Bis heute herrscht Streit
Eine Dokumentation im Ersten spürt den Ursachen und historischen Fakten der Luftangriffe auf Dresden nach. Die Augenzeugenberichte der Überlebenden sind bestürzend, doch es bleiben wichtige Fragen offen.
Eine Dokumentation im Ersten spürt den Ursachen und historischen Fakten der Luftangriffe auf Dresden nach. Die Augenzeugenberichte der Überlebenden sind bestürzend, doch es bleiben wichtige Fragen offen.
Wissenschaftler haben befragt, geschätzt und hochgerechnet. Ihre Studien zeigen: Die Muslime in Deutschland erscheinen mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung zu schwach für die von Pegida befürchtete Islamisierung.
Die aus dem Orga-Team ausgeschiedenen Pegida-Leute um Kathrin Oertel wollen ihre alten Ziele mit einem neuen Verein verwirklichen. Der soll Positionen „rechts neben der CDU“ vertreten. Schon am Sonntag wird wieder demonstriert.
Den Erfolg fremdenfeindlicher Bewegungen wie Pegida haben „rechtsmotivierte“ Fans von Fußballvereinen ermöglicht. Manche der Hooligans verstehen sich als eine Art moderne SA. An diesem Montag beginnt der erste Prozess gegen eine von ihnen.
Die Spaltung von Pegida geht in eine Richtung, die der AfD zu einem verlängerten Arm verhelfen könnte. Wohin das die AfD treibt, wird sich am Wochenende in Bremen zeigen. Ein Kommentar.
Nach dem Rückzug von Kathrin Oertel und anderen Führungsmitgliedern aus der Pegida-Bewegung steht das islamkritische Bündnis vor der Spaltung. Die Ausgetretenen planen die Gründung eines neuen Bündnisses.
Die islamkritische Pegida-Bewegung hat die für kommenden Montag geplante Demonstration in Dresden abgemeldet. Ein Politikwissenschaftler und die SPD sehen die Bewegung am Ende.
Nach der Tötung eines Flüchtlings aus Eritrea wurden vorschnell Rechtsextreme verdächtigt. Das hat die Stimmung in der Nachbarschaft vergiftet, beklagen andere Asylbewerber aus Dresden. Sie wollen weg.
Kathrin Oertel und vier weitere Mitglieder der Pegida-Führung geben ihre Ämter in der islamkritischen Bewegung ab. Eine geplante Kundgebung am kommenden Montag wurde abgesagt, bestätigte die Stadt Dresden.
In Frankfurt und Dresden liegt Geld mittlerweile auf der Straße. Ein unbekannter Spender schickt dabei regelmäßig seine Follower auf Twitter los, um das versteckte Geld zu suchen. Wer der Spender ist, weiß niemand.
Hochkarätige Stars haben in Dresden ein Zeichen für eine „bunte und offene“ Stadt gesetzt. In Richtung Pegida gab es deutliche Worte. Herbert Grönemeyer sprach von einer „Katastrophe“. Sigmar Gabriel verteidigt unterdessen seine Diskussion mit Pegida-Anhängern.
Herbert Grönemeyer singt vor der Frauenkirche, kleine Pegida-Grüppchen gehen in Berlin und Hannover unter: In mehreren deutschen Städten haben am Montagabend Zehntausende gegen Fremdenfeindlichkeit demonstriert.
In dem Film „Blindgänger“ leistet der einstige Bombenentschärfer Conny Stein zivilen Ungehorsam. Er versteckt ein Flüchtlingskind. In Dresden.
Viele in der SPD reagieren auf Politikverdrossenheit mit Bürgerverdrossenheit. In Sachsen läuft die Partei damit Gefahr, sich eines Tages ein neues Volk suchen zu müssen. Ein Kommentar.
Die überraschende Teilnahme des SPD-Vorsitzenden an einer Diskussionsveranstaltung mit Pegida-Anhängern sorgt weiter für Diskussionen. Viel Lob für Gabriels Dialogkurs kommt aus der Union.
In Dresden gehen wieder Tausende Pegida-Anhänger auf die Straße - doch es sind deutlich weniger als zuvor. Da hilft es auch nichts, dass ein Vertreter des Leipziger Pegida-Ablegers demonstrativ den Schulterschluss übt.
Dem Aufruf der „Pegida“-Organisatoren in Dresden sind abermals tausende Menschen gefolgt. Demonstrativ wurde der Schulterschluss mit dem aggressiveren Leipziger Ableger gesucht.
Das Pegida-Bündnis will am Sonntag in Dresden wieder eine angebliche Islamisierung Europas geißeln. In Erfurt hatten Demonstranten am Samstag andere Sorgen: Sie protestierten gegen eine „Amerikanisierung des Abendlandes“.
Joachim Gauck, der heute 75 Jahre alt wird, zeigte bei vergangenen Diskussionen häufig Profil. Seine Neujahrsansprache aber legt nahe, dass er sich in Zukunft weniger in die operative Politik einmischen wolle.
Soll man den Dialog mit der islamkritischen Pegida-Bewegung suchen oder nicht? In der SPD ist man sich darüber uneins. Parteichef Sigmar Gabriel hat nun ein unerwartetes Zeichen gesetzt.
Nachdem ein Asylbewerber erstochen in Dresden aufgefunden wurde, saß sein Mitbewohner Hassan S. mit dessen Onkel an einem Tisch und trauerte. In Interviews, auch gegenüber der F.A.Z., zeigte sich S. besonders betroffen. Nun steht er unter Mordverdacht.
Die islamkritische Pegida-Bewegung hat ihre Kundgebung in Dresden auf Sonntag vorgezogen. Einen Tag später soll es in der Dresdner Innenstadt ein großes Bürgerfest für Weltoffenheit geben.
Yadegar Asisi schafft monumentale Panoramen. Sein neues Werk zeigt Dresden unmittelbar nach den Bombenangriffen.
Es war viel über einen rechtsradikalen Hintergrund spekuliert worden. Doch nun scheint der Fall des in Dresden getöteten Asylbewerbers aufgeklärt: Ein Landsmann und Mitbewohner soll ihn erstochen haben.
Der Tod eines Asylbewerbers in Dresden scheint aufgeklärt, und wider die Befürchtungen war es wohl keine fremdenfeindliche Tat. Trotzdem bleibt das Schicksal von Khaled I. in der Pegida-Hochburg ein Politikum.
„Wir sind keine Mischpoke, sondern das mündige Volk“, behauptet das Legida-Bündnis von sich, das in Leipzig rund 15.000 Demonstranten mobilisierte. Wer aber sind die Organisatoren hinter den Protesten, die noch extremer ausfallen als die von Pegida in Dresden?
In Dresden entstand aus Anti-Politik-Protesten das bisher friedliche Original. Der Leipziger Ableger „Legida“ zeigt, dass auch Rechtsextreme und Ausländerhasser hier eine Heimat finden können.
Die Veranstalter rechnen für Montag mit mehr als 40.000 Besuchern, die Herbert Grönemeyer und andere Künstler hören wollen. Das Musik- und Kulturfestival vor der Dresdner Frauenkirche soll ein buntes Signal gegen die gleichzeitig laufende Pegida-Demonstration setzen.
Politiker der Grünen und der Linken sehen sich durch den Rücktritt Lutz Bachmanns in ihrer Meinung über Pegida bestätigt. Auch die AfD begrüßt den Schritt des Pegida-Gründers. Bachmann selbst entschuldigt sich für „unüberlegte Äußerungen“.
Zum zweiten „Legida“-Aufzug kamen etwa 15.000 Leute. Im Vergleich zu Pegida in Dresden treten die „Legida“-Organisatoren professioneller, aber auch extremer auf.
In Leipzig wollten die Islamkritiker Zehntausende Anhänger mobilisieren. Ohne Erfolg. Dem Ruf von Legida folgen vor allem Gegendemonstranten. Zwischen den Gruppen kommt es zu Ausschreitungen mit Verletzten.
Was brodelt da eigentlich unter der Pegida-Oberfläche: Nationalismus, Rassismus, Faschismus? Vielleicht geht es ja auch eine Nummer kleiner. Soll die Macht rechts zu verorten Monopol derer sein, die links oder mittig sind?
In Dresden offenbart sich, dass in der deutschen Parteienlandschaft eine Position unbesetzt ist. Einen Anwärter darauf gibt es schon.
Der Gründer und Chef des Anti-Islam-Bündnisses Pegida, Lutz Bachmann, tritt von allen seinen Funktionen zurück. Die Staatsanwaltschaft Dresden hatte zuvor Ermittlungen wegen des Verdachts auf Volksverhetzung gegen ihn aufgenommen.
Ein Foto von Pegida-Gründer Lutz Bachmann mit Hitler-Bart und Scheitel sorgt für Empörung. Nur Satire? Auf Facebook soll Bachmann Asylbewerber als „Viehzeug“, „Dreckspack“ und „Gelumpe“ bezeichnet haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Thomas de Maizière hat die Absage der Dresdner Pegida-Demonstration verteidigt. Er sei einer der wenigen, die alle Terrordrohungen kennen, sagte der Bundesinnenminister. Aus der Anti-Islam-Bewegung könne sich auch eine „Chance für die Demokratie“ ergeben.