Was das Leiden im Krieg ausmacht
Sie fielen im Ersten Weltkrieg, begraben sind sie in Istanbul: Warum ein Bundeswehr-Oberst dem Schicksal deutscher Soldaten auf dem Friedhof Tarabya nachspürt.
Sie fielen im Ersten Weltkrieg, begraben sind sie in Istanbul: Warum ein Bundeswehr-Oberst dem Schicksal deutscher Soldaten auf dem Friedhof Tarabya nachspürt.
Vorstoß, Gegenstoß. Die Forderung der SPD nach umfangreichen Justierungen an der Bundeswehrreform trifft postwendend auf entschiedenen Widerstand in der Union. Das Verteidigungsministerium schweigt.
Die SPD fordert umfangreiche Änderungen an der Bundeswehrreform: Mit Wissen der Verteidigungsministerin. Standortentscheidungen und Hubschrauberprojekte sollen überdacht werden. In der Union sorgt das für Unruhe.
Die Unzufriedenheit in der Truppe über die Bundeswehrreform ist groß. Jetzt macht die SPD brisante Vorschläge. Sie stellt Standortschließungen infrage und verlangt Änderungen bei Hubschrauberprojekten.
Der UN-Sicherheitsrat hat der Entsendung einer 12.000 Blauhelme zählenden Friedensmission in die Zentralafrikanische Republik zugestimmt. Zuvor billigte der Bundestag die Beteiligung an der EU-Überbrückungsmission für das Land.
Der Bundestag hat für eine Beteiligung der Bundeswehr am UN-Einsatz zur Vernichtung der syrischen Chemiewaffen gestimmt. Die Entscheidung spaltete die Linksfraktion.
Bei großen Vorhaben wie dem Eurofighter oder dem Kampfhubschrauber Tiger schöpft das Verteidigungsministerium den Etat nicht aus. Das spart rund eine Milliarde Euro - könnte aber wichtige Vorhaben in der Zukunft blockieren.
Die Bundesregierung will das Grundgesetz ändern, um die Bundeswehr gegen von Terroristen entführte Flugzeuge einsetzen zu können. Die Verteidigungsministerin soll künftig allein über ihren Abschuss entscheiden.
Bei der Verleihung des Grimme-Preises gibt sich der Bundespräsident die Ehre. Joachim Gauck spricht den Fernsehmachern „Mut“ zu. Und bekommt im Laufe des Abends einen Schuss vor den Bug.
Trotz des Stopps aller großen Beschaffungsvorhaben durch Ursula von der Leyen will die Bundeswehr ein Raketenabwehrsystem erwerben, das in alle Himmelsrichtungen blickt. Rund eine Milliarde Euro hat Deutschland bereits in dieses Projekt investiert
Nach 60 Jahren holen die Soldaten im Ostheiner Hof die Flagge ein. Ein neuer Investor für die barocken Gebäude ist bereits gefunden. Er plant dort Wohnungen und Büros.
Peter Bergs „Lone Survivor“ und Feo Aladags „Zwischen Welten“ erzählen auf ganz unterschiedliche Weise vom Kampfeinsatz in Afghanistan. Dabei liegt die Wahrheit über diesen Krieg irgendwo zwischen Hollywood und der deutschen Filmförderung.
Deutschland erwägt einem „Spiegel“-Bericht zufolge eine militärische Unterstützung der osteuropäischen Nato-Mitgliedsländer. Das Verteidigungsministerium sei bereit, bis zu sechs Bundeswehr-Maschinen für die Luftraum-Überwachung im Baltikum zu stellen.
In ihrem neuen Film „Zwischen Welten“ erzählt die Regisseurin Feo Aladag Schicksale von Bundeswehrsoldaten und Übersetzern in Afghanistan. Wie dreht man in einem Kriegsgebiet einen Spielfilm?
Frauen, Anzugsordnung, Rüstungsmisere: Wie ein Leistungssportler kümmert sich Verteidigungsministerin von der Leyen um die Bundeswehr. Mit der Fitness ihrer Soldaten will sie es nun nicht mehr so genau nehmen. Damit die Truppe attraktiver wird.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen spricht bei ihrem Besuch der deutschen „Patriot“-Staffeln in der Türkei von einem „leuchtenden Beispiel für gelebte Bündnis-Solidarität.“ Jedes ihrer Worte wird auch auf den Konflikt mit Russland bezogen.
Noch nie ist ein ausländischer Offizier von den Amerikanern in den innersten Kreis ihrer Militärführung berufen worden. Indem ein Deutscher nun Army-Stabschef in Erbenheim werden soll, erfährt die Bundeswehr enorme Aufwertung.
Die amerikanische Militärführung will einen Bundeswehr-General ins Europa-Hauptquartier berufen. Er soll vollwertiges Mitglied der amerikanischen Militärhierarchie werden.
Zum ersten Mal soll ein ausländischer Offizier eine herausgehobene Führungsposition innerhalb der amerikanischen Streitkräfte einnehmen. Nach F.A.Z.-Informationen wird das amerikanische Heer in Europa einen deutschen Stabschef bekommen.
Das Instituts für Demoskopie Allensbach hat die Menschen hierzulande gefragt, wie sie zu den Regierungsplänen für das Rentensystem stehen. Fuchs Petrolub und Pfeiffer Vacuum laden zur Bilanzpressekonferenz.
Von den 40 000 Offizieren und Unteroffizieren der Wehrmacht, die von 1955 an mit den ersten ungedienten Freiwilligen in die Bundeswehr eintraten, erreichten 828 den Dienstgrad eines Generals oder Admirals. Ihnen widmet sich das Nachschlagewerk von Clemens Range
Junge Leute dürfen heute mit 17 Jahren alles mögliche tun: Autofahren, Abitur machen, zur Armee und sogar zur Wahl gehen. Aber sie bleiben minderjährig. Warum? Die Politik schweigt dazu.
Die Allianz wollte Russland entgegenkommen. Doch Moskau nahm nicht die Hand, es zeigte seine Faust. In der Krim-Krise zeigt sich, dass die Strategie der Nato gescheitert ist. Ein Kommentar.
Deutschland hat angeboten, syrische Chemiewaffen zu zerstören. In Munster soll das geschehen, wo die Geschichte der chemischen Kampfstoffe einst auch begann.
Das deutsche Rüstungsgeschäft geht ein. Berlin hat jenseits von Kürzungsplänen, die Kampfflieger, Hubschrauber und Militärtransporter betreffen, kein Konzept, auf das sich die Industrie einstellen könnte.
Deutschlands Orient-Politik im Ersten Weltkrieg war zu keinem Zeitpunkt Resultat einer soliden Planung, sondern „eher Ergebnis einer Politik, deren Absichten die verfügbaren Ressourcen nicht entsprachen“.
Die große Koalition wollte eine „Reform der Reform“ vermeiden. Nun fordert der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses Hans-Peter Bartels (SPD) grundsätzliche Korrekturen bei der Neuausrichtung der Bundeswehr.
Was passiert, wenn man bei der NSA Einsicht in die eigenen Akten fordert? Der Autor Sebastian Christ hat es getestet: Unter Berufung auf den „Freedom of Information Act“ hat er bei sechs amerikanischen Geheimdiensten nachgefragt.
Die Bundeswehr muss sparen. Aber auch das kostet manchmal Geld. Der Rüstungskonzern Airbus verlangt Entschädigung, wenn die letzten 37 Düsenjäger vom Typ „Eurofighter“ abbestellt werden.
In dem medial vielbeachteten Karfreitagsgefecht vor Isah Khel am 2. April 2010 behaupteten sich die deutschen Fallschirmjäger zwar. Aber es fielen drei Kameraden, sieben wurden verwundet.
Dem Wehretat drohen gewaltige Zusatzlasten. Bis zu drei Milliarden Euro Mehrkosten, fürchten die Grünen, stecken noch in den 15 Rüstungs-Großprojekten der Bundeswehr.
Die Verteidigungsministerin versucht, was keiner ihrer Vorgänger geschafft hat: Sie will das undurchschaubare Netz zwischen Verteidigungsministerium, nachgeordneten Dienststellen und Industrie entwirren. Helfen sollen ihr dabei Unternehmensberater.
Die Verteidigungsministerin begründet die Entlassung von Staatssekretär Beemelmans und Abteilungsleiter Selhausen nach Informationen von FAZ.NET intern damit, dass ihr Ministerium jahrelang Risiken von Rüstungsprojekten heruntergespielt habe.
Der deutsche Beitrag zu den Militäreinsätzen in Afrika soll als ein kleiner unter vielen wahrgenommen werden. Aus Rücksicht auf erwartete öffentliche Skepsis hat Kanzlerin Merkel die Grenzen eines Engagements eng gezogen.
Außenminister Steinmeier hat im Bundestag für die Verlängerung des Kampfeinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan geworben. Die Opposition hält den Einsatz für gescheitert.
Nichthandeln könnte zu einer Katastrophe führen: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) spricht in der F.A.Z. über einen möglichen Bundeswehreinsatz in Somalia und die neue Afrika-Strategie der Regierung.