Keine Ehe, sondern eine sehr lange Affäre
Paul Auster stellt seinen Roman „4 3 2 1“ im Großen Haus des Frankfurter Schauspiels vor. Zu groß ist die Bühne für diesen Schriftsteller nicht.
Paul Auster stellt seinen Roman „4 3 2 1“ im Großen Haus des Frankfurter Schauspiels vor. Zu groß ist die Bühne für diesen Schriftsteller nicht.
Der türkische Staatspräsident hat sich im Konflikt mit der EU abermals zu Wort gemeldet. Erdogan erneuert seine Kritik – und wendet sich mit einem Ratschlag an seine in Europa lebenden Landsleute.
Die Zeit des Übereinaderredens ist vorbei: Angela Merkel hat Donald Trump getroffen – ohne peinlichen Moment. Nur das Händeschütteln sorgte für Probleme.
Die Deutschen sind so zufrieden wie noch nie, zeigt eine DIW-Auswertung. Doch warum macht DIW-Chef Fratzscher anderswo Wahlkampf für Schulz, der die angebliche Ungerechtigkeit im Lande beklagt?
Für Erdogan oder für die Demokratie? Wer einen deutschen und einen türkischen Pass hat, wird immer öfter aufgefordert, sich zu entscheiden. Mancher ist es inzwischen schon leid.
Europa belügt sich im Umgang mit der Türkei selbst, das hat die Debatte bei Maybrit Illner gezeigt. Selbst eine einfache Frage wollen Konservative und Linke gar nicht erst beantworten.
Die Kanzlerin freut sich über den Wahlausgang in den Niederlanden und empfing kurz vor ihrer Amerika-Reise den französischen Präsidentschaftskandidaten Macron. Sie will damit nicht den selben Fehler wie 2012 begehen.
Erdogans Propaganda hat alle Qualitäten kriegerischer Hetze. Dabei kann er auf seine Minister zählen und auf Presseorgane, die gerne Feindbilder entwerfen: Schlagzeilen von Tobsüchtigen.
In Amerika sammeln nicht nur die Online-Konzerne Daten, sondern auch der Staat legt riesige Register an. Wie gefährlich könnten sie in der Hand der Trump-Administration werden?
Die Erleichterung über den ausgebliebenen Rechtsruck nach der Niederlande-Wahl ist groß. Mancher Politiker twittert sogar auf Niederländisch – und wird regelrecht euphorisch.
Viele Wähler des niederländischen Ministerpräsidenten gehören einer bestimmten Bevölkerungsgruppe an. Diese ähnelt dabei stark jenen Menschen, die für den Rechtspopulisten Wilders abstimmten. Was bedeutet das für die Regierungsbildung?
Josef Hader über radikale Kabarett-Programme, Vorbilder von Woody Allen bis Dieter Hildebrandt, schlechte Schauspieler und seinen neuen Film „Wilde Maus“.
Die Niederländer haben sich gegen den Rechtspopulismus entschieden – und damit ein Zeichen gesetzt für das Superwahljahr in der EU. Doch nicht alle Medien sind so optimistisch, zeigt die FAZ.NET-Presseschau.
Eine Sprache, ein Staat, eine Nation: AKP-Politiker zeigen den ultranationalistischen Wolfsgruß und heizen die Wut der Türken auf Europa an.
Der Rechtsruck in den Niederlanden bleibt aus. Die rechtsliberale Partei von Ministerpräsident Mark Rutte bleibt mit Abstand stärkste Kraft im Parlament: Er muss sich allerdings einen weiteren Koalitionspartner suchen.
28 Parteien kämpfen um Sitze im niederländischen Parlament. Nicht nur die großen haben gute Chancen mitzuregieren. Alles, was Sie über die Wahl wissen müssen.
Es ist der größte Korruptionsskandal in der brasilianischen Geschichte. Nun wird gegen 83 Politiker ermittelt – doch ob es zu Verurteilungen kommt, ist fraglich.
13 Millionen Niederländer wählen heute ein neues Parlament. Regierungschef Rutte kämpft um seine Wiederwahl – gegen den Rechtspopulisten Wilders, der sich schon als Gewinner sieht. Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
EU-Spitzenpolitiker verurteilen die Nazi-Vergleiche Ankaras. Am Flüchtlingsabkommen wollen sie aber festhalten. Unterdessen wirft eine deutsche Partei der Bundesregierung in dem Streit Führungsversagen vor.
Die Dänen gelten als glücklichste Nation der Welt. Das Geheimnis dahinter soll „Hygge“ lauten. Das Lifestyle-Phänomen erobert gerade die Welt. Kann man das lernen? Eine Spurensuche in Kopenhagen.
Terror, Verhaftungen, Nazi-Vergleiche – so ist die neue Türkei. Ein beliebtes Reiseziel ist ungemütlich geworden. Doch es gibt auch Argumente, die für einen Urlaub in dem Land sprechen.
Als Reaktion auf die Diskussion über Auftritte türkischer Minister untersagt das Saarland als erstes Bundesland Wahlkampfauftritte ausländischer Politiker. Allerdings gibt es derzeit gar keine Anfragen aus Ankara.
Fronten können erst bröckeln, wenn die Konfliktparteien erschöpft sind, meint der Schweizer Verhandlungsexperte Raymond Saner. Im FAZ.NET-Interview spricht er über Diplomatie im Syrien-Konflikt – und wie man auf Putin zugehen muss.
1000 Tage seiner Regentschaft hat Felipe VI. bereits hinter sich. Diese haben beim spanischen König tiefe Spuren hinterlassen. Der Monarch steht vor der schwierigen Aufgabe, sein Land zu stabilisieren.
Tornado-Warnung für die Nato: Wie lange kann sie sich noch auf ein Mitglied verlassen, das eine Brücke zum Westen nach der anderen abbricht?
Was bedeutet die geplante Verfassungsänderung in der Türkei im Einzelnen, und wie wird sie im Land diskutiert? Der Jurist Christian Rumpf über undemokratische Parteien, die Degeneration des Kabinetts und den Weg in die Diktatur.
Die Niederlande wählen, und die Chancen der rechtspopulistischen PVV stehen gut. Ein Besuch in Venlo, wo Geert Wilders herkommt und die Partei besonders stark ist.
Mit Psychogrammen von Wählern will die Datenfirma „Cambridge Analytica“ den amerikanischen Wahlkampf beeinflusst haben. Ein Gespräch mit dem Chef Alexander Nix über die totale Vermessung des Wählers, Manipulation – und die Zukunft des Wahlkampfs.
Donald Trump und Angela Merkel – das sind zwei wie Feuer und Wasser. Nun reist die Bundeskanzlerin zum mächtigsten Mann der Welt. Wie will sie ihm begegnen?
„Nein zum Faschismus in der Türkei“: Am Samstag haben etwa 300 Männer und Frauen friedlich gegen die Pläne des türkischen Staatspräsidenten Erdogan demonstriert.
Bei Anne Will trifft Kanzleramtschef Altmaier auf den türkischen Jugendminister. Der tut so, als sei Erdogan ein echter Demokrat und der Nazi-Vorwurf gegen Deutschland und die Niederlande ganz okay. Ein denkwürdiger Abend.
Nach dem Eklat um Tusk suhlt sich die polnische Rechte im Gefühl des ewigen Hintergangenwerdens – und kündigt eine harte Reaktion an.
Projektionsfläche, Islamfeind und Getriebener: Die Popularität Geert Wilders’ speist sich aus einer diffusen Unzufriedenheit – und einer perfekten Inszenierung.
Der Streit zwischen der Türkei und den Niederlanden wegen abgesagter Wahlkampfauftritte hat sich in den letzten Stunden fast minütlich zugespitzt. Ein Überblick über die Ereignisse des Wochenendes.
Nach der Abschiebung der türkischen Familienministerin durch die Niederlande kündigt die Regierung in Ankara Konsequenzen „der schwersten Art und Weise“ an. Die niederländische Regierung verteidigt ihr Vorgehen, will aber deeskalierend vorgehen.
Eskalation in der Nacht: Polizisten hindern Familienministerin Kaya daran, das türkische Konsulat in Rotterdam zu betreten. Als „unerwünschte Ausländerin“ muss sie den Rückzug über die deutsche Grenze antreten. Es kommt zu Unruhen.