Von der Leyen in Afghanistan gelandet
Zum zweiten Mal informiert sich die Verteidigungsministerin in Afghanistan über den deutschen Truppenabzug und die Planung für die Zeit danach. Fünf Monate soll der Kampfeinsatz der Bundeswehr noch dauern.
Zum zweiten Mal informiert sich die Verteidigungsministerin in Afghanistan über den deutschen Truppenabzug und die Planung für die Zeit danach. Fünf Monate soll der Kampfeinsatz der Bundeswehr noch dauern.
Wirtschaftsminister Gabriel kontrolliert die Waffenlieferungen ins Ausland schärfer. Das trifft nicht bloß Kunden am Golf. Denn Deutschlands Waffenschmiede liefern Kleinteile auch an Hersteller in England oder Frankreich.
Angeblich sind wir alle Weltmeister. Angeblich ist das Land so lässig geworden wie das Spiel. Kann es aber sein, dass das alles großer Quatsch ist?
Identifizierungsfachleute aus mehreren Ländern sind auf dem Weg in die Ukraine. Auch Deutschland schickt zwei BKA-Experten. Der genaue Einsatzort und die Führung der Mission sind noch unklar.
Schon wieder hat Karstadt einen Chef verloren. Von der Hoffnung bleibt nichts - außer leeren Sprüchen.
Die Menschenrechtskonvention verlangt von Deutschland, seine Soldaten durch angemessene Ausrüstung zu schützen. Dazu dürften auch Drohnen zählen. Die Bundesregierung könnte geradezu verpflichtet sein, sie zu kaufen. Ein Gastbeitrag.
Bei einer Afghanistan-Offensive der Deutschen im Herbst 2010 sollen laut einem Fernsehbericht bis zu 27 Zivilisten getötet worden sein. Die Bundeswehr hatte stets beteuert, dass es bei der Operation keine zivilen Opfer gegeben habe.
Der Waffenproduzent Heckler & Koch wollte Bauteile für Sturmgewehre nach Saudi-Arabien exportieren. Nun hat Sigmar Gabriel das Geschäft offenbar gestoppt.
Die Opposition wollte die Ministerin vorführen, aber die war schlauer. Von der Leyen hat ein hässliches Thema abgeräumt – und ihrem Haus noch eine Lektion erteilt.
Die evangelische Kirche ist gespalten, wenn es um Krieg und Frieden geht. Joachim Gauck und Margot Käßmann sind die beiden Protagonisten.
Verteidigungspolitiker der Koalition sprechen sich dafür aus, dass die Bundeswehr in den nächsten Jahren bewaffnungsfähige Aufklärungsdrohnen des Typs Heron TP von Israel least. Es gelte, sich „nicht auch noch bei Drohnen von den Amerikanern abhängig zu machen.“
Über Einsätze der Bundeswehr entscheidet der Bundestag, der am Donnerstag in einer Gedenkstunde an den verhängnisvollen Beginn des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren erinnert hat. Auch 1914 trug das deutsche Parlament Verantwortung für Krieg oder Frieden.
Teile der SPD stemmen sich gegen Ursula von der Leyens Pläne zur Anschaffung von Kampfdrohnen. Es sei zu früh für eine Entscheidung, sagt Generalsekretärin Fahimi.
Sie verbreitet überall, wo sie auftaucht, Angst und Schrecken. In Berlin fürchtet man sich sogar schon vor ihrer Anschaffung. Dabei zwingt niemand Deutschland dazu, unbemannte Flugkörper so einzusetzen, wie es der Friedensnobelpreisträger Obama tut. Für den Schutz der eigenen Soldaten aber werden sie gebraucht.
Nach dem Vorstoß von Verteidigungsministerin von der Leyen, der Bundeswehr künftig bewaffnungsfähige Drohnen zu beschaffen, ist die SPD uneins. Der Wehrpolitiker Arnold unterstützt das Vorhaben, aus der Fraktionsführung aber kommt Widerspruch.
Lange zögerte sie, jetzt hat die Verteidigungsministerin im Streit um Drohnen-Einsätze der Bundeswehr erstmals Stellung bezogen. Das deutsche Militär soll sie aus Sicht der CDU-Politikerin einsetzen dürfen - unter bestimmten Bedingungen.
Der Leopard-Hersteller Krauss-Maffei-Wegmann peilt nach F.A.Z.-Informationen einen Zusammenschluss mit der französischen Waffenschmiede Nexter an. Das soll die ganze Branche in Bewegung setzen.
Der Wehrbeauftragte befürwortet den Einsatz bewaffneter Drohnen. Die SPD indes zweifelt am Bedarf der Bundeswehr daran. Grüne und Linkspartei sehen sich nach der Anhörung vor dem Verteidigungsausschuss bestärkt.
Die Grünen-Fraktion lehnt bewaffnete Drohnen aus ethischen Gründen ab. Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr indes spricht sich für die Anschaffung von Kampfdrohnen aus.
Nach Recherchen der F.A.S. bereiten Deutschland, Frankreich und Italien die Entwicklung einer europäischen Drohne vor. Bis 2020 soll sie zur Verfügung stehen. Der Einstieg in das Projekt kostet mindestens 60 Millionen Euro.
Die Fürsorgepflicht spreche „eher für die Einführung“: Ein internes Papier des Verteidigungsministeriums empfiehlt, die Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen auszurüsten.
Vor zwei Jahren sind bereits Mängel bei dem Standardgewehr der Bundeswehr festgestellt worden. Der Bundesrechnungshof wirft dem Verteidigungsministerium jetzt in einer scharfen Rüge vor, die Probleme systematisch herunterzuspielen.
Soll Deutschland sich stärker in der Welt engagieren? Auch militärisch? Viele Bürger sind skeptisch. Führt uns dies in neue, endlose Kriege? Eine Prüfung unserer Geschichte legt eine Antwort nahe.
Bundespräsident Joachim Gauck muss etwas Ungeheuerliches gesagt haben: Die Generaldebatte im Bundestag wird zu einer Sternstunde parlamentarischer Geschichtsklitterung.
Nach der Kollision eines Flugzeugs mit einer Bundeswehrmaschine im Sauerland deutet nach Angaben der Luftwaffe vieles auf einen Fehler des Learjet-Piloten hin.
Bei einer Luftwaffen-Übung über dem Sauerland kollidiert ein Eurofighter mit einem Learjet – der Rest ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Piloten der Kampfjets, behält sich aber auch Schritte gegen das Bodenpersonal vor.
Sie wollen für den Ernstfall proben, doch die Übung der Luftwaffe endet tragisch. Eine am Manöver beteiligte Zivilmaschine wird von einem Kampfjet touchiert und stürzt ab. Ein Mensch stirbt, ein zweiter wird vermisst.
Im Sauerland ist ein Zivilflugzeug mit einem Kampfjet der Luftwaffe zusammengestoßen und abgestürzt. Mindestens einer der beiden Insassen kam ums Leben. Die Maschinen testeten einen Notfall.
Vor fünfzehn Jahren wurde der Reporter Gabriel Grüner im Kosovo erschossen. Seine Kollegen jagten den Mörder jahrelang, bis sie ihn fanden. Vor Gericht musste der Täter nicht. Ein Freund reist jedes Jahr zum Todesort. Von einem, der nicht vergessen wird.
Ein Rekruten-Gelöbnis auf dem Platz vor dem Mainzer Landtag sorgt innerhalb der Grünen-Fraktion für erhebliche Unruhe. Einige Abgeordnete wollen an einer Gegendemonstration teilnehmen.
Mit dem Abzug aus Afghanistan sinkt die Zahl der im Einsatz stehenden Bundeswehr-Soldaten drastisch. Das weckt Begehrlichkeiten. Die Vereinten Nationen wünschen sich ein stärkeres Engagement Deutschlands bei ihren Missionen – so wie Verteidigungsministerin von der Leyen.
Das Bündnis sucht nach einer Antwort auf die Ukraine-Krise. Entschieden wird gemeinsam, aber Amerika gibt den Kurs vor. Der ist kompliziert: Moskau ist kein Partner mehr, soll aber auch kein Gegner sein.
Nach dem großen Sturm kommt die Bundeswehr Düsseldorf zur Hilfe. 300 Soldaten räumen Straßen und Wege frei. Sogar Panzer sind im Einsatz.
Auf den großen Sturm folgt das große Aufräumen: 300 Soldaten der Bundeswehr sind in Düsseldorf, um Straßen, Schienen und Autos von Bäumen zu befreien. Sogar Panzer sind im Einsatz.
Manch altgedienter General verachtet die Verteidigungsministerin: Sie wisse nichts vom Militär. Ein Missverständnis. Denn Ursula von der Leyen will bei der Bundeswehr als Managerin erfolgreich sein, nicht als Krampfdrohne.
Generalinspekteur Volker Wieker ist trotz der Ukraine-Krise weiterhin der Meinung,die Neuausrichtung der Bundeswehr sei die richtige Richtung. Ein Interview über die zukünftige Einsatzarmee, Rüstungsbeschaffung und vergangenen Bündniseinsätze.