Sie hatten noch so viel vor
Nun soll die Troika schuld sein an Griechenlands Krise. Sind da wirklich nur hochbezahlte Eierköpfe mit Kontrollzwang am Werk? Und wenn ja, wäre das so schlimm?
Nun soll die Troika schuld sein an Griechenlands Krise. Sind da wirklich nur hochbezahlte Eierköpfe mit Kontrollzwang am Werk? Und wenn ja, wäre das so schlimm?
Am Montag beginnt die entscheidende Runde um den „Grexit“. 18 Euro-Staaten stehen gegen die Griechen. Bisher hat Athen noch immer gewonnen.
Am Montag verhandelt Griechenland mit den Euro-Finanzministern um neues Geld. Vorher hat die Regierung ihre Forderungen noch einmal geordnet. Zwei sind ihr besonders wichtig.
Die neue Regierung in Athen hat teure Wahlversprechen gemacht. Zum Beispiel will sie entlassene Beamte zurückholen. Doch jetzt stellt sie fest, dass das Geld nicht reicht.
Der Verkauf von 14 griechischen Regionalflughäfen an den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport steht auf der Kippe. Die neue Regierung in Athen hat bereits eine Reihe von Privatisierungen abgeblasen.
Können sich die Gläubiger mit Athen auf einen Kompromiss einigen? Griechenland sendet verwirrende Signale. Sicher ist: Die verhasste „Troika“ hat einen neuen Namen.
Zwischen Griechenland und seinen Gläubigern gibt es eine erste Annäherung: Die Gespräche über Athens Schulden sollen wieder aufgenommen werden. Auch die Kontrolleure kommen wieder ins Spiel.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beim EU-Gipfel in Brüssel Kompromissbereitschaft im Schuldenstreit mit Athen signalisiert. Gleichzeitig gibt es eine erste Annäherung zwischen Athen und der Troika.
Die jüngsten Verhandlungen mit Griechenland sind gescheitert. Alexis Tsipras kann sein Land auf die Beine bringen - aber er muss es richtig machen. Ein offener Brief.
Der finnische Ministerpräsident Alexander Stubb erhöht den Druck auf die neue griechische Regierung. 18 Länder stünden gegen ein einziges, das habe das Treffen in der Nacht gezeigt.
Der deutsche Minister der Finanzen zeichnet ein freundliches Bild von Giannis Varoufakis. Doch der griechische Finanzminister dreht im Athener Parlament nur noch stärker an der Eskalationsschraube. Der Eurozone stehen aufreibende Wochen bevor.
Fast hatte sich Griechenland mit den Euro-Staaten geeinigt - doch in der letzten Minute änderte die Regierung in Athen ihre Meinung. Der deutsche Finanzminister war da schon weg.
Griechenland möchte sich an China, Russland oder Amerika wenden, wenn es im Schuldenstreit keine Lösung gibt. Nun wird es konkreter, Chinas Ministerpräsident bietet seine Hilfe an. Am Abend berät die Eurogruppe über die Finanzhilfen für Athen.
Die Europäer sollten sich von Athen nicht vorführen lassen, die griechische Regierung sollte nicht Moskaus „Trojanisches Pferd“ spielen. Das ginge nicht gut aus.
Das griechische Parlament hat Alexis Tsipras das Vertrauen ausgesprochen. Der Regierungschef versprach den Abgeordneten zuvor, er werde „das Hilfspaket nicht verlängern, egal was Schäuble fordert“.
Athens Anti-Korruptions-Minister Nikoloudis will versteckte Vermögen besteuern und so Milliarden für den Staat gewinnen.
Die Kurse griechischer Aktien und Staatsanleihen steigen deutlich. Angeblich nähern sich die neue Regierung in Athen und die Gläubiger im Schuldenstreit einander an. Morgen ist ein wichtiges Treffen.
Griechenland hat eine Diskussion über die Zukunft der Troika angezettelt. Die EU-Kommission könnte eine stärkere Rolle bekommen und der Name sich ändern. Doch eine Abschaffung des Kontrollgremiums ist nicht realistisch.
Alexis Tsipras setzt auf Konfrontation mit der Eurozone. Seine Wahlversprechen will er eins zu eins umsetzen – finanziell ein schwarzes Loch für Griechenland. Doch nicht alles in seiner Regierungserklärung ist illusionär.
Zwei Wochen ist der griechische Regierungschef Tsipras erst im Amt, doch hat er in dieser Zeit vor allem in Europa für viel Wirbel gesorgt. Jetzt stellt er sich seinem Parlament zum Vertrauensvotum.
Die griechische Regierung findet die Staatswirtschaft gut und redet abfällig über ihre Geldgeber. Gibt es am Ende nur noch eine Lösung?
Griechenlands Ministerpräsident Tspiras will eine Verlängerung des EU-Rettungsprogramms nicht akzeptieren. In seiner Regierungserklärung verspricht er, die „Wunden der Sparpolitik“ zu heilen. Dafür fordert Tsipras dringend frisches Geld.
Ernüchtert von der Reaktion der EU-Partner, betreiben Syriza-Aktivisten weiter Wahlkampf. Von der Bundesregierung fordern sie Solidarität. Die griechische Regierung sucht derweil den Schulterschluss mit Russland.
Dass ein griechischer Zahlungsausfall droht, halten die großen Ratingagenturen für immer wahrscheinlicher. S&P stufte die Bewertung herab, eine weitere Agentur drohte mit diesem Schritt. Kein anderes Euro-Land steht so schlecht da.
Die Welt diskutiert über Athens Schulden. Dabei mangelt es Griechenland vor allem an einem: einer funktionierenden Wirtschaft. Was das Land schon reformiert hat - und was noch fehlt.
Die EZB akzeptiert griechische Staatspapiere nicht mehr als Sicherheit für Kredite an Geschäftsbanken. Das ist immerhin ein Warnschuss an die neue griechische Regierung.
Unter Anspielung auf die deutsche Geschichte wirbt der griechische Finanzminister in Berlin um Unterstützung. „Wenn man eine stolze Nation zu lange demütigt, dann gärt es in dieser Nation irgendwann“, sagte Varoufakis. Zuvor hatte die EZB eine Ausnahmeregelung für Griechenland gestoppt.
Am Donnerstag will der neue griechische Finanzminister bei einem Treffen mit Wolfgang Schäuble in Berlin seine Pläne im Schuldenstreit vorstellen. Aber auch die Bundesregierung hat sehr konkrete Forderungen an Athen, wie ein jetzt bekannt gewordenes Arbeitspapier zeigt.
Nach seinem Treffen mit EZB-Chef Draghi gibt sich der griechische Finanzminister Varoufakis zuversichtlich. In einem Interview bittet der die Deutschen zudem: „Hören Sie an, was wir zu sagen haben.“
Die Sozialisten in Athen träumen vom Leben ohne Troika auf Kosten der Steuerzahler in Europa. Die Finanzminister der Geberländer sind hoffentlich nicht so dumm, sich darauf einzulassen.
Ein wichtiger Teil des Athener Schuldenplanes besteht offenbar in einem kurzfristigen Überbrückungskredit, den die EZB erlauben müsste. Die lehnt das laut einem Zeitungsbericht ab.
Die neue griechische Regierung will an diesem Mittwoch in Brüssel für ihren Kurs im Schuldendrama werben. An einer deutlichen Entlastung will der neue Ministerpräsident Tsipras festhalten.
Nach F.A.Z.-Informationen macht die griechische Regierung einen neuen Vorschlag, um die Schuldenlast zu verringern: Kredite zur Sicherung des Bankensystems will Athen gegen Staatsanteile an den Finanzinstituten eintauschen. Die ersten Reaktionen aus Berlin sind eindeutig.
Der italienische Ministerpräsident Renzi spielt mit dem Feuer. Denn mangelnde Einigkeit der Europäer gegenüber Griechenland bringt die Regierung in Athen auf Abwege.
Der griechische Finanzminister verrät zum ersten Mal, wie er Griechenlands Schuldenlast verringern will. Zwei spezielle Wertpapiere sollen die bisherige Staatsschuld wesentlich ersetzen. FAZ.NET erklärt, was dahinter steckt.