Im Zweifel für den Querschläger
Die AfD will Andreas Kalbitz loswerden, die FDP hadert mit Thomas Kemmerich, die Grünen mit Boris Palmer. Warum sind Parteiausschlüsse eigentlich so schwer?
Die AfD will Andreas Kalbitz loswerden, die FDP hadert mit Thomas Kemmerich, die Grünen mit Boris Palmer. Warum sind Parteiausschlüsse eigentlich so schwer?
Der FDP-Vorsitzende verabschiedet vor einem Berliner Restaurant einen Freund so, als ob das das Coronavirus nicht gäbe. Der Shitstorm folgt prompt. Lindner sagt: Es war kein Vorsatz.
In Corona-Zeiten sollte eine freiheitliche Partei eigentlich gefragt sein. Zu hören ist sie aber kaum – außer es gibt Ärger.
Der deutsche Staat hat im Kampf gegen das Virus gigantische Summen mobilisiert. Doch die Wirtschaftskrise könnte noch schlimmer werden als von der Regierung erwartet. Höchste Zeit für einen Kassensturz.
Er will Spaß: Christian Lindner ist im Wahlkampfmodus und im Geiste unterwegs kreuz und quer durch Deutschland, man hört ihn förmlich schon gasgeben. Wenn nur erst die Hotels wieder öffnen dürften.
Müssen in Schweden Menschen sterben, weil die Straßencafés geöffnet bleiben? Bei Sandra Maischberger ist von einer unverantwortlichen Politik die Rede. In Wirklichkeit haben sich die Schweden aber kaum anders verhalten als wir.
Zuerst waren Bürger, Politik und Wissenschaft in der Corona-Krise im Gleichklang. Das ändert sich rapide, und das ist gefährlich. Ein Gastbeitrag.
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner verlangt, dass die Regierung in der Corona-Krise mehr Freiheiten ermöglicht. Wenn die Hygienevorschriften befolgt würden, sollte jedes Restaurant und jedes Geschäft öffnen dürfen.
Nach der ersten Woche gelockerter Corona-Maßnahmen entbrennt bei Anne Will eine leidenschaftliche Diskussion, in der so mancher Gast keine glückliche Figur abgibt.
Nach Wochen des Shutdowns kehrt das altbekannte politische Verhalten zurück. Und die Kanzlerin? Sie mahnt und mahnt.
FPD-Chef Lindner spricht vom Ende der „großen Einmütigkeit“, der Co-Fraktionsvorsitzende der AfD von einer „Basta-Mentalität“ der Kanzlerin: Reaktionen auf Merkels Regierungserklärung.
Halb Deutschland arbeitet zu Hause. Das ermöglicht Einblicke in die Wohnungen des Chefs. Wir haben mitgeguckt: zum Telekom-Chef Höttges und zur Vaude-Chefin Antje von Dewitz. Und was macht der FDP-Vorsitzende Lindner mit dem Ikea-Regal von Jens Spahn?
Wer ständig fordert, die Wirtschaft hochzufahren, drückt unnötig auf die Stimmung. Jetzt zählt Besonnenheit. Die größten Herausforderungen stehen ja erst bevor.
Für mittelgroße Betriebe reichen die Hilfen des Staates nicht, beklagen Verbände und Politiker. Einige Bundesländer bessern schon nach.
Der Bundesliga-Fußball ruht bis vorerst Ende April. Wie geht danach – kurzfristig, mittelfristig und langfristig? Auf der DFL-Tagung suchen die Vereine nach ersten Antworten auf die Zukunftsfrage. Das wird nicht leicht.
In der Politik mehren sich die Stimmen, die Ausstiegsstrategien für die Anti-Corona-Maßnahmen fordern. Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer fürchtet den Verlust von Menschenleben.
Der FDP-Chef verlangt eine Strategie, um die Maßnahmen gegen die Viruspandemie entbehrlich zu machen. Unionspolitiker plädieren für ein Ende der wirtschaftlichen Auszeit nach Ostern.
Der Bundesgesundheitsminister soll das Virus bekämpfen und erlebt dabei etwas sehr Ungewöhnliches: Alle loben ihn. Das könnte ihm politisch noch nützen.
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen wirbt die FDP der SPD öffentlichkeitswirksam Personal ab. Die Partei will ihre „politische und persönliche Bandbreite“ erweitern.
Im Bundestag bittet FDP-Chef Christian Lindner wegen der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen um Entschuldigung. Zuvor waren Liberale und CDU von Linken-Fraktionschefin Mohamed Ali hart attackiert worden.
Der Zeitplan für die Nachfolge von Kramp-Karrenbauer scheint schon jetzt hinfällig. Gleichzeitig ringen CDU und CSU um die Abgrenzung von der AfD – und der Werteunion.
Der Rückzug von Annegret Kramp-Karrenbauer wirbelt auch das ARD-Programm kräftig durcheinander. Der „Brennpunkt“ verpasst allerdings die beste Frage. Und bei „Hart aber fair“ ist Frank Plasberg wieder zurück – und verkörpert alte Probleme.
Nach dem Debakel um die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten in Thüringen hat Parteichef Christian Lindner klargestellt, dass seine Partei den bisherigen Regierungschef Bodo Ramelow von der Linkspartei bei einer möglichen Neuwahl nicht unterstützen wird.
Die FDP erholt sich nur langsam vom Thüringen-Debakel. Sie will aber daran festhalten, Bodo Ramelow nicht zum Ministerpräsidenten zu wählen.
In Berlin sagen Union und SPD den Politikern in Erfurt, wie es jetzt weitergeht. Die Linke stellt Bedingungen für eine neue Kandidatur Ramelows – und die AfD überlegt, ihn zu wählen und so unmöglich zu machen.
Die Kanzlerin habe im Zusammenhang mit dem Rücktritt Kemmerichs „keinerlei Druck ausgeübt“. Um die Krise in Thüringen zu lösen, sei Linke-Politiker Bodo Ramelow nicht der richtige, sagt der FDP-Chef.
Nach heftiger Kritik an seiner Wahl zum thüringischen Ministerpräsidenten hat Thomas Kemmerich seinen sofortigen Rückritt erklärt. Linke-Politiker Bodo Ramelow stehe bereit, um sich noch im Februar einer neuen Ministerpräsidentenwahl zu stellen, heißt es von dessen Fraktion.
Dem FDP-Vorsitzenden ist es gelungen, den Landesverband in Thüringen auf Linie zu bringen. In einem Krisengespräch drohte Christian Lindner sogar mit seinem Rücktritt.
Trotz des „toxischen Polit-Supergaus“ in Thüringen bricht die Kernklientel der FDP nicht mit der Partei. Christian Lindner bekommt sogar Lob.
Ein Liberalismus, der bereit ist, sich mit dem AfD-Politiker Björn Höcke einzulassen, gibt sich selbst auf. Die Fixierung der Partei auf ihren alles andere als unfehlbaren Vorsitzenden ist kein Zeichen von Stärke.
Der Vorstand der FDP hat dem Parteivorsitzenden Christian Lindner mehrheitlich das Vertrauen ausgesprochen. Lindner war nach den Vorgängen rund um die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen stark unter Druck geraten.
Annegret Kramp-Karrenbauer versucht sich in Thüringen an einer Schadensbegrenzung, die ihre schwierige Lage eher noch deutlicher macht. Auch in Berlin haben viele den Eindruck: Die CDU-Vorsitzende steckt in der Klemme.
Die FDP-Spitze hat Parteichef Christian Lindner nach seinem Kriseneinsatz in Thüringen mit deutlicher Mehrheit das Vertrauen ausgesprochen. Er erhielt von 36 abgegebenen Stimmen 33 Ja-Stimmen und eine Nein-Stimme – und räumte nach seinem Kriseneinsatz in Thüringen Fehler ein.
Der Parteivorstand der Liberalen votierte auf die Vertrauensfrage von Partei- und Fraktionschef Christian Lindner mit 33 mal „Ja“, einmal „Nein“ und zwei Enthaltungen.
Für die Hamburger FDP ist die Aufregung um die Wahl ihres Parteifreundes Kemmerich zum Ministerpräsidenten in Thüringen ein Schock. Vor allem weil in zwei Wochen die Bürgerschaftswahl ansteht.
Am Donnerstagabend Abend erlebten die Fernsehzuschauer die Fortsetzung des Thüringer Dramas als Trauerspiel mit grotesken Momenten. Maybrit Illner bemühte sich um Klärung.