Tausende gehen vor Gründungsjubiläum Chinas in Hongkong auf die Straße
Am Dienstag feiert China den 70. Gründungstag. Die Demonstranten in Hongkong haben einen viertägigen Protest angekündigt, die örtliche Polizei rechnet mit Ausschreitungen.
Am Dienstag feiert China den 70. Gründungstag. Die Demonstranten in Hongkong haben einen viertägigen Protest angekündigt, die örtliche Polizei rechnet mit Ausschreitungen.
Der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat vermutlich nicht alleine gehandelt. Wussten die Behörden doch mehr als bisher bekannt?
Der Klimawandel ist die größte Bewährungsprobe unserer Zeit. In ihrem Gastbeitrag bewerten Christina Kampmann und Michael Roth, die gemeinsam für den Vorsitz der SPD kandidieren, kritisch das Klimapaket der Bundesregierung.
Im Schach würde man sagen, dass Boris Johnson matt gesetzt wurde. Dass er den Abgeordneten nun „Verrat“ und „Kapitulation“ vorwirft, zeigt, dass er nicht verstanden hat, was ihm das höchste Gericht in dieser Woche gesagt hat.
Enthüllung durch Textabgleich ist eine allzu riskante Strategie im journalistischen Kampf gegen rechts: Ein Antifaschismus, dessen Wehrbeitrag zur Demokratie sich in schwarzen Wörterlisten erschöpft, beschränkt den demokratischen Streit.
Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck findet es bedrohlich, dass Linksliberale „alles ablehnen, was rechts von der politischen Mitte ist“. Es darf aus seiner Sicht nicht sein, dass aus Angst vor Rassismusvorwürfen kritische Themen nicht angesprochen werden.
Die künftige EU-Kommissionspräsidentin hat 26 Kandidaten für ihr Team vorgeschlagen – einen aus jedem EU-Staat. Die sollen sich von nächster Woche an in Anhörungen beweisen. Aber für zwei Anwärter ist womöglich schon vorher Schluss.
Überfüllt und unbezahlbar – oder weltoffen und gemütlich? Die Kabarettistin Luise Kinseher über die Frage, wie groß der Geldbeutel sein muss, damit man sich München leisten kann.
Sollten die beschlossenen Maßnahmen des Klimapakets nicht reichen, könne man jedes Jahr nachsteuern, wirbt der Unions-Fraktionsvorsitzende Brinkhaus für den Kompromiss. Umweltministerin Schulze spricht von einer „Mammutaufgabe“.
Mehrheiten dringend gesucht: Das Urteil des Londoner Supreme Court verschärft den Grundkonflikt im britischen Verfassungsrecht.
Eine Neuwahl ändert noch nichts am Riss, der Großbritannien spaltet. Denn das Problem liegt nicht am Referendum an sich. Sondern an Abgeordneten, die nicht mit offenen Karten gespielt haben.
Der Supreme Court erklärt Johnsons Parlamentspause für illegitim. Damit machen die Richter Großbritannien zu einem europäischen Verfassungsstaat.
Europa neu denken? Die Europäische Union sollte sich wieder stärker auf ihre Gründungsideen besinnen. Ein Aufruf zahlreicher Politiker und Juristen mit der Münchener Europakonferenz.
Nach seinem Treffen mit AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen muss der Chef der hessischen Filmförderung seinen Posten räumen. Dass der Medienmann sich zu der Kontroverse in großes Schweigen hüllte, war unklug.
Nachdem das britische Supreme Court die von Boris Johnson verordnete Zwangspause des Parlaments für unrechtmäßig erklärt hat, spotten europäische und britische Zeitungen über den Premierminister.
Der Vorstoß der Demokraten, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump auf den Weg zu bringen, ist unter anderem dem Druck der Basis geschuldet. Doch es gibt auch staatspolitische Gründe zur Sorge.
Der brasilianische Präsident Bolsonaro steht zu Recht wegen der Amazonasbrände am Pranger. Aber seine EU-Kritiker fordern die falschen Sanktion – denn im Hintergrund zeigt das Land sein wahres Gesicht.
Kein Staatsphilosoph wird heutzutage so sehr gehasst wie Niccolò Machiavelli. Dabei lehrt er uns auch aktuell eine wichtige Lektion: Sowohl linke als auch rechte Schwärmer müssen einsehen, dass Macht nichts Verwerfliches ist.
In London dürfen die Parlamentarier heute wieder aus ihrer Zwangspause zurückkehren, während der VW-Vorstand im Anklage-Desaster nur auf Lichtblicke hoffen kann. Und für Donald Trump wird es zumindest ungemütlich. Der F.A.Z-Sprinter.
Der Fall Künast verlangt mehr als eine Reform des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes. Über das, was nötig wäre.
Der britische Premierminister Boris Johnson bleibt in New York erstaunlich gelassen, als sich in London die Ereignisse überschlagen. Trotzig will er weiter an seinem Vorhaben festhalten: Jetzt müssten die Briten an die Urnen.
Es ist ein Sieg für Ministerpräsident Sánchez: Der Leichnam von Diktator Francisco Franco darf nach seinen Plänen umgebettet werden. Doch die meisten Spanier kümmert das wenig.
Am Klimapaket der großen Koalition gibt es viel Kritik. Olaf Scholz verteidigt im Interview hingegen den Kompromiss. Und er sagt, warum er Freude an der Vorstellungstour der Kandidaten für den Parteivorsitz hat.
Der amerikanische Präsident Donald Trump will die Sanktionen gegen Iran weiter verschärfen – und verkündet gleichzeitig: Er will mehr kooperieren und nach Frieden streben.
Das Urteil des obersten britischen Gerichts schlägt im Londoner Regierungsviertel ein wie eine sprichwörtliche Bombe. Wenn Premierminister Boris Johnson Anstand hätte, würde er jetzt zurücktreten.
Jeremy Corbyn nutzt die Niederlage von Boris Johnson vor Gericht für Spott. Doch ob die Opposition aktiv dazu übergeht, am Stuhl des Premierministers zu sägen, ist längst nicht ausgemacht.
Die Gebeine des früheren spanischen Diktators Francisco Franco sollen auf einen Friedhof im Norden Madrids überführt werden. Bisher liegen sie in einem Mausoleum im sogenannten Tal der Gefallenen.
Auf seinem Blog kann man Robert Habeck beim Denken zuschauen. Hier teilt er seine Meinung mit, schildert Erlebtes. Dabei inszeniert er sich als Verfechter des Glücks.
Abwanderung, leere Kirchen, Fichtenkrise: Das ländliche Thüringen hat ähnliche Probleme wie andere ostdeutsche Bundesländer, doch sucht es nach anderen Lösungen. Und findet welche, dank der Bauausstellung. Ein Besuch vor der Landtagswahl.
Muss die handlungsschwache, gegenwartsfixierte Demokratie nicht durch eine allein der Weltrettung verpflichtete Diktatur, eine „Ökodiktatur“, ersetzt werden?, fragt die neue Folge des F.A.Z.-Essay-Podcasts mit einem Text von Peter Graf Kielmansegg.
Muss die handlungsschwache, gegenwartsfixierte Demokratie nicht durch eine allein der Weltrettung verpflichtete Diktatur, eine „Ökodiktatur“, ersetzt werden?, fragt die neue Folge des F.A.Z.-Essay-Podcasts mit einem Text von Peter Graf Kielmansegg.
Auch an diesem Wochenende kommt Hongkong nicht zur Ruhe. Bei neuen Protesten setzte die Polizei Tränengas gegen die China-Kritischen Demonstranten ein.
Seit mehr als drei Monaten halten die Demonstrationen der Pro-Demokratie-Bewegung nun schon an. Die Gewalt scheint immer häufiger hoch zu kochen, es kam auch wieder zu Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten.
Deutschland allein kann das Klima nicht retten. Aber andere Länder schauen genau darauf, wie Kanzlerin Merkel versucht, die Emissionen zu senken. Kann Deutschland Vorbild sein oder muss es über den Ärmelkanal schauen?
Der Politikwissenschaftler Torben Iversen und der Ökonom David Soskice warten mit provokanten Thesen zu Politik und Wirtschaft auf. Sie meinen, eine bestimmte Wählergruppe sorge dafür, dass der Kapitalismus voranschreitet. Welche?
Moscheen, Medresen, Mausoleen: Das märchenschöne Usbekistan öffnet sich dem Tourismus, springt mit seiner Geschichte aber nicht gerade sanft um.