initiative will die Olympischen Sommerspiele 2032 nach Deutschland holen – in das Rhein-Ruhr-Gebiet, um genau zu sein. Damit sind die Hoffnungen eines großen Rivalen im eigenen Land vorerst aus der Welt.
Frankreich verlässt die besetzten Gebiete am Rhein. Rückblick auf ein Stück Zeitgeschichte, das damals Gegenwart war – und ein Einblick, wie schwer die Bürde des Versailler Vertrags für die Deutschen wog.
Die Ausstellung „Subjekt und Objekt“ in Düsseldorf präsentiert im Rundumschlag Fotokünstler zwischen Rhein und Ruhr. Dabei gestattet sie sich alle Freiheiten zwischen Sammelsurium und Fundgrube.
TV-Koch Nelson Müller über Zuschüsse für Sterne-Essen, die Genuss-Lage im Land und über sein Engagement auf der Burg Schwarzenstein im Rheingau.
Weniger Zuschauer, geänderter Ablauf: Das Klavier-Festival Ruhr findet statt. In Dortmund zeigt der 25 Jahre alte Pianist Jan Lisiecki mit einem Chopin-Programm seine Kunst des Anschlags.
Austragung auf unbestimmte Zeit verschoben: Wegen der Coronavirus-Pandemie können auch die „Finals Rhein-Ruhr 2020“ und die Leichtathletik-DM nicht stattfinden.
Malocher einer Malerei mit Eisen: Dem Künstler Günther Uecker zum neunzigsten Geburtstag, der mit seinen wogenden Metallstiften das Landschaftsbild revolutionierte und nebenbei der Kunst Humor verleiht.
In Deutschland gibt es die ersten beiden bestätigten Todesfälle wegen des Coronavirus. Eine Frau aus Essen stirbt an einer Lungenentzündung, ein Mann aus Gangelt an Herzversagen.
Die Gerichte gehen mit dem umstrittenen Instrument der Fahrverbote maßvoll um. Meist findet sich eine andere Lösung - auch, weil die Städte in Vergleichsverhandlungen einlenken.
Der Regionalverband Ruhr wirbt mit günstigem Wohnraum und einer dichten Hochschullandschaft. Direkt in Berlin läuft eine Kampagne, um Studenten zum Umzug zu bewegen.
Der Präsident des DOSB spricht sich zugunsten des nordrhein-westfälischen Olympia-Projekts 2032 aus – Berlin liebäugelt jetzt mit 2036. Wie wollen sie die Skeptiker beruhigen?
Zwölf Tage nach dem Verschwinden des Mädchens herrscht traurige Gewissheit: Die Zehnjährige stürzte in einen Nebenfluss der Ruhr und überlebte das Unglück nicht.
Krisenderby in Krefeld: Für die Pinguine steht die Existenz in der DEL auf dem Spiel, den Kölner Haien droht die nächste Saison ohne Titel. Die Eishockeyregion an Rhein und Ruhr leidet wie nie zuvor.
Der Austritt eines Essener Politikers aus der SPD wirft ein Schlaglicht auf die Lage der Sozialdemokratie. Die Bundesvorsitzende versucht, ihn in die rechte Ecke zu schieben – und zeigt, wie lässig die Führung den Volksparteianspruch aufgibt.
Einmal im Jahr sind die Kirchen voll – unter Umständen zu voll: Dann müssen an Heiligabend Gottesdienstbesucher weggeschickt werden. Um das zu verhindern, kommt man in manche Gottesdienste nun nur noch mit Platzkarte.
Im Frühjahr 1975 reist der Schriftsteller Hubert Fichte nach Mexiko. Kurz nach ihm trifft ein anderer in Mexiko-Stadt ein: Willy Brandt. Geschichte der Begegnung zweier Männer, die mehr gemeinsam haben, als sie voneinander wissen.
Die Deutsche Umwelthilfe und Nordrhein-Westfalen einigen sich: Fahrverbote gibt es vorerst nicht – aber das Land und die Stadt Essen verpflichten sich zu einer Vielzahl von Maßnahmen.
Ministerpräsident Laschet und Sportmanager Mronz präsentieren in Berlin die Olympia-Initiative von Rhein und Ruhr. Für 2032 wird es wohl die einzige deutsche Bewerbung, die sich als Signal „gegen Rassismus und Antisemitismus“ versteht.
Eine Olympiabewerbung der Rhein-Ruhr-Region erscheint wie ein kaum zu lösendes, komplexes Problem. Aber die Begeisterung von Michael Mronz kann ansteckend wirken.
Sport- und Eventmanager Michael Mronz über eine private Bewerbung für die Sommerspiele 2032, das Potential der Region Rhein-Ruhr und die zentrale Frage ihrer Einwohner: Was habe ich davon?
Michael Mronz hat vielfältige Erfahrungen im Sportmanagement. Nun treibt er ein noch wesentlich größeres und ambitioniertes Projekt voran. Er will die Olympischen Spiele 2032 in die Region Rhein-Ruhr holen.
Brillanter Redner, kluger Kopf und Querdenker: Der frühere Wirtschaftsminister Werner Müller ist gestorben. Ein Nachruf.
Große Namen sind Geschichte, neues blüht und in den Chefetagen geht es bunter zu. Im alten Herzland der deutschen Industrie steckt mehr unternehmerische Kraft als viele denken. Ein Abschiedsgruß.
Erich Staake hat den Duisburger Hafen groß gemacht. Nun wollen die Chinesen ihn zum Teil der neuen Seidenstraße machen – und der Hafen-Chef steckt im Spannungsfeld zwischen Strukturwandel und chinesischem Imperialismus.
Kaum ist die letzte deutsche Zeche stillgelegt, wird Mode mit Kumpel-Kolorit zum Trend. Bald ist sie sogar auf der Fashion Week in New York zu sehen.
Erst wenn die letzte Zeche geschlossen ist, werdet ihr merken, dass es das Ruhrgebiet als Ganzes nie wirklich gab: Kindheitserinnerungen an eine besondere Region.
Das Bistum Essen hat ein Clip produziert, mit dem es die Menschen auf lustige Weise in ihre Messen locken will. Eine Stewardess erklärt die Verhaltensweisen für die Weihnachtsgottesdienste. Was lustig daher kommt, hat einen ernsten Hintergrund.
Für die Einladung zur Christmette hat das Bistum Essen sich etwas Besonderes ausgedacht: Wie an Bord eines Flugzeugs gibt es eine „Sicherheitseinweisung“ mit Tipps gegen unerwartete Weihraucheinsätze und Handyklingeln.